Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

7) Mahanirvana Tantra

The Tantra of the great liberation

translated by Arthur Avalon

(Sir John Woodroffe)

Zitatangabe siehe letzte Zeile




 Ad des weiter oben erwähnten Mantras "Aing" hier noch diese Quellenangabe, da im Buch "Tantra-Asana" von Ajit Mookerjee - abweichend von der Übersetzung des Saraswatistotras von Sir Avalaon - "Aing"  geschrieben steht und nicht "Aim" 

Man findet das im Kapitel 6, https://www.sacred-texts.com/tantra/maha/maha06.htm.

(....Bei www.pushpka.de findet man da in "Maharnirvana-Tantra" ein anderes"Mantra"  - in der Buchausgabe, ISBN9781731071569, Ausgabe 2018 - auf Seite 43 im Kapitel 6.1.

Allerdings kann und darf hier ein Kommentar zu jenem sog. "Tieropfer" nicht unterbleiben: Auf Seite 52 heißt es da "dann widmet er das Tier mit einem großen Wort (wie zB B Tat  tvam asi", "Das bist Du" und spricht mit gefalteten Händen....)"

Anmerkung des Verfassers dieser homepage: Spätestens da müßt ein würdiger Tantra-Ausübender merken, daß er auf dem falschen Weg ist, daß er im Bereich des "Wahnsinns" ist und das was er vor hat allenfalls als  "Wahnsinniges" zu bezeichnen wäre, dh daß er unverzüglich abzubrechen hat und erst mal Übungen zur Überwindung seines Wahnsinns zu praktizieren hat. Zu Beginn von 6.3 heißt es da  "nachdem er dir große Göttin auf jede Weise verehrt hat und mit ihrem Wesen eins geworden ist". Jemand, der das wirklich erlangt haben würde, würde niemals ein "Tieropfer" begehen. Angenommen man hätte so ein Einssein erlangt, dann würde man aber kein Töten mehr beabsichtigen können; hegte man aber noch Tötungsabsichten, könnte man jenes Einssein noch nicht erlangt haben und wäre allenfalls dabei die Göttin zu erpressen zu versuchen, daß sie einem endlich jenes "Einssein" gewähren möge. Das aber ist ebenfalls widersinnig, da Götterinzwis keine Wunsch-, Sehnsücher, Fanatsierereien-Erfüllungsmaschinen sind sondern Lebewesen und nichts, aber auch schon gar nichts tun müssen und sich erst recht nicht erpressen lassen! Man kann Erleuchtung nicht per Erpressen erlangen, da das alles noch im Bereich des Verhaftetseins in Aktivität wäre. Jenes Kapitel 6 ist widersinnig und weist aber sehr deutlich darauf hin, daß das Erlangen jener Art von "Einssein" mit ön Götterinzwi als die andere Seite der Medalle die klare Wahrnehmung dessen beinhaltet, was Wahnsinn ist. Ist man dem Ozean entkommen und liegt am Strand, so sieht man umso deutlicher, daß man als Mensch besser nicht dorthinein zurückkehrt. Hat man jenes "Einssein" erlangt, so sieht man umsodeutlicher den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Täuschung und "Einssein-Erlangthaben" kann nur gleichbedeutend sein mit "Nicht mehr Täuschung erliegen und va nicht mehr dem Wahnsinn anhaften, dh absurde, abartige Taten unverzüglich - und sei es gerade noch rechtzeitig - zu unterlassen.

in jenem Film über Shankara gibt es da jene Anekdote, wo ein irrer "Sadhu" Shankara um seinen Körper bittet, weil er den Körper Shankara's opfern wolle. Shankara geht mit Ihm und unterwegs wird der irre Sadhu dann von einem Löwen odgl anfgegriffen und tödlich verletzt. Sterbend sagt er zu Shankara dann: "Ich wollte deinen Körper opfern und, oje,  nun ist es meiner...und stirbt".

Was hieße ein "Tieropfer" im Sinne von "tat tvam asi" zu vollziehen? Nun offensichtlich kann nur damit gemeint sein, daß man zur Erkenntnis gelangt - und zu gelangen  bereit ist! -, daß ein Tier kein "minderwertigeres" Geschöpf ist als ein Mensch, dh daß ein Tier nicht weniger Lebewesen ist als man es als Mensch auch ist. Hat man also erstmal davon Abstand genommen, ein Tieropfer für sinnvoll zu erachten, verlangt man sich wenigstens erst mal soviel Normalität, wenigstens so viel Nicht-Wahnsinn-Verhaftetheit ab, dann bestehen die Vorraussetzungen dafür zur Erkenntnis "Ich bind Das, Du bist Das, All dies ist Das" zu gelangen, wenigstens dieser Erkenntis Meditationssitzung um Meditationssitzung - im angemessenen Wechsel mit den täglichen Aktivitäten - näher zu kommen.

Der Begriff des "Opferschwertes", der in der Übersetzung von www.pushpak.de auch leicht im Kapitel 6.3 auf Seite 52 in der Buchfassung zu finden ist, hat sein Analogon in der Aussage "Durchtrenne den Knoten der Unwissenheit mit dem Schwert der Erkenntnis":

Siehe dazu etwa: http://www.spiritwiki.de/w/Schwert

>>

Hinduismus

Ein Schwert (Sanskr. kaukṣeya,  Kauksheya : Schwert : auch : Kripana [1]) verwenden im Hinduismus  Götter wie Durga, Vishnu, Shiva, Mahakala, Yama, Kalki und die Matrika Vairali und Helden wie Ravana, Kamsa, der König von Mathura, und Rama.

Die Göttin  Kali   durchtrennt   mit dem Schwert das Band der Gebundenheit.

Wer mit dem Schwert der wahren Begierdelosigkeit den Haifisch der Sinneslust getötet hat, überquert das Meer dieser Welt ohne Hindernis [2] (Adi Shankara)

Chandrahasa (lachender Mond) ist ein Schwert, das Shiva dem Ravana übergab. Die Devi Katyayini aus den Navadurga trägt es ebenfalls.

Das Schwert wird hier auch als Schwert der Erkenntnis(Chit) gedeutet, das die Unwissenheit durchschneidet.

Buddhismus

Manjushri trägt in  der rechten Hand  das Schwert der  unterscheidenden Weisheit (Prajna), das die Unwissenheit zerschneidet und Licht in die Dunkelheit bringt. Andere Schwertträger sind Akashagarbha, Mahamayuri, Simhanada, Krishnayamari und der Dikpala Nirṛti(Rakṣasa).<<

Im Zusammenhang dieser Abhandlung/Darstellung ist insbesondere die Äußerung von Interesse, welche Shankra zugesprochen wird: "Wer mit dem Schwert der wahren Begierdelosigkeit den Haifisch der Sinneslust getötet hat, überquert das Meer dieser Welt ohne Hindernis [2] (Adi Shankara)".

Vergleiche sind Vergleiche, nicht mehr und nicht weniger; manche sind besser, manche sind schlechter, manche führen leichter zu Fehldeutungen und Mißverständnissen, andere weniger leicht. Nachdem es für Menschen problemlos ist vegetarisch zu leben und es keinesfalls sonderlich schwierig ist eine zuverlässige vegane Ernährungs- und darüber hinaus Lebensweise zu erlernen (Mathematik-Unterricht an den Schulen gilt da durchaus als schwieriger und schwieriger ist das Erlernen veganer Ernährungs- und Bekleidungsweise, etc keinesfalls), kann es nie&nimmer ztu viel verlangt sein, daß im Zusammenhang mit einem Streben nach "Erleuchtung", "Erkenntnis" udgl oder auch einem Bemühen um "Kontakt zu Götterinzwis" sowie guter Beziehungen zu den/dem Götterinzwi/~s, dh "Religionsausübung" auf Töten, verletzen udgl grundsätzlich verzichtet wird!

Im Bereich des Christentums gibt es jene Überlieferung bzgl Feldherr Tilly und seinen "Eisenern Rosenkranz": Immer wieder, wenn er einen Feind gefangen hatte und ihn eigentlch töten wollte, gedachte er seines Christseins und "hob sich die Kugel" auf; aus den so im Laufe der Zeit zusammengekommenen Kugeln, die er aus dem Lauf seiner Feuerwaffe  genommen hatte und die jeweils damit verbunden war, daß er einem seiner Feinde wieder mal am Leben gelassen hatte, ließ er sich dann mal eine "Rosenkranz" fertigen, den er dann fortan betete. Wenn der Herr Tilly das inmitten der großen Aufregung und Erregtheit von Kriegsgetümmel das fertig brachte, um wie viel einfache muß es doch erst sein auf das Töten von Tieren usw zu verzichten und sich einer wohl-anständigen yogischen oder auch tantrischen Lebensweise zu befleissigen.


Der Hinweis, daß es in Beziehung zu "Chit" (Bewußtsein) zu sehen ist und von daher seine Bedeutung erst erlangt, führt zu folgenden Zusammenhängen/folgendem Zusammenhang:

Im sog. "EInheitsbewußtsein", gemäß des Jargons des Mr. Mahesh, wird jedes Gegenüber in Begriffen des Selbst im Lichte reinen Bewußtseins wahrgenommen und die Tatsächlichkeit jenes Phänomens "Samyama" gemäß der Patanjali Yogasutren wird wahrgenommen und erlebt, wobei es dann eben eher als Hindernis empfunden wird; allerdings sieht man sich dann auch ansatzweise im Stande einen friedlichen Weg zu finden und auch auf Tiere und Pfalnzen die gebotene Rücksicht zu nehmen. Die fixe Idee von "rituellem Tötendürfen" widerspricht dem Erlangthaben von "Tat tvam asi", da es den grundlegenden yogischen Tugenden widerspricht. Dauerhafter Samadhi, Nitya-.Samadhi hat als Kehrseite nunmal jene yogischen Tugenden oder, wie es Mr. Mahesh - leider verspätete bzw reichlich spät aber immerhin mal- ausdrückte: Es ist wie mit einem Tisch mit 8 Beinen; zieht man an einem tischfuß, also praktiziert man morgens und abends jene ca 20-30 Minuten lang zB Samadhi, so kommt der ganze Tisch daher, dh auch Nicht-Töten. Einssein mit der Göttin erlangt steht hier unüberlesbarerweise, daß man also Nitya-Samadhi erlangt hätte und daß also der "ganze Tisch" bereits dahergekommen ist und damit ist es eben so, daß der Begriff "Tieropfer" dann also im Sinne dessen zu verstehen ist, daß man aufhörte sich als den Tieren überlegen sich geistig verirrt zu haben.)



In diesem Text findet man auch:

>> 
Vishuddha

Vishuddha chakra or Bharatisthana, abode of the Devi of speech, is above the last and at
the lower end of the throat (kantha-mula). The Tattva of this chakra is "ether." The lotus
is of a smoky colour, or the colour of fire seen through smoke. It has sixteen petals,
which carry the red vowels - "ang," "ang" "ing," "ing," "ung," "ung"," "ring," "ring,"
"Iring," "Iring," "eng," "aing," "ong," "aung," "ang," "ah;" the seven musical notes

<<, also wieder so "Laute", die als TM-Mantren bezeichnet werden:

"ing,"" "aing,

>> , "Hring, Ing, Hrah." << fiindet sich unter der Überschrift "the Gayatri-Mantra" .

>> Hring, Shring, Kring, Hung,  << fndet sich unter der Überschrift "Mantra", wobei wieder das Problem der Übertragung von ca 50-buchstabigem Alphabeth (Sanskrit) auf ca 22-Buchstabiges (Lateinisches) zu bedenken wäre.

>>
Mantra

Hring, Shring, Kring, Parameshvari, Svaha: I offer this water for bathing, this apparel, <<


Analog findet sich auch: >>, shyama, << im Bereich mit der Überschrift  >> Shiva and Shakti <<



Eine Übersetzung des Mahanirvana Tantra ins Deutsche fand ich via "Qwant", ua. bei amazon:

Mahanirvana Tantra
von unbekannt (Autor), Undine und Jens (Übersetzer)

Taschenbuch: 180 Seiten
Verlag: Independently published (9. November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1731071566
ISBN-13: 978-1731071569

Siehe auch https://www.pushpak.de/ebooks/.

(Diese Übersetzung habe ich noch nicht vollständig  selber gelesen; Stand 13.7.2019)


Leicht findet man dort Hinweise zu einigen der, in den einschlägigen "TM-Mantrenlisten" wie von Pfarrer Haak, Mildenberger usw -  genannten TM-Mantren:

Mantra "im" ist zB einfach einer der Sanskrit-Buchstaben (Siehe Seite 59 unten: ....."mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas)"....; dort finden sich "im" (in 2 "Schreibweisen"), auch "aim" in einer Schreibweise und jenes "em", das in älteren Mantrenlisten (aus der Anfangszeit oder auch späteren Zeit der Lehrtätigkeiten des Mr. Mahesh?) mehrfach auftauchte. Jenes "hrim" wird  mit "Mahamaya" der "großen Illusion, Täuschung" in Beziehung gesetzt. (Etwa Seite 94 im oberen Viertel: "und spricht die Maja.....-Keimsilbe"). Nunja, es geht ja darum Illusion, Täuschung zu überwinden und "Wissen" zu erlangen. Tat Wale Baba drückte es in jenem Vortrag so aus, daß jenes "Gesuchte" lediglich in "Vergessenheit" geraten sei. Es geht insofern um einen "Suchvorgang" bzgl das eigene " Selbst" und nicht darum mit anderen Lebewesen, Götterinzwis, in eine Beziehung zu gelangen bzw zu treten.

An anderer Stelle wird "hrim" einem "Feuerthron" zugeordnet (Seite 55) und es wird als maya-Keimmantra bezeichnet. ...">> und diesen Feuerthron mit der Maya-Keimsilbe "hrim" verehren.<< .

Man sieht anhand dieses Textes sehr klar worum es sich bei jenen "Mantren"  gemäß jener veröffentlichen "TM-Mantrenlisten" in den klassischen Texten dazu, die ich finden konnte, geht und worum nicht. Es geht dabei nunmal nicht um die Verehrung irgendwelcher Götterinzwis, wie man es etwa auf jenem - nicht unschönen - Video von Nina Hagen zB sehen könnte: https://www.youtube.com/watch?v=WJa4r-OydDM


Jene Stelle auf Seite 55, an der "hrim" jenem "Feuerthron" Erwähnung fand,  tat das - eingeräumterweise - im Zusammenhang mit Göttin Saraswati und Gott Brahma. Aber auch im Saraswatistotra wurde "hrim" im Zusammenhang mit Göttin Saraswati  erwähnt, allerdings als ihr "Lieblingsmantra".