Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

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"TM" ist "TM" und "TM-Siddhis" sind "TM-Siddhis", das sind und bleiben 2 unterschiedliche "Lehren".

Es ist leider so, daß Mr. Mahesh dann so ab 1976 jene TM-Siddhi-Kurse anbot (6000.-DM damals!).

Er verband das mit jener "1%-Effekt"-Studie, die Er weder in Auftrag gegeben hatte (weil er sowas ja gar nicht mal vermutete), noch von den TM-Organisationen durchgeführt wurde.

Diese 1%-Studie beinhaltet eine Aussage über "TM", die durch "TM-Ausübung" grundsätzlich nicht nachprüfbar ist, wie ich an anderer Stelle (siehe auch Worte von Swami Shantanand Saraswati) ausführte.

Diese Studie war und ist damit für "TM", wie sie bis dahin gelehrt worden war völlig irrelevant.

Bei "TM" ging es um die Verifizierung bzw auch Verifizierbarkeit der Behauptung, daß es jenes "Reine Bewußtsein" (oder auch "absolute Bewußtsein", wie es im Yogavasishta genannt wird, bzw "Turiya" wie es sich in den Shivasutren bezeichnet findet), jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen, als ein "Viertes"  gäbe.

Selbstverständlich geht es irgendwann dann - auf der Basis der eigenen Erfahrungen immer wieder kurzer Momente jenes "Samadhi" -  auch um die Beziehung jenes "absoluten Bewußtseins" zu einem selber und zu den anderen 3 Bewußtseinszuständen.
Wenn jemand sagen sollten, wie man "einschlafe", so dürfte daran so ziemlich jeder Mensch scheitern. Man weiß es eben und auch Tiere wissen das eben, wie "man" das macht. Es bedarf keiner Worte dazu. Ebenso ist es mit dem Träumen und der "Erkenntnis" beim"Aufwachen", daß das andere da vorhin ein" Traum" gewesen sei oder auch sein "müsse".

Das "Transzendieren", zum Errlangen momentanen samadhis, momentaner Zustände des Verweilens in absolutem Bewußtsein, momentaner Zustände des Turyia, ist ebenso ein natürlicher Vorgang und man nutzte ihn "nur" nicht  - wie es zB auch Tat Wale Baba sehr schön ausführte -. Wie Swami Shantanand Saraswati in seinen Worten bzgl Meditation erläuterte, findet der Geist - nach Start mittels des Mantras - von selber dort hin. Swami Shantanand Saraswati ging dabei auch auf gedankliche Aktivitäten währen der Zeiten der Meditation ein und wie damit umzugehen  sei, wenn es jemandem um jenes "Transzendieren" wirklich gehe. (Das heißt nicht, daß jener Text eine Gebrauchsanweisung zum Meditieren sei. Swami Shantanand Saraswati  hat sicherlich Meditation gelehrt, aber das wird ebenso mit Puja, Mantrenweitervergabe, ersten Anweisungen bzgl richtigen Meditierens, usw usf gewesen sein, nehme ich an.).
Darin ist nunmal nichts Religiöses zu erkennen. Da "Einschlafen" und "Aufwachen" auch nicht als "religöse Handlungen"oder gar "Religion" gelten.

Wieso wollten jene Gerichte (nicht nur in Deutschland, auch in den USA übrigens) nicht wahrhaben?
Nunja, sie kapierten es wohl nicht, sie haben es nie praktiziert, haben keinerlei Ahnung davon, daß es das überhaupt - auch in Ihnen selber als Möglichkeit für sie selber - gibt. Sie nutzen jenen Wechsel in den "samadhi-Zustand" nicht und wenn man da noch frägt "Wieso sollte ich das machen", dann hat man dabon eh (noch) keine Ahnung. Man kann es machen, weil es das eben gibt und einem auch nicht schadet. Man kann es machen, weil die Eltern es machen und man's mal ausprobieren wollte und für "wou mache ich jetzt immer wieder 2* 1/2 Stunde am Tag; ist ja angenehm, ist ja super-entspannend, ist echt ein Teil von mir, wird sich schon herausstellen, was das genau ist, usw", man kann es selbstverständlich auch machen, weil man "objektiv" sein will und "Ruhe" was mit Objektivität zu tun hat und etwas, das "transzendent" ist nunmal von "perfekt-objektiver Qualität" sein könnte und einen dann auch vor Voreingenommenheiten, dh mangelhaftem Objektivsein mitunter bewahren könnte. Andere machen es evtl. weil sie damit von Drogen loskommen zu können sich erhoffen. Na klar, könnte es auch jemand aus "religiösen Gründen" ausüben, da es ja auch GöttInnen, Göttzwis geben könnte, die das sehr genau kennen, bestens darüber Bescheid wissen und sich mit Menschen, die dieses rein-objektive, absolute, reine Bewußtsein ablehnen, nicht "kultivieren", nicht einmal abstrakt anerkennen, geschweige denn praktisch kennenlernen wollen, für weniger geeignete Kandidaten betreffs "treue AnhängerInnen", "gute Freunde", "seriös und zuverlässig religiös"  halten und es deshalb als "Vorleistung" für etwaige spätere "religiöse Fortschritte","religiöse Erfolge" "empfehlen" und das Teil irgendeiner Religion insofern wurde.

Zur 1.Kommunion wurde von "uns" auch verlangt, daß wir gewaschen, etc kommen sollen. Eigene Kleidung ist üblich. Ist deshalb "sich waschen" ein religiöser Akt? - Gewiß nicht.
Es ist aber ein Teil von "Yoga", da "Yoga" auch was mit" Reinlichkeit"," Sauberkeit" zu tun hat. Wenn jemand seine Zähne nicht sauber hälte und Bakterien und Säuren in seinem Mund wüten, so ist da ein gewisses Verhaftetsein in die Welt der Aktivitäten damit verbunden und dem  Erreichen des Ziels "Samadhi",  "tiefstmögliche Ruhe"  legt man mit der mangelenden Reinlichkeit dann eben Hindernisse  den Weg. Der "ganze Dreck", der Angriff der Säuren auf die geliebten, benötigten, wunderschönen Zähne  lenkte einen eben dann ständig ab. Umgekehrt führt die Ausübung von Yoga in diesem Sinne zu mehr Sinn für Reinlichkeit udgl.
Dabei handelt es sich aber nicht um "religiöse Praktiken", da "sich Waschen" nunmal kein "religiöser Akt" an sich ist, es sei denn jemand macht daraus etwas "Religiöses"; Letzteres ist dann aber dessen Privatangelegenheit.
Es steht den Gerichten etc nicht zu, das "sich Waschen" etc zum Eigentum einer  "Religion" oder auch "der Religionen" machen zu wollen, nur damit die Vertreter jener Religion/Religionen jedem, jeder, jedzwi auf den Geist und möglichst hautnah an jede Ecke des Körpers gehen können. (Weil jedermann ein Sich-Waschen als deren "Eigentum", "Geschenk" odgl zu betrachten hätte und dann also der mehr oder auch weniger dreckige Geist dann mit seinem lästigen Schatten ständig auf einen fiele oder auch man dauernd von den mehr oder weniger schmutzigen Fantasien jener "Besitzer"  belästigt werden könnte.

Allerdings ist es richtig, daß das "TM-Siddhi-Programm" etwas Anderes ist.

Zwar kann man sich mit den Patanjali-Yogasutren vorzüglich abstrakt, wissenschaftlich, nicht-religiös befassen und die TM-siddhi-Techniken halte ich persönlich für  deplaciert.
Jenes Phänomen des "Samyama" ist nunmal ein natürliches Phänomen, das an diversen  geistige Aktivitäten beteiligt ist bzw solchen zurgundeliegt. Wenn jemand morgens und abends richtige Meditation praktiziert, mit dem Turyia mehr und mehr in jener natürlichen Weise vertraut wurde und jenes "Absolute Bewußtsein" - irgendwann - als etwas - wahrheitsgemäß - erkannte, das nicht nur in Ihm/ihr /zwi selber ist, sondern auch "Teil" der Anderen und insofern jenseits von sich selber damit auch nur sein kann, dann kann er jenes Phänomen des "Samyama" - ohne weiteres Zutun - verstehen, wahrnehmen und die Lektüre der Patanjali Yoga Sutren beschreiben wunderbar perfekt zumindest seine eigenen Erfahrungen mit jenem "samyama". So ist das dann auch nicht religiös


Allerdings machte Mr. Mahesh den - ziemlich unverzeihlichen - Fehler, daß Er jene 1%-Studie nicht einfach überging,  da man deren Aussage per TM-Ausübung eh nicht verifizieren können.

An dieser Stelle verließ Mr. Mahesh zweifelsohne die "Wissenschaftlichkeit" und gab im Zusammenhang mit jenen "Massen-TM-Ausübungen", "1%-Partei-Bemühungen" und erst recht mit dem "super radiance Programm" den Anspruch auf "Wissenschaftlichkeit" auf.

Ich würde das dann aber immer noch nicht als Sekte bezeichnen, da auch die r.-kath. Kirche - der ich nunmal angehöre -  eine "jüdische Sekte" nunmal ist und ich mich davon beleidigt fühlen würde (und fühle), wenn so ein "Schmarrn" wie jenes 1%-Geschwätz & co auch noch als "Sekte" bezeichnet werden dürfte.

Ich führte es  aus, daß Mr. Mahesh wegen der Äthiopien-Revolution in einer Erklärungsnot war. Sein Gefühl sagte Ihm, daß es was mit seinem dortigen TM-Lehrerausbildungskurs zu tun habe und sein Verstand sagte Ihm, daß es so aber nicht sein könne.

Auf die Idee, daß irgendwelche fanatische Linke (das ist keine Anspielung auf die Partei "Die Linke"), nur TM-TM-LehrerIn/~zwi geworden sein könnten, um sich unauffällig sowo wie in Äthiopien bewegen zu können, lokale Kontakte zu knüpfen, dort Terrororganisationen auf zu bauen usw usf, um schlielich sowas wie jene Revolution in Äthiopien anno 1974 herbei zu führen/zustande zu bringen, kam Mr. Mahesh offenbar nicht. (Ich kam im März 1976 d'rauf, nachdem ich seine "Rede" zur Äthiopienrevolution dann, mittlerweile, zum ca 5'ten mal mir angehört hatte).

Stattdessen flüchtete sich Mr. Mahesh, schwer verletzt, in irgend eine "Fantasiewelt".

Die andere Option für die Existenz der 1%-Studie - und deren "umwerfender Glaubwürdigkeit" für Mr. Mahesh - wäre  Folgende:
Juri Bezmenow berichtete dem CIA 1970. Man nahm ihn nicht ernst. KGB interessiere sich für TM? Nunja, evtl ja zur Sauerstoffreduktion bei U-Boot-Unfällen- warum auch nicht; man könne sich jenes langsame "hoffen versus verrecken" all zu lebendig vorstellen; man habe evtl ja auch mal auf einem U-Boot "gedient".
Nun 1974 geschah die Äthiopienrevolution und da kam man nicht mehr umhin Mr. Bezmenow's Ausführungn nun doch ernster zu nehmen.
Aber wie kommt man in die TM-Scene bzw anderen Spitzen-Positionen schnell genug hin? Wie kann man sich in der TM-Scene unauffällig als "knallharter CIA-Agent, der an TM in Wirklichkeit 0,0 Interesse hat" aufhalten und in aller Ruhe nach Zusammenhängen und Ursachen bzw eventuellen VerursacherInnen der Äthiopienrevolution (...und jener Schlappe/Blamage für die USA...) fahnden, ohne auf zu fallen?
Hier käme evtl die immense  Datensammelleidenschaft der USA (siehe NSA-Affaire, "Das Programm") etc ins Spiel. Wer jede Menge illegaler Daten besitzt, kann daraus einiges auswählen, was dann als "statistisch fundierte Vermutung" betreffs eines gebrauchten "Zusammenhangs" sich eignet. Man läßt sich dann von eigenen MitarbeiterInnen -  darunter "leidend" - erwischen, daß man jene Daten illegal erworben habe. Nunja, jetzt hat man legale Daten und damit dann zB die 1%-Studie. Daß sowas nichts als "Fake" wäre ist klar. Allerdings - und damit wieder zurück zu Mr. Mahesh, sehr wahrscheinlichen CIA-Ambitionen anno 1974 und ab da - wollte man ja gar nicht behaupten, daß jene 1%-Studie unumstößliche Wahrheit sei (man wußte ja schon, daß sie ein Schmarrn ist, daß sie Fake ist) und es war ja von Anfang an geplant, sie irgendwann  dann - wenn "Mission beendet" -  als bedauerlichen Irrtum - selbstverständlich auf eigene "Firmen"-Kosten" - bekanntgeben.
Nur, Mr. Mahesh fiel zu sehr darauf herein;  ea kam nun dessen sehr eigene "Persönlichkeit" nunmal ins Spiel und man riskierte das.


Es ist doch klar, daß wenn ich verkünden täte, daß ich eine neue Strahlenart  - rein physikalisch - entdeckt hätte und ab sofort damit die anderen Menschen - ob sie damit einverstanden sind oder auch nicht - alle bestrahlen täte, aufdaß "Weltfriede" werde,so wäre das offenbar illegal; man denke zB an die Entdeckung der radioaktiven Strahlen (..nunja, wenn die Menschen und nur diese dann ausgestorben wären oder aber gen-manipuliert und mit 22 sterben täten, es also keine Wissenschaft, kein gehobene Handwerk, keine aufgeblasenen Religionen & co mehr geben könne, wäre es hinterher tatächlich friedlicher geworden und der Welt wäre es sicherlich viel besser an da dann gegangen...).

Nachdem Mr. Mahesh aber behauptete, daß seine "TM-siddhi-Techniken" wissenschaftlich nachweisbarre "Schwingungen" hervorbrächten und er einfach anfing die anderen Menschen damit zu "beschwingen" missachtete Er krass die Rechte der Anderen. Das geht einfach nicht.
Wenn Er sagt, daß es "Sekte" sei, also "Glaubenssache" und also den Wissenschaftlichkeitsanspruch aufgibt, wäre es "legal", da ja Kirchen auch "Friedensgebete" & co veranstalten dürfen.

Es ist also durchaus richtig, daß man jene "TM-Siddhi-Veranstaltungen" garniert mit "Super-radiance-effekt-Theorie" & co nicht mehr als "wissenschaftlich" betrachten kann; würde man es müßte man staatlicherseits dagegen vorgehen.

"TM-Center" und "TM-siddhi-Center" müßten strikt voneinander getrennt sein und werden.

Nunja, ich persönlich war und bin für "staatlich dagegen vorgehen".
Als Kompromiss böte sich an: "Jeder macht's für sich und nicht gegen und auch nicht für jemand anderes". Dazu muß man dann - vonseiten der TM-siddhi-Scene - aber gewisse Behauptungen, "Lehren" dann ersatzlos weglassen.

Im Übrigen ist das "Maharishi"-, "Guru Dev", "Holiness"- Getue wirklich absurd und völlig deplaciert. Das war's vorher aber auch schon.
Es gab und gibt in der TM-Scene gewisse Ausdrucks- und Handlungsweisen, die 1) unnötig waren, dh jederzeit weggelassen werden hätten können und könnten und 2) ziemlich lächerlich wirkten und wirken.