Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Shiva:


Nunja, es gibt die Shiva-Purana; das ist in der Regel eher sehr "mytho-logisch". In deutscher Sprache kann man das etwa bei www.pushpak.de lesen: https://www.pushpak.de/shiva/

Da sind aber auch noch die Shivasutren (siehe zB die Übersetzung ins Deutsche getätigt vom Verfasser dieser homepage: Shivasutren ) und andere sehr unpersönliche, nicht religiöse, freundliche Texte, in denen man viel Wissenswertes und Lesenswertes finden kann.


In den Pantañjali Yogasutren wird festgestellt, daß in allen Lebewesen ein gewisser "Impuls von Allwissenheit und Allmacht" enthalten ist und dieser in Gott seinen "Höhepunkt" gefunden habe.

In der Philosophie betreffs der 3 Gunas (Siehe auch Vyasa, Bhagavad Gita), einer Kraft der Erhaltung, einer Kraft der Schöpfung und einer Kraft der Auflösung, wird Shiva jener Kraft der Auflösung zugeordnet. Nunja, viele Mütter kennen das ja: Die Kinder spielen, basteln, schaffen und va schaffen sie auch viel Unordnung (...weniger schlimm als die "großen Kinder" heutzutage im Zusammenhang mit Elektroschrottproduktion, Chemiemüllproduktion, Umweltdesasters & co auch...) und dann muß die "auflösende Kraft", die für die Auflösung jenes geschaffenen, hinterlassen Chaos zuständig ist, zuständig ist, wieder die Vorraussetzung für die notwendige, gesollte Ordnung zu schaffen wieder ran, dh es müssen Frau Mama oder auch Herr Papa oder auch beide wieder ran. Insofern ist Shiva ein durch und durch freundliches, gütiges Wesen, das aber verständlicherweise - mal menschlich gedacht - auch keinerlei Lust verspürt, den anderen den Deppen zu machen, dessen Wesen es fremd ist, anderen den Deppen zu machen und insofern erscheint dieses durch&durch freundliche Wesen denen, die ihn zum Deppen machen wollen als unüberwindliches Hindernis und im Lichte von unwissend-boshaftem Gehabe als "Hindernis","Zerstörer","Vernichter", "Spielverderber". Aber ganz&gar falsch und Ausdruck von Fakschheit und völligem Mißverstehen wäre es, die Umwelt zu vergiften, die Umwelt zu schädigen und es als "Opfer" an "Gott Shiva" verstanden wissen zu wollen. Das wäre so absurd und widersinnig wie Tier- oder auch Pflanzenopfer an Kali, Durga und Andere.

Ad literarische Quelle und Ursprung betreffs der Lehre der 3 Gunas, siehe zB.:

>>

Das Mahanirvana Tantra

(Verbundenheit zur großen Erlösung)

 

<<


>>Kapitel 3 - Die Verehrung des Höchsten Brahman<<


>>Oh meine Geliebte, so höre, wie ich dir die Bedeutung und das Erwecken des Mantras erkläre. Im heiligen OM („A-U-M“) weist das A auf den Erhalter, das U auf den Vernichter und das M auf den Schöpfer. Das Wort „Sat“ bedeutet reines Sein, „Chit“ bedeutet Bewußtheit und Intelligenz, „Ekam“ weist auf das Eine ohne ein Zweites hin, und „Brahma“ auf das All-Wesen. (Eine deutsche Deutung wäre: „Erhaltung, Vernichtung und Schöpfung ist reines Bewußt-Sein des All-Einen.“) Damit habe ich dir, oh Göttin, das Mantra erklärt, das alle Wünsche erfüllen kann. Das Erwecken dieses Mantras ist die Erkenntnis der Gottheit, auf die das Mantra deutet, und gewährt dem Verehrer das Höchste. Diese Gottheit ist das allseiende und ewig Eine, das formlose, leidlose und unaussprechliche Brahman, das die Sinne nicht ergreifen können. Oh Parvati, wenn man das einleitende „OM“ mit den Silben von Sarasvati, Mahamaya oder Lakshmi (die Shaktis von Brahma, Shiva und Vishnu, also „Aim“, „Hriem“ oder „Shrim“,) ersetzt, gewährt das Mantra die verschiedenen Mächte des Lernens, der Illusion oder des Wohlstandes. So kann das Mantra mit oder ohne OM benutzt werden, wie auch das OM vor jedem Wort oder aller zwei Worte. Der Rishi dieses Mantras ist der ewiggütige Shiva, das Metrum ist Anushtubh (ein Versmaß der Veden), und die führende Gottheit ist das Höchste Brahman, das ohne Eigenschaften ist und in allen Wesen wohnt. So hilft dieses Mantra beim Erreichen der vier großen Lebensziele von Tugend, Wohlstand, Liebe und Befreiung.<<

"U" in Aum wäre also Shiva zugeordnet.

Es sei extra auf Folgendes hingewiesen:

>>Der Rishi dieses Mantras ist der ewiggütige Shiva<< (Shiva tritt hier also in völlig unparteilicher, der Objektivität völlig ergebener Weise auf, als "Rishi" eben; Es geht - und das wird damit ausgedrückt - schlichtweg um nichts als Wahrheit (Gott-hin--Gott-her) und keinesfalls um Geschmeichle, Geheuchle, Anmache odgl - . So wird dabei auch seine Verbundenheit mit jenen Menschen, die selber Rishis waren/sind, wie etwa Rishi Vasishta) zum Ausdruck gebracht; dabei bezieht es sich auf das ebenfalls im Kapitel 3 etwas früher erwähnte Mantra :

>>OM Sat Chit Ekam Brahma
(oṁ sat cit ēkaṁ brahma) Das ist das Wurzelmantra (zur Verehrung des Höchsten Brahman). Wenn die Worte richtig ausgesprochen werden, hat das Mantra sieben Silben, und ohne OM sind es sechs. Dies ist ein höchst vorzügliches Mantra, das unmittelbar Tugend, Wohlstand, Liebe und Befreiung gewährt (die vier großen Lebensziele Dharma, Artha, Kama und Moksha). Im Gebrauch dieses Mantras muß man sich nicht um Wirksamkeit oder Risiken sorgen. Es bedarf keiner besonderen Mondphase, Sternen- oder Planeten-Konstellationen, Geburtskaste oder speziellen Reinigungsriten. Dieses Mantra ist in jeder Weise erfolgreich. Wer durch die angesammelte Tugend vergangener Leben mit einem guten geistigen Lehrer (Guru) gesegnet wurde und dieses Mantra von seinen Lippen empfängt, der erreicht das Ziel seines Lebens, empfängt Tugend, Wohlstand, Liebe und Befreiung in dieser Welt und die höchste Seligkeit in der jenseitigen. Wessen Ohr dieses kostbare Juwel der Mantras erreicht, der ist wahrlich gesegnet, weil er den tugendhaften Weg zum Höchsten empfängt, als hätte er in allen heiligen Gewässern gebadet, alle Opfer durchgeführt, alle heiligen Schriften studiert und jeden Ruhm empfangen. Gesegnet sind seine Mutter und sein Vater sowie seine ganze Familie. Seine Ahnen erfreuen sich in Gemeinschaft der Himmlischen, und von Glückseligkeit durchdrungen singen sie die Hymne:
<<

Und um die Unabhängigkeit von Götterinzwis, Gurus & co zu unterstreichen, ganz  rishi-artig erwähnt Shiva noch:
>>Oh Göttin, die in allen Welten verehrt wird, ich sage dir die Wahrheit: Wer das Höchste Brahman verehrt, benötigt keine anderen Riten. Mit der Initiation in dieses Mantra wird der Schüler vom Brahman erfüllt.<<

Betreffs "AUM" siehe auch die Mandukya-Upanishade und die Kommentare von Gaudapada sowie Shankara, zB via: Mandukya-Upanishade:

>>

Shankara’s Vorrede zu Vers 1:

Wie hilft die Bestimmung (der Bedeutung) von Aum in Bezug auf die Verwrklichung der wesentlichen, grundsätzlichen, eigentlichen Natur von Ātman?  Es wird wie folgt erklärt: Śruti-Passagen wie fie folgenden erklären es so:

„Es ist Aum“.(4) „Dieses (Aun) ist die [beste (5)] Unterstützung, Hilfe.“ „Oh. Satyakāma, Es (6) ist das Aum, welches sowohl das höhere als auch das niedere Brahman ist“. „Meditiere über das Selbst als Aum.“ „Aum, dieses (8) Wort ist Brahman.“ „All (9) dieses ist wirklich Aum“. So wie das Seil udgl, welches der Hintergrund, der Träger, die darunter liegende Schicht für Illusionen ( Fehlanschaungen, Fehleinschätzungen, falschen Glaubens) alà Schlange <<


und zB auch:

>>

Mandukya-Upanishade Vers XI:

Prajna Atman, dessen Spähre der Tiefschlaf ist, ist M, der dritte Buchstabe von AUM und das weil beide den richtigen Rahmen haben, im richtigen Verhältnis sind, dasselbe Versmaß haben und desweiteren weil in ihnen alle Eins werden. Wer das weiß ist fähig alles zu messen/einzuordnen und umfaßt/begreift alles in sich selber.<<

In Gaudapa's Kommentar zur Mandukya-Upanishade findet man u.a.:

>>

Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):


19 Wenn es erwünscht ist, die Identität von Visva und des Buchstabens A zu beschreiben, ist die grundlegende Basis dafür per der Tatsache gegeben, daß jeder in seiner jeweiligen Sphäre der Erste ist. Ein anderer Grund für diese Identität ist der alldurchdringende Charakter all dieser.

20 Die klare Grundlage für das Realisieren von Taijasa als seiend von derselben Natur wie der Buchstabe A ist das gemeinsame Merkmal/Charakteristikum von Überlegenheit/Übergeordnetheit. Ein anderer, simpler Grund für diese Art von Identität liegt darin, in der Mitte zu sein.

21 Der unbestreitbare Grund für die Identität von Prajna und M  ist die charakteristische Gemeinsamkeit, daß beide das Maß, der Maßsstab sind. Der andere Grund für die solchige Identität ist ein anderes gemeimsames Charakteristikum, nämlich daß beide den Zustand des Zusammenführens, der Verschmelzung repräsentieren, symbolisieren, darstellen.

22 Jemand, der mit Gewißheit die Gleichartigkeit der drei Zustände und der Buchstaben von AUM auf der Basis derer gemeimsamer Charakteristika weiß, wird von allen Wesen geehrt und bewundert und ist außerdem ein großartiger Weiser.
23 Durch Meditation in Bezug auf A erlangt ön Sucherinzwi Visva; durch Meditation bezüglich U wird Taijasa erlangt; und Meditation betreffs M führt zu Prajna. Meditation über das "Tonlose" führt zu keiner Errungenschaft.<<


Insofern wäre Shiva dem Schlaf zu zuordnen. Zum Schlafen hat selbst der Reichste (wie es Mr. Mahesh mal ausdrückte) nichts besseres zu tun, als all seinen Reichtum und all sein Vermögen zu vergessen, um  im Tiefschlaf dann ohne all seinem Reichtum in jenem Zustand jenseits von Haben, Nicht-Haben, Gehen-Können und Nicht-Gehen-Können, Gesundsein- Nichtgesundsein usw wenigstens während des Schlafes Leidfreiheit, Frieden, Ruhe und Erholung zu genießen bzw zu erleben. Auch in diesem Sinne löst sich durch Shiva nunmal halt alles auf. Shiva räumt sozusagen das Spielzeug weg und löst das entstandene Chaos weg, schafft die Basis für neue Ordnung, neues Spiel.


Im Yogavāsiṣṭha (Yogavāsiṣṭha, Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN 3-7157-0112-9, 1988, Übersetzung aus dem Sanskrit von Peter Thomi) wird Śiva als "ein aus sich selbst heraus leuchtendes Licht" bezeichnet:

Auf Seite 116 heißt es dazu erst mal: "Vom Erkennen habe ich dir gesprochen, höre nun den Weg des Yoga". Es folgt Kapitel XXI "die Geschichte von Bhuśuṇḍa" (unsterbliche Krähe).

Im Kapitel XXII "Über die Gottesverehrung" (ab Seite 123) findet man auf Seite 124 schließlich:


(Das gesamte Kapitel ist , wie das gesamte Buch, sehr informativ, interessant und überaus wertvoll sowie nützlich im Zusammenhang mit dem Thema "Meditation" und zwar auch betreffs "TM".) 


Shiva bezeichnet sich an einer Stelle im Mahanirvana-Tantra als "Rishi" einer "Hymne an eine Göttin" (siehe "www.pushpak.de", in der PDF-Datei auf Seite 51, im Kapitel 7):

>>Oh ewige Göttin, der Rishi dieser Hymne bin ich selbst, der ewiggütige Shiva,<<

das ist im Kapitel 7 der Online-Version: https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra07.html


>> Kapitel 7 - Die Hymne der Göttin und das Schutzgebet

Parvati war höchst erfreut über die Offenbarung des vorzüglichen Mantras der Urgöttin Kalika (der höchsten Natur), das umfassenden Segen gewährt und der vorzüglichste Weg zu Brahman-Erkenntnis, Wohlergehen und Befreiung ist, wie auch die Offenbarung über die Morgenriten, die Regeln des Reinigungsbades, die Wandlung der Göttin (Sandhya), die innere Reinigung des Bewußtseins, das Berühren und Verbinden (Nyasa), die Verehrungsriten, das Tieropfer, das Feueropfer (Homa), das Bewußtsein über die Kreise der Verehrung und die heiligen Speise- und Trinkriten. Daraufhin verneigte sich die höchste Göttin voller Demut und sprach zu Shankara:

Oh ewiggütiger Shiva, oh Herr und Wohltäter des Universums, du sprachst in deiner Güte über die Verehrungsriten der höchsten Natur, die zum Wohle aller Wesen wirken, dem vorzüglichsten Weg für sowohl höchste Freude als auch höchste Befreiung, der vor allem in diesem dunklen Kali-Zeitalter absehbaren Erfolg gewähren kann. Mein Geist badet im Ozean des Nektars deiner Worte, begehrt nichts anderes und wünscht sich noch mehr davon. Oh Gottheit, du erwähntest in deinen Worten die Hymne zum Lob der Göttin und das Schutzmantra. Ich bitte dich, offenbare mir Beides.

Und der ewiggütige Shiva sprach:

Oh Göttin, die in allen Welten verehrt wird, höre diese unvergleichliche Hymne, die durch Rezitieren oder Hören alle höheren Mächte gewähren kann (die acht Siddhis: Körperlosigkeit, schwebende Leichtigkeit, unendliche Größe, Alldurchdringung, Willensfreiheit, Allbeherrschung, Schöpferkraft und Wunscherfüllung). Diese Hymne währt jedes Unglück ab und fördert Glück und Wohlstand. Sie verhindert vorzeitigen Tod und alle Arten von Leiden. Oh Göttin, diese Hymne der Urgöttin Kalika ist die Quelle aller Glückseligkeit. Durch ihren Segen wurde ich zum Sieger über die dreifache Dämonenstadt Tripura (und habe Erde, Unterwelt und Himmel gewonnen). Oh ewige Göttin, der Rishi dieser Hymne bin ich selbst, der ewiggütige Shiva, ihr Metrum ist Anushtubh, das Versmaß der Veden, ihre Göttin ist die ursprüngliche Kalika, und ihr Ziel ist die Einheit von Dharma, Artha, Kama und Moksha (der vier Lebensziele von Tugend, Reichtum, Liebe und Befreiung). So höre nun diese Hymne, die man „Das wahre Wesen der ganzen Natur“ nennt (Adya-Kali-Svarupa):

hrīṁ kālī - Oh Shakti der Schöpfung, Verkörperung der Illusion und Vernichterin der Dunkelheit
śrīṁ karālī - Oh Shakti der Erhaltung, die alle Wesen mit Furcht erfüllt
krīṁ kalyāṇī - Oh Shakti der Auflösung, die höchstes Wohlergehen gewährt
kalāvatī - Du verkörperst und beherrschst alle Künste
kamalā - Du bist Lakshmi, die Lotusgöttin des Wohlstandes
kalidarpaghnī - Du vernichtest den Stolz im dunklen Kali-Zeitalter kapardīśakr̥pānvitā - Du bist die Liebe vom Träger der verfilzten Locken

kālikā - Du verschlingst die allesverschlingende Dunkelheit
kālamātā - Du bist die Mutter der Zeit
kālānalasamadyutiḥ- Du bist so strahlend wie das Feuer der Auflösung
kapardinī - Du selbst trägst verfilzte Locken
karālāsyā - Du mit dem ehrfurchtgebietenden Angesicht
karuṇāmr̥tasāgarā - Du bist der Ozean des Mitgefühls
kr̥pāmayī - Du bist die Verkörperung der Güte
kr̥pādhārā - Du bist die Trägerin der Güte
kr̥pāpārā - Deine Güte ist grenzenlos
kr̥pāgamā - Du bist nur durch deine Güte zu gewinnen
kr̥śānuḥ - Du stehst über aller Güte
kapilā - Du gewährst jede Nahrung
kr̥ṣṇā - Du bist die Dunkle, die überall wirkt
kr̥ṣṇānandavivarddhinī - Du bist die Freude des Schöpfers
<<, usw.

>>der Rishi dieser Hymne bin ich selbst, der ewiggütige Shiva<<  heißt es da.

Im Übrigen kommt es wohl von solchen Textstellen, daß Shankara als Inkarnation von Shiva betrachtet, verehrt bzw In Betracht gezogen wird.

Nichtsdestoweniger wird damit nunmal auch etwas Licht auf den Begriff "vedische Erkenntnis" geworfen:

Das ist insofern sehr interessant als es Menschen gibt, die "Rishis" sind, dh eine "vedische Erkenntnis" - in einem Zustand völigen Objektivseins, was auf der Basis von Wollen, Wünschen udgl nicht zu erlangen ist - und, gemäß des Mahanirva-Tantra, auch Götterinzwis. Das deutet, wohl auch auf jenes "Atman"und "Brahman sind eins" hin (... siehe etwa Mandukya-Upanishade ...), bilden eine nie-endende, unsterbliche Einheit, eine einzige Wesenheit. Sehr bedeutsam ist es jedoch vor allem auch in der Hinsicht, daß es sich bei den "Veden" nicht um "Werke Gottes" im Sinne "Göttlicher Offenbarungen" - so wie es in Kreisen der christlichen Kirchen verstanden zu werden pflegt - handelt, sondern um ein gewisses Phänomen im Zusammenhang mit "Wissen", das weder Menschen noch Götterinzwis und wohl auch den anderen Lebewesen grundsätzlich möglich ist.


In diesem Zusammenhang im Kapitel 7.1 kommt dann im Zusammenhang mit "Mantra-Yoga" die abgekürzte Zeremonie", das "kleine Kulaopfer":

Das ist insofern interessant als beim sog. Runden auf TM-Lehrerinzwi-Ausbildungskursen bzw "Rundenkursen" Nyasa zu Beginn der Asanas praktiziert wird (ca 1-2 Minuten), dann folgen ca 10 Minuten Asanas, dann folgt 5 Minuten lang ein einfaches, nicht intensiv-betriebenes Pranayama; dann wird die übliche Zeit (20 bis 30 Minuten) TM praktiziert; alsdann geht es wieder weiter mit Pranayama, Nyasa, Asanas...."; wobei nach der letzten Runde noch 1-mal Pranayama, Nyasa und Asanas folgen.

Man sieht schon, daß nicht nur sehr viele (gemessen an jenen sog. "TM-Mantrenlisten im Internet, von Pfarrer Haak oder auch im Buch "Zauberformel TM") der "TM-Mantren" in diesem Text des Mahanirvana-Tantra - das von der Beantwortung der Fragen der Göttin Parvati an ihren gemahl Shiva nunmal handelt - zu finden sind, sondern durchaus auch das "Runden" daraus - mit gewisser Interpretation und sehr leichter Abänderung - entlehnt zu sein scheint und vermutlich auch wurde.

Auch die Betonung auf Tätigkeit und Erfahrung findet sich in der "TM-Lehre" dann wieder:

Ganz wesentlich in der TM-Lehre ist nunmal, daß es um die "Erfahrung" jenes "Reinen Bewußtseins" geht und nicht um Gedankeninhalte, Formvorstellungen, Gottesvorstellungen, usw. Zwischen den 2 täglichen Meditationen (was auch durchaus 2 Runden, je eine morgens und abends sein dürfen) habe Aktivität zu liegen und zwar sollten mindestens ca 8 -10 Stunden zwischen der Morgen und Abendmeditation liegen:

Diese Aspekte, jene "Mr.Mahesh-Lehre" von "Ruhe und Aktivität" findet man in der PDF-Datei von "www.pushpak.de" auf Seite 18 bzw unter https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra04.html

>>Es gibt nun kein besseres Mittel als die direkte Erfahrung.<<

; das mag etwas wenig mit der ganzen Angelegenheit "TM" zu tun haben, aber es eben so ein kurzer Satz, auf welche sich Mr. Mahesh dann immer und immer wieder berufen zu scheinen hat. Dabei wurden dann eben die Aktivität, die ebenfalls angesprochen wird, entsprechend interpretiert. Nunja, die "TM-Lehre" ist dann am Ende "reines Bewußtsein, kann zusammen mit dem Bereich der Tätigkeiten" eine Alltags-Realität sein (Weil das "Vierte", das "Transzendentale Bewußtsein", jenes "Turiya" eben mit Wachen, Träumen und Schlafen co-existieren kann/könne) und ebendas ist/sei dann die Lehre:

und die Lehre betreffs Aktivität" findet sich als:

>> Deshalb sollte man in allen Taten stets die Wahrheit suchen.<<

und das sei eben die "Kunst des Handelns<<

etwas ausführlicher:

>>Oh Göttin, im goldenen Krita-Zeitalter stand das Dharma auf vier Beinen, im Treta verlor es eins, im Dwapara waren es noch zwei und im Kali-Zeitalter steht das Dharma nur noch auf einem Bein. Weil nun Entsagung und Mitgefühl ihre Kraft verloren haben, kann nur noch die Wahrheit selbst retten. Denn ohne Wahrheit gäbe es gar kein Dharma mehr. Deshalb sollte man in allen Taten stets die Wahrheit suchen. Es gibt nun kein besseres Mittel als die direkte Erfahrung. Oh Göttin aller Erfahrungen, wenn selbst hier die Wahrheit verschwinden würde, wie könnte man noch Erlösung finden? Deshalb sollte man seine Seele in jeder Hinsicht durch Wahrhaftigkeit reinigen, und wie von mir beschrieben entsprechend seiner Kaste und Lebensweise alle Taten vollbringen, sei es Initiation, Verehrung, Gebet, Mantra-Murmeln, Feueropfer und alle regelmäßigen und gelegentlichen Riten von der Empfängnis bis zum Tode. Alles sollte (im Kali-Zeitalter) dem Geist folgen, den das Tantra lehrt (die All-Verbundenheit), auch die Ahnenriten, Wohltätigkeiten, Arbeiten, Entscheidungen, Feste, Reisen, Umzüge, Geschenke, Widmungen, Mondrituale, Weihungen und alle anderen Riten, die man täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich ausführt.<<

An dieser Stelle klingt dann auch schon das "Kali-Yuga" an und daß es jenen nichts anhaben würde bzw sogar ja auch gewisse Vorteile böte, welche der grundlegenden Disziplin von "TM morgens und abends und Alltagstätigkeit dazwischen" - besser und schon eher richtig wäre  wohl "TM morgens und abends und gutmögliche Alltagstätigkeit sowie Leben im Bereich des Gut-Möglichen dazwischen". Für jene liege/liegt dann sozusagen inmitten des Kali-Yuga ein "goldenes Zeitalter". Man sieht unschwer, daß es wohl eher so ist, daß Mr. Mahesh mal dieses Buch gelesen hatte und seine ziemlich sonderliche "Herleitung" des "Zeitalters der Erleuchtung" anhand einer "statistischen Untersuchung" (jener sog.1%-"Studie") nur den Anschein erwecken solle, daß es aus "normal-wissenschaftlichen Quellen" herstamme.).

Im Mahanirvana-Tantra kommt aber auch auch zum Ausdruck, daß ein "Kali-Yuga" evtl. eher die Folge  nicht gut-möglicher Lebensweise der Menschen ist und es wird ausgdedrückt, daß das weder wirkliuch erfreulich, noch schön, noch menschengemäß sein könne und allerlei Leid für die Menschen selber mit sich bringe. Selbst der Zustand der Klimakatastrophe kann daraus herausgelesen werden und eine Beschreibung, wie es uU  vielen Regionen der Erde aussehen bzw kommen werde und das eben die Zeichen von "Kali-Yuga" seien, läßt sich im Mahanirvana-Tantra finden. Es ist kaum verständlich und auch nicht verständlich zu machen, daß bloses Meditieren bzw jenes "Gruppengehopse" & co des "Zeitalters der Erleuchtung" - insbesondere bei jenem "einfach nur Tätigkeit zwischen den Meditationen, welche auch immer" die Folgen des "Klimawandels", welche den geschilderten Anzeichen von Kaliyuga nunmal sehr nahe kommen irgendwie sollten vereiteln können.


Nunja, Mr. Mahesh's Lieblings-Botschaft:

>>Es bedarf keiner komplizierten Riten, Gelübde und Askesen. Es ist einfach und verständlich<<

findet sich im Abschnitt:

>> Kapitel 5 - Riten zur Verbindung mit der Göttin

Der ewiggütige Shiva sprach:

Du bist die ursprüngliche und große Shakti, die Höchste Göttin, die weibliche Urkraft der Natur und die Verkörperung aller Formen von Energie. Durch deine Energie können wir (die Dreiheit von Brahma, Vishnu und Shiva) die Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung bewirken. Endlos sind deine Gestaltungen in unterschiedlichen Formen und Wesen. Es ist schwer, sie alle einzeln zu verehren. Wer könnte sie alle beschreiben? Mit einem Funken deines großen Mitgefühls habe ich den Weg dafür in den Kula-Tantras und entsprechenden Schriften beschrieben. Durch deine große Liebe zu mir habe ich dieses Geheimnis offenbart. Von dir gebeten, konnte ich es nicht länger geheimhalten und verkünde nun dieses Geheimnis, das mir lieber wie das Leben ist. Es erleichtert alle Sorgen und verscheucht alle Gefahren. Es dient deinem Glück und ist ein direkter Weg, dich zu erreichen. Oh Geliebte, für die kurzlebigen und schwachen Menschen, die von der Sünde im Kali-Zeitalter bedrückt werden, ist es ein unvergleichlicher Reichtum. Es bedarf keiner komplizierten Riten, Gelübde und Askesen. Es ist einfach und verständlich und kann den hingebungsvoll Übenden große Früchte gewähren. So höre nun, oh Göttin, das Shakti-Mantra, das allein vom Hören jeden Lebenden befreien kann: <<

(https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra05.html) , was dann wiederum so sehr an die "TM-Lehre" erinnert, daß es eher so ist , daß Mr. Mahesh es "abgeschrieben" hat (und zwar, wie so oft, ohne Quellenangabe und Zitatangabe.)

Im Mahanirvana-Tantra geht es um die sehr interessante Formulierung "Formlose Dunkelheit" auf Seite 16 der PDF-Datei-Ausgabe, um "formhafte Meditation" auf Seite 29 und um "Götterinzwi-Verehrung, gewidmet dem Feuer" auf Seite 22. Eine Darstellung des Pranajama, die mehr jener Darstellung des Dr. Franz Lorinser in dessen Übersetzung der Bhagavad Gita ins Deutsche (1869) ähnelt, als wie das was Mr. Mahesh "lehrte" findet man auf den Seiten 9 bis 10.

So werden also vielerlei Meditationspraktiken erwähnt und es finden sich eben auch formlose Formen sowie "nicht-religiöse" oder auch "nicht mehr religiöse" Formen darunter.


Man findet in diesem Buch etwas zu "Shivas Geboten", die an einigen Stellen Anteile aufweisen, die die Vorstellung eines "gütigen Shiva" nunmal ebenso völlig zuwider laufen wie der normalen Schlußfolgerungen aus der Annahme von "Geburt und Wiedergeburt", sodaß jen Anteile anzunehmenderweise absichtliche Verfälschungen sind, die auf massiven, gewaltsamen Druck irgendwelcher Tyrannen, Despoten & co in die "Überlieferung" eingeschleust worden waren (Vgl dazu die Methode "deception", über welche der Ex-KGB-Agent Juri Bezmenow dem US-TV-Moderator Griffin in einem legendären Interview berichtete: https://www.youtube.com/watch?v=Ac-edD3PiD0&ab_channel=AmericanPsyops). Dazu sollte man evtl auch mal das Ramayana lesen und das Geprahle  jenes Königs, wie er per Geheimdiensten & co alles fest im Griff habe (www.pushpak.de). Auch ist die Ausnahmereglungen betreffs "Jagd" eher auf einen tyrannischen König zurückzuführen, denn auf einen "gütigen Shiva".




Dann kann man zB im Buch "The Hymns of Śaṅkara", von T.M.P.Mahadevan, Motilal Banarsidass Dehli :: Varanasi :: Patna, erste Ausgabe 1980." noch "Hmyn to Śiva" (Śivānandalaharī) ab Seite 78 finden.

Zahlreiche weitere "Hmynen" betreffs Shiva gibt es außerdem.


Sehr befremdlich und wenig schön ist da die Geschichte mit dem "Shiva-Lingam" bzw jener "Verehrung". Die Geschichte dazu ist simpel und reichlich absurd: Shiva wäre fremd gegangen und da ahabe Ihm jemand jene Organe abgeschnitten, die seither als Lingam verehrt werden.

Nun, der Wahrheit dazu kommt wohl gut nahe, wenn man den Ansatz von Professor Deussen zu jenem Begriff aufgreift. Man kann dazu eine Textstelle im Zusammenhang mit "Nyâya" in "Allgemeine Geschichte der Philosophie", Band I.3, "Die nachvedische Philosophie der Inder", F.A. Brockhaus, 4.Auflage von 1922 oder auch eines der Exemplare aus "www.archive.org" zu Rate ziehen. (Seite 367 - 369):


Der Text in größerer Darstellung:


https://archive.org/details/p3allgemeinegesc01deus/page/368/mode/2up


Die Shiva-Lingan-Verehrung erscheint so als die Verehrung des "Ewigen Stoffwechselfeuers des unsterblichen Wesens, namens Shiva".

In Mahanirvanatantra las ich mal eine Stelle, welche die "TM"-Meditationsmethode, die  Mr. Mahesh verbreitete las die/eine "Verehrung der Unsterblichkeit von Parvati (jener Gemahlin Shivas) erscheinen läßt/ließ: es wird nicht irgendön Götterinzwi verehrt sondern das, was man "erreichen" möchte und das was jene Wesen leben, nämlich Unsterblichkeit.

(Siehe Kapitel 5.4: https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra05.html#P4) bzs die Seiten ca 23 und 24 in der PDF-Datei:

>> <

hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā sarvabhūtaṁ nivāsinyai sarvasvarūpāyai sāyudhāyai -sāvaraṇāyai parātparāyai ādyāyai kālikāyai tē idam arghyaṁ svāhā

(Shakti von Schöpfung, Erhaltung und Vernichtung - Verehrung der höchsten Göttin als Wohnstätte aller Wesen, eins mit allem und wohlbewaffnet. Ich opfere dieses Wasser der Urgöttin Kalika, die höchste und allumfassende Natur. - Gewidmet dem Feuer der Gottheit!) <<. (Seite 23)

Es heißt dem "Feuer gewidmet", dh es geht um etwas wie ein "Opfern der Objekte der Sinne in das Feuer der Sinne" (siehe Bhagavad Gita).

Oder auch, auf Seite 24:

>> 

Dann breitet er seinen Sitz aus und verehrt ihn mit dem Spruch:

kliīṁ, Verehrung der Göttin auf dem Lotussitz.

Dann setzt sich der gelehrte Verehrer mit dem Gesicht nach Osten oder Norden in den Virasana (Helden- oder Fersensitz) nieder und bittet wie folgt um den großen, geistigen Sieg (Vijaya):

Oṁ hrīṁ, Verehrung der großen Göttin, die der Nektar der Unsterblichkeit ist, die aus diesem Nektar geboren wurde und diesen Nektar geben kann. Oh segne mich mit dem Nektar der Unsterblichkeit und erlöse mich von der Herrschaft der Natur. Svāhā, gewidmet dem Feuer der Gottheit!  <<.

Das ist im Mahanirvana-Tantra-Buch alles so sehr "rituell" dargestellt, daß es so anmutet als ob man damit nur in Aktivität verhaftet bleiben könnte....

Es heißt in den Upanishaden an allerlei Stellen, daß durch die Erkenntnis des Brahman "Unsterblichkeit" erlangt werde.

So wird anscheinend die Natur der "Unsterblichkeit infolge der Erkenntnis des Brahman" , jene Gesetzmäßigkeit, wonach das hand-in-hand gehe, verehrt und die GötterInzwi-Begriffe sind da, um gewissen Menschen eine Vorstellung von "Sinnvollkeit dieser Angelegenheit" zu bieten.

So passen "Lingam-Verehrung" mit Verstehen des Begriffs "Lingam" anhand des Zitats aus Professor Deussen's "allgemeine Geschichte der Philosophie" und etliche Stellen des Mahanirvana-Tantra interessanterweise sehr zusammen.


Dann gibt es da noch den Text "Shiva Sankalpa", Sanskrit, Vedisches Mantra; siehe etwa die künstlerische Darbietung von Gaiea Sanskrit.


Hier noch künstlerische Darstellungen betreffs Shiva:
i) Nina Hagen - Live Om Namah Shivay:

 https://www.youtube.com/watch?v=vjwWPHnmA_M

ii) Om Namah Shivaya ॐ Anuradha Paudwal:

https://www.youtube.com/watch?v=sLwPfG3uqPg

iii) Om Namah Shivay 108 times Chanting by Anuradha Paudwal [Full Video Song ] I SHIV SHAKTI MANTRA  JAAP:

https://www.youtube.com/watch?v=c2UAWr5HuPU

iv)  POWERFUL SHIVA MANTRAS :- SHIVA STOTRAM - SHIVA AARTI - OM NAMAHA SHIVAYA - MAHA MRITYUNJAYA MANTRA:

https://www.youtube.com/watch?v=iiERYnuvmao

 

v) Shiva Tandav Stotra By Anuradha Paudwal:

https://www.youtube.com/watch?v=7zAbGHXG-JM


(vi)  Shiva Sankalpa Suktam | Sanskrit Vedic Mantra | Pure Resolution for the Mind, von Gaiea Sanskrit. Etwa via: https://www.youtube.com/watch?v=oHt1eBc3g8M

Andere gesangliche Versionen:

Shiva Sankalpa Suktam Yajur Veda - devotional gesungen: von  Jahnavi Siddhartha:

https://www.youtube.com/watch?v=oYE6XayuAds

 

Shivasankalpa von Pundits traditionell gesungen: Shiva Sankalpa - Mantras of Mystic India; Geethanjali - Music and Chants

https://www.youtube.com/watch?v=dkk8X65NpHA



religiöse Volkslieder:

Hier noch ein Hinweis bzgl der Form wie  "Religiösität" sich in Volkslieder zeigt, die dann ihrerseits auch wieder - je nach Betrachtungsweise  des Zuhörers - Ausdruck religiöser Verehrung sind bzw das Zuhören vom Zuhörer religiös verstanden will bzw verstanden werden will und insofern religiösen Charakter annehmen können: (Vgl zB beim Christentum jene Lieder wie "I believe"gesungen von Andrea Bocelli und Celine Delon, jenes Halleluja von Leonard Cohen  gesungen von diversen interpreten, Ave Maria - zB vom Komponisten Schubert - vorgetragen von verschiendenen SängerInzwis, usw. Bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bhajan) heißt es - bzgl dieses Themas und nicht betreffs jener zweiten Bedeutung jenes Wortes, welche in Wikipedia selber nachzulesen ist - dazu:


>> Bhajan:

Ein Bhajan (Hindi, m., भजन, bhajan, von Sanskrit भज, bhaj, „verehren“) ist ein religiöses Volkslied im Hinduismus, das in Indien unabhängig von seiner Form eine musikalische Kategorie bildet.

In Bhajans besingen Gläubige ihre Liebe zu Gott in einfachen Worten, die häufig wiederholt werden. Bhajans sind Teil der Hingabe, die als Bhakti bezeichnet wird. Die musikalischen Formen, in der die Lieder der Verehrung und Anbetung vorgetragen werden, sind sehr unterschiedlich.

Die Praxis des Bhajan-Singens wird häufig von einer größeren Gemeinde, mit oder ohne Priester, als Gottesdienst gepflegt. Die Ursprünge dieser in vielen indischen Sprachen – seit Alters her in Sanskrit, häufig in Hindi oder anderen indischen Sprachen gesungenen Gebete, liegen im Sama Veda sowie in der Volksfrömmigkeit. Bekannte Autoren, deren Lieder noch heute überall zu hören sind, waren u. a. TulsidasKabir und die Mystikerin Mira. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde durch Vishnu Narayan Bhatkhande und andere Neuerer der indischen Musik damit begonnen, Bhajans mit den Ragas der klassischen indischen Musik zu verbinden, um die Ragas populärer und die Bhajans musikalisch anspruchsvoller zu machen.

Bhajan-Singen, ob als Einzel- oder als Gemeinschaftsaktivität, ist immer mit religiöser oder spiritueller Hingabe (Bhakti) verbunden, zudem ist es eine beliebte Entspannungs- und Meditationsmethode. <<

(https://de.wikipedia.org/wiki/Bhajan)

Beispiele für einen Bhajan

i) "Nav Maa Durga Ki Mahima" | Spiritual & Melody Bhajan | Non Stop (Läuft tagtäglich auf dem Internet-Radio: "Radio Love Bollywood"); hierbei handelt es sich um ein "Durga-Bajan".

ii)  Shri Lakshmi Amritwani By Kavita Paudwal Full Audio Songs Juke Box gesungen von Kavita Paudwal (anscheinend die/eine Tochter von Anuradha Paudwal); auch das kann man häufig bei "Radio Love Bollywood" hören. Es handelt sich hierbei um ein "Devi-Bajan"

 

ii) „Bhaja Mana Rama Krishna Govinda – Sat Guru Deva Parama Dayala – Bhava Bhaya Hari Deva Krupala.“

>> O mein Geist! Lobsinge die Namen von RamaKrishna und Govinda. Der höchste Guru Deva ist sehr freundlich, gütig und zerstört die Furcht vor Geburt und Tod. <<

iii) Shiv Aaradhana Top Shiv Bhajans By Anuradha Paudwal I Shiv Aaradhana Vol. 1:

 https://www.youtube.com/watch?v=68rQ1ILZlic

iv) सोमवार Special शिवजी के भजन Monday Morning Shiv Bhajans I ANURADHA PAUDWAL,HARIHARAN, LAKHBIR LAKKHA:

 https://www.youtube.com/watch?v=_07t8RNNEGs




III)     ad: TM, TM-Mantren