Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

4) Shakti:


Zu Shakti gibt es zB in "Große Welt des Tantra" von Mookerjee, O.W.Barth Verlag auf S.211 einen Auszug aus der Guru-Puja, wobei Shakti als "Guru" bezeichnet ist; es findet sich im Kapitel über "symbolische Vergegenwärtigung des Guru" (Jenes dort beschriebene Initiationsritual hat mit "TM" nichts zu tun; aber Guru-Puja ist Guru-Puja und es findet sich darin eben ein kleiner Teil derselben und zwar Shakti gewidmet. 

Einige Informationen zu "Shakti, Tochter von Rishi Vasishta":

google-Suche nach Shakti ergab am 14.11.2020: >>Shakti ist ein weiblicher Vorname. Gelegentlich wird Shakti auch als Jungenname verwendet, zum Beispiel als Zweitname. Shakti - nur eine von 100.000! Ein Mädchen mit dem Namen Shakti hat in einer mittelgroßen Stadt gute Chancen, die einzige mit diesem Namen zu sein.<<


Familienbande24 sschreibt zu, Vornamen "Shakti":

>> Allgemeines über Shakti:

<<


Wikipedia schreibt, was bei der Klärung der Bedeutung des Wortes "Shakti" helfen könnte, folgendes:

>> Shakti (Sanskrit शक्ति Śakti [ˈʃʌktɪ], wörtl. „Kraft“, „Energie“), auch Schakti[1], steht im Hinduismus für die weibliche Urkraft des Universums – sie stellt eine aktive Energie dar. Die unzähligen indischen Göttinnen werden als Form von Shakti angesehen.

Oft wird der weibliche Gegenpart eines männlichen Gottes als dessen Shakti angesehen. Die hinduistische Trimurti – die Dreiheit von Brahma, Vishnu und Shiva – hat folgende Göttinnen als weibliche Seite oder auch Gattin:

  • Für Brahma, den Schöpfer/Vergeber, ist es Sarasvati. Sarasvati ist die Göttin der Kunst und Wissenschaft.
  • Für Vishnu, den Erhalter/Verwandler, ist es Lakshmi. Lakshmi tritt als Göttin des Glücks, des Reichtums und der Schönheit auf.
  • Für Shiva, den Zerstörer/Erlöser, ist es Parvati. Parvati kann als sanfte Gattin Uma oder als Kriegerin Durga auftreten. [2]

Nimmt das Unheil im Universum zu, so verbinden sich laut Tradition Sarasvati, Lakshmi und Parvati zu Kali, der dunklen Seite Shaktis, die alles auf ihrem Weg zerstört.

Im Shaktismus kommt der Shakti eine zentrale Rolle als beherrschende Gottheit zu. In einigen Richtungen des Shaktismus gilt Shakti als kinetischer Aspekt des Brahman, des einzig wahrhaft Seienden, der die manifestierte Welt und alle ihre Erscheinungen hervorbringt, selbst ist und beherrscht. In dieser Form wird Shakti zumeist als Mahadevi angesehen.

Im westlichen Neotantra wird der Begriff Shakti meist als Synonym für Frau gebraucht.

Das Nominalkompositum Shivashakti der göttliche Vater und die göttliche Mutter symbolisieren Bewusstsein und Kraft in einer Einheit. Shakti und Shiva gelten im Tantra sowie in den vielfältigen Richtungen des Shaktismus und Shaivismus als die beiden Pole des Universums. << (https://de.wikipedia.org/wiki/Shakti)




In manchen Quellen wird Shakti als Sohn des Rishi Vasishta bezeichnet: Es gab einen Sohn namens Shaktri, der aber wie, auch die anderene 99 Söhne ermordet wurde:

Dazu heißt es bei "Kapitel 178 - Shaktri verflucht Kalmashapada, Buch 1 des Mahabharata" Folgendes:

Kurze Vorgeschichte: >>Schlimmster aller Könige, da du wie ein Rakshasa einen Asketen verletzt, sollst du von heute an ein kannibalischer Rakshasa sein. Geh fort, du übler König! Du sollst über die Erde wandern und von menschlichem Fleisch leben.“ So verfluchte der mächtige Rishi Shaktri den König Kalmashapada.

In diesem Moment näherte sich Vishvamitra dem Ort, wo der Monarch und Vasishtas Sohn miteinander stritten, denn auch zwischen ihm und Vasishta gab es unterschiedliche Ansichten über die geistige Führung des Monarchen. Nachdem der Fluch ausgesprochen war, erkannte Vishvamitra, daß Vasishtas Söhne ihrem Vater an geistiger Energie gleichkamen. Doch weil er eigene Absichten verfolgte, blieb er den beiden verborgen, indem er sich unsichtbar machte. Der verfluchte König war mittlerweile zur Besinnung gekommen und machte Shaktri demütig den Hof, um ihn wieder milde zu stimmen. Doch als Vishvamitra die Absicht des Königs erkannte, befahl er einem Rakshasa, in den Körper des Königs einzutreten. Der Rakshasa Kinkara folgte gehorsam Shaktris Fluch und Vishvamitras Befehl, nahm vom König Besitz, und Vishvamitra verließ wieder den Ort des Geschehens. <<

und dann weiter:

>> Tod der Söhne Vasishtas und seine Trauer

Einige Zeit später begegnete der vom Rakshasa aller Vernunft beraubte König dem Brahmanen Shaktri, der ihn verflucht hatte. Er sprach zu ihm: „Weil du mich mit diesem außergewöhnlichen Fluch belegt hast, werde ich mein Leben als Menschenfresser beginnen, indem ich dich verschlinge.“ Sogleich erschlug der König Shaktri und aß ihn auf wie ein Tiger seine bevorzugte Nahrung verschlingt. Als Vishvamitra vom Tod des Shaktri erfuhr, lenkte er den Rakshasa im Monarchen auch auf die anderen Söhnen Vasishtas. Und wie ein wütender Löwe kleine Tiere verschlingt, so verzehrte der Rakshasa bald darauf die anderen Söhne des ruhmreichen Vasishta, welche jünger als Shaktri waren. Vasishta erfuhr natürlich, daß alle seine Söhne von Vishvamitra getötet worden waren, und ertrug geduldig seine Trauer, wie der Große Berg die Erde trägt. Dieser Beste und Klügste der Munis wollte lieber sein eigenes Leben als Opfer aufgeben, um zu verhindern, daß sein Zorn das Geschlecht des Kausika auslöschte. So warf sich der ruhmreiche Rishi vom Gipfel des Berges Meru, doch er landete auf dem steinigen Boden wie auf einem Berg aus Watte. Als er durch den Fall keinen Tod fand, entzündete er ein riesiges Feuer im Wald und übergab sich bereitwillig den Flammen. Doch das hell lodernde Feuer verschlang ihn nicht, sondern schien ihn kühl zu umfächeln. Voller Trauer begab sich der große Muni an das Meer, band sich einen schweren Stein um den Hals und warf sich in die Fluten. Doch die Wellen trugen ihn an den Strand zurück. Schließlich, als es dem Muni der strengen Gelübde mit allen Mitteln nicht gelang, sich selbst zu töten, kehrte er mit schwerem Herzen in seine Einsiedelei zurück. <<

(Kapitel 178 - Shaktri verflucht Kalmashapada, Buch 1 des Mahabharata; siehe: http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k178.html)

Angesichts dieser Informationen scheint es eher kaum zutreffend zu sein, daß mit "Shakti" ein Sohn des Rishi Vasishta gemeint ist, auch wenn so manche Autoren das behaupten.

Nun weiter zum Thema dieses Kapitelchens:

Im >>Kapitel 179 - Vasishta erlöst König Kalmashapada<< heißt es dann u.a.:

>> Vasishta erfährt von seinem Enkelsohn

Auf seinem Heimweg durch viele Länder und über so manchen Berg, da bemerkte er kurz vor dem Ziel jemandem, der ihm folgte. Es war seine Schwiegertochter Adhrishyanti. Als sie sich ihm näherte, hörte der Rishi, wie jemand die Veden auf höchst kluge Weise und mit den sechs Juwelen der Redekunst aufsagte. Da fragte der Rishi: „Wer folgt mir?“ Seine Schwiegertochter antwortete ihm: „Ich bin Adhrishyanti, die Gattin von Shaktri. Ich bin ohne Schutz, obwohl ich mich der Askese verschrieben habe.“ Da fragte Vasishta: „Oh Tochter, wessen Stimme ist das, welche die Veden nebst den Angas aufsagt, und mich an die Stimme von Shaktri erinnert?“ Adhrishyanti sprach: „Ich trage ein Kind in mir von deinem Sohn Shaktri, schon für volle zwölf Jahre. Es ist seine Stimme, die du die Veden aufsagen hörst.“ Da freute sich der ruhmreiche Vasishta sehr und sprach: „Oh, es gibt ein Kind!“, und nahm davon Abstand, sich selbst auszulöschen. So kehrte der Sündenlose mit seiner Schwiegertochter in seine Einsiedelei zurück.<<

(http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k179.html)




 

Außerdem wird berichtet:

>>

Kapitel 180 - Geburt und Zorn von Parasara

Der Gandharva sprach:
Auch Adhrishyanti brachte in der Einsiedelei des Vasishta einen Sohn zur Welt, der Shaktris Linie fortführte und in allen Dingen ein zweiter Shaktri war. Vasishta selbst führte alle üblichen Riten für seinen neugeborenen Enkelsohn aus. Und weil Vasishta davon abließ, seinem Leben ein Ende zu bereiten, als er von diesem Enkelsohn erfuhr, wurde er Parasara genannt (das Tote belebt). Vom Tage seiner Geburt meinte der tugendhafte Parasara, daß Vasishta sein Vater wäre und benahm sich ihm gegenüber so. Und eines Tages nannte das Kind in Anwesenheit seiner Mutter den Ersten der Brahmanen, Vasishta, auch „Vater“. Als seine Mutter das liebe Wort von ihrem Sohn vernahm, da sprach sie mit tränenfeuchten Augen zu ihm: „Ach Kind, sag doch nicht Vater zu deinem Großvater. Dein Vater, mein Sohn, wurde fern ab von hier von einem Rakshasa verschlungen. Oh Unschuldiger, du denkst, er ist dein Vater, aber das ist er nicht. Der Verehrte hier ist der Vater deines gefeierten Vaters.“ Da wurde ihr Sohn, dieser wahrhafte Rishi, zuerst sehr traurig und flammte dann entschlossen auf, um die ganze Schöpfung zu vernichten. Da wandte sich der ruhmreiche und große Asket Vasishta, Sohn des Mitra Varuna, dieser Beste von allen Brahma Wissenden, der mit heilsamer Wahrheit angefüllte Rishi, an seinen Enkelsohn, der sein Herz daran gesetzt hatte, die Welt zu zerstören. Höre, oh Arjuna, mit welchen Argumenten es Vasishta schaffte, den zerstörerischen Entschluß aus dem Geist seines Enkels zu vertreiben.<<

(http://www.mahabharata.pushpak.de/buch1/mahabharata_b01k180.html)

Die zu findenden Informationen ergeben insofern widersprüchliches, als "Shakti" und "Shaktri" nunmal zwei Paar Stiefel sind. Außerdem ist die Geschichte doch sehr "mythologisch". So niedergeschrieben bzw verfaßt habe sie wiederum der Sohn von Rishi Vasishta's Enkel Parashar, nämlich Vyasa.

Dem Namen "Shakti" nach wäre jener Parashar nicht ein Sohn jenes Shaktri und, weil alle Söhne von Rishi Vasishta tot gewesen sein wollen, allenfalls ein Sohn einer Tochter Shakti des Rishi Vasishta.

Nun, nachdem ich nicht dabei war und Überlieferungsketten - insbesondere bei Werken solcher Länge - auch so ihre Probleme haben, bliebe eigentlich das "Schlußfolgern" und "auf die Reihe bringen" als Lösung und insofern, daß es sich um eine Tochter von Shakti handelt. Oder will man mit jener Guru-Puja aussagen, daß nur Männer fähige, zuverlässige Gurus sein könnten?

Solches zwischen den Zeilen, per der Puja, zum Ausdruck zu bringen, wäre abzulehnen.

Hier zeigt sich, daß es nicht wirklich hilfreich sein muß, im Zusammenhang mit "Transzendentale Meditation", die so wie sie bis ca 1976 weltweit von Mr. Mahesh und Tausenden TM-Lehrerinzwis gelehrt wurde in der Regel gemeinnützig und besonders förderungswürdig war bzw zumindest ohne weitere staatliche Widerstandleistungen geduldet worden war, sich um irgendwelche grundlegende Änderungen bemüht zu haben, wie es ab 1976 im Zusammenhang mit dem 1%-Effekt geschah. Aber darauf gehe ich in diesem Kapitel "Seil und Schlange", Irrtum und Wahrheit" von www.franz-rickinger.eu dann erst zum Abschluß noch ein.


Nun zurück zu "Große Welt des Tantra" von Mookerjee, O.W.Barth Verlag auf S.211 einen Auszug aus der Guru-Puja, wobei Shakti als "Guru":

In der Beschreibung dazu wird ersichtlich, daß es sich um eine symbolische Vergegenwärtigung des Gurus - hier Shakti handelt und um keine GöttInnenverehrung odgl.


In jener tantrischen Initiationszeremonie als Ganzem - die ich nicht als "jugendfrei" bezeichnen würde - kommt dann durchaus auch eine Göttin, nämlich Kali, vor, sodaß hier insofern sehr eindeutig zum Ausdruck kommt, daß es sich bei der "Guru-Puja" um keine religiöse Zeremonie handelt und deshalb hielt ich es für wichtig, dieses Zitat genauer anzugeben. Shakti wird hier eindeutig als "Guru" bezeichnet und nicht als GöttIn!


aus große Welt des Tantra,Mookerjee, O.W.Barth Verlag S.211


In Analogie zur jener bei einer TM-Initiation ausgeführten Puja  werden hier Blume, Räucherstäbchen, Kerze, Früchte, Betelblatt der Gurini Shakti angeboten/dargelegt.

In der vorvorletzten Zeile obigen Textes geht es um sowas wie die Darbietung/Darreichung/Hingeben einer Kerze an die Gurini Shakti.

Die vorletzte Zeile des obigen Textes heißt vermutlich/eventuell/anscheinend sowas wie "Früchte werden der Gurini Shakti hingelegt/gegeben/angeboten.

Die letzte Zeile im obigen Text heißt vermutlich/eventuell sowas wie "ein Betelblatt wird der Gurini Shakti hingelegt/gegeben/dargereicht.


Das kann man auch als symbolische Handlungen begreifen. Wenn jemand auf eine Privat-Schule oder auch private Universität geht, so ist es da durchaus üblich - ja normal - daß man dafür etwas zu bezahlen hat. Niemand bezeichnet das hierzulande als "religiösen" Akt. Letztendlich aber haben die SchülerInnen/StudentInnen die Dinge zum Unterricht mitzubringen, die der/die LehrerIn braucht, um Ihnen besser oder auch überhaupt erklären zu können, was sie ihnen nunmal zu sagen haben/lehren sollen. Die Privatschule/private Universiät finanziert sich ja nunmal aus den Gebühren; also alle dort benutzten Lehrmittel haben SchülerInnen/StudentInnen oder auch deren Eltern/Pflegeeltern/StipendiumgeberInnen bezahlt und zu bezahlen gehabt.





Daß es in jener tantrischen Zeremonie an irgendeinen Stelle dann auch um die Thematik der Identifizierung der Guruni mit einer Göttin geht, vermag einen nicht zu verwundern, wenn man berücksichtigt, daß es ja auch um "Täuschung und Wirklichkeit" und um die "Überwindung" von Täuschung, das nicht mehr Verhaftetsein in Illusion, Täuschung udgl geht. Diese Problematik bzw Thematik findet sich auch in den Übersetzungen  klassischen Literatur wieder:  Da wird zB Kali als "Vernichterin" der Zeit bisweilen dargestellt bzw entsprechende Textstellen werden so übersetzt. Im Buch "Tantra-Asana" von Ajit Mookerjee, Anton Schroll&co-Verlag Wien und München, ISBN 3 85560 029 5 heißt es zB auf Seite 115, übersetzt aus dem Mahanirvana-Tantra:

"Hrn, o Zerstörerin der Zeit, 

Srn, o Schreckliche!

Krn, Du bist freigibig,"....




Nunja, "Turiya" (vgl. Shiva-Sutras)  jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen, jener Zustand absoluten, reinen Bewußtseins ist auch jenseits von Zeit. Insfern ist eine richtige, wirkliche, echte  Meditations-Methode etwas, was ermöglicht jenseits von Zeit zu gelangen. (Schon Einstein hat festgestellt, daß man es sich mit dem Phänomen Zeit nicht zu einfach machen darf.). Dort, jenseits der Zeit, angelangt, ist die Zeit gleichsam "abgeschafft", "vernichtet", "überwunden worden" und das hängt aber eben sehr vom subjektiven Blickwinkel ab. Wer unter der "Zeit" zu leiden meinte, der wird evtl dann übersetzen, daß die Zeit vernichtet worden sei, man sie endlich mal los sei. Allerdings wird man damit der Thematik nicht wirklich gerecht, da man es dann nunmal nur aus 1 Blickwinkel heraus betrachtete und dann in Widerspruch zu dem Anspruch des "allgemein-wahr sein sollen" jenes Textes gelangt. Wenn es um Initiation, um "Tantra-Asana", also den Anspruch von "Yoga-Zustand-Erlangen/~Erreichen/~Gewinnen" geht, dann spielt da auch die Thematik von momentanem "Samadhi" und "ewigem Samadhi" (....Letzteres dann also "Erleuchtung"; jemand - Er war wohl 1971/1972 Jugendschützer in Zivil für die TM-Scene in München - meinte mal zu mir, daß das so sei wie im Buddhismus mit "kleinem und großem Satori" ....) herein und im "Ewigen Samadhi" ("nitya-samadhi" - siehe Patanajali Yogasutras) wäre dann also insofern die "Zeit" endgültig "überwunden" und bei entsprechender - unpäßlicher und problematischer,  wie ich meine -  Ausgangsbetrachtung "vernichtet" worden, weil ja "Unsterblichkeit" und damit  ein "nicht-mehr-von-der Zeit zerstört werden können" erlangt worden sei. Die Unpäßlichkeit des Denkens im Begriffen von Zerstörung im Zusammenhang mit Wissen und Wissenserlangung zeigt sich in den zahlreichen häßlichen Handlungsweisen aus zB dem religiösen, aber auch psychiatrischen Lager, die immer wieder versuche unternahmen sich lästiger "Andersdenkender", "Andersseiender", etc per Ermordung, dh Vernichtung oder auch per Folter und insofern eben Persönlichkeitszerstörungsversuchen zu entledigen. Solche Denkschemata und Begriffe dann auf "die Zeit", welche nunmal für diese Welt ein bedeutende Rolle spielt, anzuwenden, sobald es um "Unsterblichkeit-Erlangen" ,"Erleuchtungerlangen" wollen geht ist ebenso unpäßlich und unanangebracht; wer dann noch mein "Tieropfer" oder auch Menschenopfer unterschiedlichster Un-Arten, inklusive Vergewaltigungsritualen, Zwangsinitiationen udgl  einer Göttin Kali oder Durga darbieten zu sollen, der verhöhnt jene Göttinnen - wenn es jene nunmal geben sollte - einfach nur. Denkt man jedoch in falschen Begriffswelten wie "Vernichterin der Zeit" wird man dann allzuleicht auch anderweitig geistig-sprachlich fehlgeleitet, was dann in absurden Handlungsweisen resultiert bzw all zu leicht resultieren kann.

Also wieso sollte man jene Täuschungsproblematiken ausklammern  müssen - nur weil irgendwelche Fanatiker aus Kirchen- oder auch Psychiatrie-Kreisen odgl systematisches Nicht-verstehenwollen an den Tag legen bzw legten und man sich doch mit diesen Themen auch vernünftig bzw zumindest unmissverständlich genug befassen kann?


Es sei darauf hingewiesen, daß im Vâyu-Purana (siehe www.pushpak.de, aber auch meine Anmerkungen in Nyâya) an einer Stelle erwähnt wird, daß Rishi Vasishta - nach der Ermordung seines Sohnes Shaktri - später dann auch mal eine Sohn "Shakti" gehabt habe. Aber angesichts der Vielzahl an Frauen die Rishi Vashista da gehabt haben solle und der Vielzahl an Kindern  kann es kaum anders als "mythologisch" angesehen werden, wenn das alles Söhne gewesen sein sollten.

Aber nachdem Mohini als Inkarnation von Vishnu gilt und Vishnu sich bekanntlich auf Erden inkarniert, wenn es darum geht, das verloren gegangene Wissen über Atman, Brahman, korrektes Meditation, Yoga & co wieder herzustellen, kann es - aus der klassisch indischen Überlieferung heraus - keinerlei vernünftigen Grund geben, wieso eine Frau oder auch jemand vom dritten "Geschlecht" nicht auch ein "Guru" sein sollte können.


5) Parashar: