Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


Saraswati-Stotra


Hier noch ad des erwähnten Zitats von John Woodroff, alias Sir Avalon; aus anderer Quelle heisst es dazu:

http://www.indiadivine.org/audarya/shakti-sadhana/93127-goddess-week-saraswati-sarasvatistotra.html

(Anm. des Autors: Die Übersetzung bedarf noch weiterer Überarbeitung, 16.12.2017; erneut überarbeitet im Januar/Feburar 2020)


Das Saraswati-Stotra


HRIM, HRIM is Thy most pleasing bija               

Hrim, hrim ist dein Lieblings-Mantra


O Thou whose moon-like beauty is heightened                                                               

 Oh Du deren mondene Schönheit vestärkt wird


By the lotuses ( which surround Thee ) 

durch die Lotuse (,die Dich umgeben)


O Auspicious and favourable Devi                         

Oh vielversprechende, positive Devi


Forest fire of the forest of evil thoughts,

Waldbrand des "Waldes" schlechter Gedanken,


Whose lotus feet are worshipped by the universe.   

mit "Lotus-Füßen", die verehrt werden vom Universum,


Joy dost thou cause to those who salute Thee,         

die Du Freude gewährst jenen, die Dich grüßen,


Destroyer of Ignorance, 

Überwinderin der Unwissenheit,


Spouse of Hari,                                                            

Gemahlin von Hari,


Substance of the World.                                             

Wesen, Existenz der Schöpfung.


None know Thy nature, nor is Thy inner reality known.  

Niemand weiß deine Natur und deine innere Realität wird ebenso wenig gewußt.            


Thou art the whole universe;                                           

Du bist eins mit dem gesamten Universum, Du "bist es"         


And Thou it is who existeth within it.                                

und Du existiert in Ihm          


Thou art saluted by the foremost of Devas.                       

Du wirst geachtet und verehrt von den höchsten Devas, göttlichen Wesen.                    


Without part thou existeth in Thy fullness everywhere.    

Ohne Teilweisigkeit existierst Du in deiner Fülle überall,      


Ever pure art Thou                                                              

Du bist immer rein, Schmutz und Niedertracht können und werden Dich nicht erreichen.


Greatly art Thou pleased with the recitation of the mantra HRIM. 

In besonderer Weise erfreut Dich ein Rezitieren des Mantras "HRIM".      


Thy crown is white as snow.                                                    

Deine Krone ist weiß wie Schnee, wie die Weißheit von Schnee. 


Thy hands play with the vine.                                                        

Deine Hände spielen die "Vina", gleiten durch, gleiten über Weinreben, und Rankengewächsen.


O Mother ! Mother ! salutation to Thee.                           

Oh Mütterlichkeit! Mutter! Grüß Gott, Gott zum Gruße. 


Burn, burn my sloth and grant me great intelligence. 

Besiege feuerartig, feurig meine Trägheit, meine Faulheit und hilf mir großartige, wahre Intelligenz, Intelligentsein gepaart mit Würde und Maßvollheit zu erlangen; evtl  könntest Du es mir ja einfach gewähren.


Thou art Knowledge itself.                                         

Du bist Wissen pur, das Wissen selber.


The Vedanta ever sings of Thee.                                  

Der Vedanta besingt Dich für immer.


Sruti speaks of Thee                                                     

Shrutis berichten von Dir,


O giver of liberation ! O way to liberation !                  

Oh Ermöglicherin, Gewährerin von Freiheit, Befreiung. Oh "Weg" zur Befreiung, zur Freiheit, helfend bzgl des Erreichens des Ziels und bewahrend vor Abirrungen, Hinderlichem.


Whose power is beyong all understanding.                    

Deine Art von Macht liegt jenseits allen Verstehens.


O giver of happiness, adorned with a white necklace,   

Oh Quelle von Glück, geschmückt mit einer weißen Halskette, bewußt und schön auf  die Erfreulichkeit deiner Existenz hinweisend, hindeutend und gleichzeitig versachlichend, fairen Umgang miteinander fordernd.


Grant to me Thy favours.                                       

Gewähre mir deine Gunst; laß mich deine Vorteilhaftigkeiten, die es für mich gibt/geben könnte, (gegebenenfalls) erkennen und finden, gewähre mir (gegebenenfalls) deine unterstützende Kraft, deine kraftvolle Unterstützung, deine unterstützende Wissensnatur.


Thou art intelligence, intelligence, intelligence,      

Du bist Intelligenz, Intelligenz, Intelligenz;

(Anm. des Übersetzers: vielleicht ja wäre eine geeignete Übersetzung auch: Du bist Intelligenz, bleibst Intelligenz inmitten Intelligentem,  Intelligenz bzgl. intelligenter Wesen.)


Thy names are memory, resolution, mind and hymn of praise.  

Deine Namen lauten: Gedächtnis, Entscheidungsfähigkeit, Geistigkeit und Lobeshymne.


Eternal and fleeing,                                                         

Ewig und für Falsches, Falschheit nicht offen seiend, allem Bösen für immer entflohen seiend und sich entziehend, entfliehend.


Great cause, saluted current of virtue,                            

großartige Ursache, großartige Quelle, willkommener, gegrüßter und erfreulicher Strom von Tugendhaftigkeit;


Saluted by Hari and Hara.                                             

Du wirst gegrüßt, verehrt von bzw per Hari und Hara.


Ever pure, beauteous of colour,                                    

Stets rein, wunderschön, Die Schönheit von Farbe an sich bar jeder Form.


The subtlest element of things                                        

Das subtilste Element aller Dinge, also subtiler als das Subtilste


Yea, even the very hald thereof.                                     

Ja, sogar dieser blose Teil davon.


Thou art the giver of intelligence, intelligence, intelligence. 

Du gewährst Intelligenz; Du ermöglichst Intelligenz, strahlst Intelligenz aus, bist unerschöpfliche, niemals endende  Intelligenz.


Who art the giver of joy to Madhava                                   

Du bist/dies ist die Quelle der Freude von Madhava.




In the form of HRIM, KSIM, DHIM, HRIM,                     

In Form von HRIM, KSIM, DHIM, HRIM


Thou holdest a book,                                                           

hast Du/hat es Buchcharakter.


Thou art joyful, of smiling face, and of good fortune,       

Du bist/es ist erfreulich, lächelnden Gesichtes und Glück für's Gute.


Innocence, current of charm,                                                

Unschuldigkeit, Strom aus Nettsein


With all powers of arrest.                                                  

Mit aller Macht, allen Möglichkeiten&Fähigkeiten des Verhaftens; nicht hilflos, fanatisch-dumm-blind-blöd-hazadeurhaft.     


Burn, Burn my sin,                                                          

Beseitige, schnell und gründlich wie ein Feuer, schnell und gründlich als wie sie einfach verbrennend meine grundlegenden Fehler, "Sünden".


And dispel the darkness of my evil thoughts.                     

Und zerstreue die Dunkelheit meiner falschen, bösen, absurden Gedanken. 


O praiseworthy of all !                                                        

Oh Du, die Du in all deinen Eigenschaften, voll und ganz Ruhm und Anerkennung verdienst.


Thou art gih, guuh, Vak and Bharati.                               

Du bist gih, guuh, Vak und Bharati.

It is Thou who grantest success to the tongue of the greatest poets, 

Du warst und bist es, die den größten Poeten Erfolgreiches gleichsam auf die Zunge legtest bzw legst.

As also in the attainment of all ( forms of ) knowledge.     

Selbstverständlich brachtest und bringst (..bzw hättest Du gebracht/brächstest..) Du  Dich analog in alle Formen von Wissen wahrheitsgemäß, der Wahrheit und dem Wissen der Welt/Welten nützend, dienend ein.


I pray to Thee, I pray to Thee, I bow to Thee,                  

Ich "bete" zu Dir, ich suche die Wahrheit über Dich und gegebenfalls mit deiner Hilfe Wahrheit, Wissen; Ich anerkenne Dich und verneige mich vor Dir.


Come to my tongue and never leave me.                         

Komm zu meiner "Zunge" und verlasse mich niemals.


May my intelligence never go astray,                                

Möge meine Intelligenz niemals Irrwegen erliegen,


May my sins be taken away,                                              

Es mögen/Es sollten meine "Sünden" hinweggenommen, meine grundlegenden Fehler überwunden werden,


May I be free from sorrow.                                               

Möge ich sorgenfrei sein, Sorgenfreiheit würde wohl wichtig sein.


In time of peril may I never bewildered.                           

Möge ich in Zeiten der Gefahr niemals Verwirrungen / Täuschungen erliegen.

 

May my mind work freely without impediment                

Möge mein Geist unbehindert tätig sein können, mögen meine geistigen Bemühungen nicht behindert, nicht sabbotiert werden - weder durch meine Mängel noch von außen - mögest Du Gedankenfreiheit beschützen


In Sastra disputation and verse.                                       

und zwar sowohl betreffs Streitgesprächen über grundlegende Gesetzmäßigkeiten, Gesetzesangelegenheiten,  inklusive naturgesetzlicher Belange als auch Versen, Poesie, Dichtung.


He who chastely lives, observing silence and religious devotions,  

Wer unschuldig, also in Harmonie mit den  Geschöpfen als auch der  Schöpfung, insofern schlicht und bescheiden lebt, Stille beobachtet, evtl. sich darin übt und auch bzgl religiöser Hingabe wie beobachtend, objektiv, fair eingestellt ist,


Abstaining from flesh and fish on the thirteenth day of the month, 

Selbst wenn so jemand sich am 13'ten des Monats, selber selbstverständlich yogisch-vegetarisch lebend, sich mal gar nicht um das leidige Thema Fleisch und Fisch kümmert, es mal ganz vergißt,


And bowed with devotion, early each morning                              

immer wieder frühmorgens mit fairem, ehrlichem, objektivem, wahrheitsliebenden Bemühen, sich mit Dir als Thema befaßt oder sich auch vor Dir - auf die eine oder andere Weise - hingebungsvoll verneigt,


Praises Thee with the most excellent verse.        

so jemand preist Dich mit dem allerschönsten Vers.


Will, Skilful in speech, surpass even Vacaspati.         

So Jemand wird, was Geschick in der Sprache anbelangt, sogar Vascapati übertreffen.


The Uncleanliness of his sins will be swept away.

Die Nicht-Wegreinigbarkeit seiner Sünden wird zu einem Ende kommen als würde sie einfach hinweggespült werden, die Hindernisse betreffs des befreienden ewigen Samadhi werden gleichsam weggespült werden.   


Such an one gains the fruit of his desires,                   

So jemand erlangt die Früchte seiner Wünsche,


The Devi protects him as though he were Her own child.    

Devi beschützt Ihn als wäre er/sie/zwi ihr eigenes Kind.


Poetry flows from his mouth,                 

Aus so jemand's Mund kommen Worte der Poesie, er/sie/zwi hat/pflegt würdevolle Sprache,


Prosperity attends his house,                   

Wohlstand kehrt in sein Haus ein,


And every obstacles to success will disappear.       

und alle Erfolgs-Hindernisse verschwinden.



Whoever reads without interruption the whole of this hymn  

Werimmer auch die Gänze dieses Verses - es als ein Ganzes erkennend oder auch anerkennend und so  - unterbrechungsfrei liest


Twenty-one times on the thirteenth day of the month,                

und das 21 mal am 13.'ten Tag des Monats, 

 

Both on the dark and the light side of the month,      

sowohl auf der dunklen als auch hellen Seite des Monats, egal ob bei Neumond als auch Vollmond,


And meditates on Sarasvati garmented in white, Adorned with white ornaments,      

und auch über die weiß-gekleidete Sarasvati meditiert bzw mit ihr meditiert,


Adorned with white ornaments,

über bzw mit Saraswati, die mit weißen Ornamenten geschmückt ist,  


Such an one attains in this world the fruit of his desires. 

erlangt in dieser Welt die Früchte seiner Wünsche.


This auspicious hymn has been made by Brahma himself;     

Dieser vielversprechende Hymnus stammt von Brahma persönlich. 


Whoever daily reads it with care acquires immortality.         

Werimmer es auch mit Anerkennung und Beachtung tagtäglich "liest", also vor dem Auge habend natürlich lebt oder auch gelesen tagtäglich in seiner Gänze zu begreifen und zu beachten versucht, erlangt Unsterblichkeit.


Hier endet das Saraswatistotra

From TantraSara. Page 579.

aus Tantrasara, Seite 579.


Beim deutschsprachigen "Spiritwiki" (http://www.spiritwiki.de/w/Tantrasara) findet man dazu:

>> Tantrasara

Das 'Tantrasara' ist ein Werk von Abhinavagupta, des bekanntesten historischen Vertreters des Trika oder kasmirischen Shivaismusses. Es beinhaltet eine komprimierte Version von Abhinavagupta's Tantraloka.<<

und auch:

>>

>> Weblinks

 

 

Also, siehe: https://archive.org/details/tantrasaraofabhi00abhiuoft/page/n6/mode/2up

<<

Diesen Text von "Spiritwiki" findet man in englischer Sprache im englischsprachigen Wikipedia, wo man auch folgenden Link findet: "Tantrasara by Abhinavagupta, übersetzt ins Englische"  https://archive.org/details/TantrasaraByH.NChakravarty





Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche:

1) Das Saraswatistotra wird auch dargestellt als verfaßt von einem Herrn namens Agastya.

2)  

gúh = Versteck, gemäß Prof. Mylius’s Sanskrit-Wörterbuch.

Insofern könnte im Saraswatisotra es auch als "Zuflucht", "Zufluchtsperson","Zufluchtsort" gemeint  oder auch einfach "nur" eine Anspielung darauf sein.

gih :   

zu „gih“ findet sich nichts bei Prof. Mylius, nichts bei Prof. Mittwede.

Im Internet findet man, zB per "www.ecosia.org.de" 

gīḥ-gocaraḥ—the subject of being described  (= „der Gegenstand der Beschreibung“, lt. Pons Online-Übersetzer, https://de.pons.com/text-%C3%BCbersetzung) unter http://sanskritdictionary.org/gih

Im Internet kann man per   „https://www.pinterest.de/gihngan/“  noch finden, daß es sich um einen Namen - und sei es einen Künstlernamen - auch handeln kann.  

Bharati:

"Bharati f  ein Name für Saraswati" findet sich bei Prof. Mittwede.

 >> 1. Bharati ( Sanskrit: भारती bhāratī f.) ist die Bezeichnung einer Frau, die von Bharata abstammt. Bharati ist auch der Name einer Göttin. Bharati ist auch ein Beiname von Sarasvati. Und es gibt auch einen Fluss namens Bharati. Im Ayurveda bezeichnet Bharati die Heilpflanze Weinraute (Somavallari). Auch die Sanskritsprache eines Schauspielers wird als Bharati bezeichnet. Und Bharati ist einer der 10 Mönchsorden, die von Shankaracharya begründet wurden. Der bekanntest der Dashanami, also der 10 Mönchsorden, ist Saraswati. Swami Sivananda stammte zum Beispiel aus dem Saraswati Zweig des Shankara Dashanami Ordens. Swami Rama zum Beispiel stammt aus dem Bharati Zweig.

2. Bharati, ( Sanskrit भारती bhāratī f, ist ein Spiritueller Name) und bedeutet Sprache, Poesie; Bezeichnung Sarasvatis. Bharati kann Aspirantinnen gegeben werden mit Saraswati Mantra. << findet man per  https://wiki.yoga-vidya.de/Bharati.

Bei Wikipedia findet man: >> Bharati, Hindu goddess of knowledge and music more commonly known as Saraswati << (siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Bharati).


Der Hinweis bei yoga-vidya " Und Bharati ist einer der 10 Mönchsorden, die von Shankaracharya begründet wurden. Der bekanntest der Dashanami, also der 10 Mönchsorden, ist Saraswati. Swami Sivananda stammte zum Beispiel aus dem Saraswati Zweig des Shankara Dashanami Ordens." ist interessant, da nunmal Swami Brahmanda Saraswati, Swami Shantanand Saraswati, Swami Swaroopananda Saraswati und der Lehrer von Swami Brahmanda Saraswati, namentlich  Shri Dandi Swami Ji Krishnananda Saraswati (siehe http://www.paulmason.info/gurudev/parampara.html) nunmal auch alle mit "Bharati" eng verbunden sind und es insofern einen Bezug haben zum Saraswatisotra).

 

3) Man sollte sich mit den, scheinbar teils so konkret-reale, Versprechungen im Zusammenhang mit diesem Text zweifelsohne nicht Illusionen hingeben, da "Illusionsverhaftetsein" und  "Wissen" offenbar zweierlei sind.

4) In der Fassung von Sir Avalon ist der letzte Absatz, also beginnend mit:"Whoever reads without interruption the whole of this hymn" - auf Deutsch: "Werimmer ohne Unterbrechung diesen Vers in Gänze liest" - klein gedruckt; es scheint als sei das später hinzugekommen, etwa im Sinne eines Kommentars, evtl ja von Agastya, dem dieser Vers einerseits zugesprochen wird und andererseits heißt es im Vers selber, daß er von Brahma höchstpersönlich stamme. Das mag auf einen Guru namens Brahma zurückgehen oder auch via vedischer Erkenntnis von einem Rishi stammen, der per vedischer Erkenntnis auch die Begrifflichkeit "brahma" erkannte. Nur woher wußte Agastya das?


Es heißt u.a.

>>

Thou art the giver of intelligence, intelligence, intelligence.  <<

"Du ermöglichst Intelligenz, strahlst Intelligenz aus, bist unerschöpfliche, niemals endende  Intelligenz."


>>Thou art intelligence, intelligence, intelligence, <<

"Du bist Intelligenz, Intelligenz, Intelligenz";

(Bemerkung des Übersetzers: vielleicht wäre eine geeignete Übersetzung auch: Du bist Intelligenz, bleibst Intelligenz inmitten Intelligentem, lebst Intelligenz bzgl. intelligenter Wesen.)

<<


Der Zustand jenes Wissens über Saraswati ist ein innigstes Einsein mit ihr.

Wenn man "transzendiert", dh in den Zustand des momentanen Samadhi gelangt, dann mit  der Meditation im Rahmen jener, von Swami Shantanand Saraswati als "Universalschlüssel" für "brauchbar" befundener "TM-Meditation" - 30 Minuten morgens und abends - korrekt fortfährt, sich weitergehende Entspannung gönnt (man hat also zB nach 15 Minuten transzendiert und bleibt dann in seiner Meditation weitere 15 Min lang), dh die Sinne - welche ja weiterhin mit Wahrnehmen befaßt sind - mittels fortgesetztem transzendentalem Meditieren beruhigt, die Sinne damit sich zur Ruhe kommen, sich beruhigen läßt, so führt das zu einer Verfeinerung der Sinne und schließlich dazu, daß man jenes "Transzendente" durch die Sinne im Objekt wahrnimmt sofern die Aufmerksamkeit sich natürlicherweise voll darauf richtet; Dinge die man nur mit sekundärer Aufmerksamkeit wahrnimmt, werden in jenem Stadium nicht im Lichte jenes reinen Bewußtseins wahrgenommen.

Nun ist es aber doch offenbar so, daß das eigene Selbst, welches man nunmal im Zustand des "Transzendierthabens", des "Samadhi" gewahr wurde/wird nicht das Selbst des Objekts ist und zwar in jenem Sinne, daß man kleines menschliches Wesen doch offenbar nicht auch das andere Wesen oder ein Objekt odgl sein kann; ganz natürlich wird dann also erkannt - sobald diese Sinneswahrnehmung des reinen Bewußtseins im Objekt als das wahrheitsgemäß und natürlich verstanden, "erkannt", "realisiert" wurde - daß es jenes übergeordnete, wahrhaft transzendente, reine Bewußtsein , jenes absolute Bewußtsein - von dem Rishi Vāsiṣṭha sprach/spricht - als eigenständiges "Etwas" nunmal gibt; alles Andere war, ist und wäre "Täuschung", ein "Verhaftetsein". Man mag erst meinen, ok das ist "transzendentales Bewußtsein" und irgendwie ist es "das eigene transzendentale Bewußtsein", da ist einerseits "man selber", dös meditiert und dieses transzendentale Bewußtsein erfährt, dann wieder zu "verlieren" scheint, usw, dh man ist letztlich noch in jenes "verhaftet".

Erkannte man aber wahrheitsgemäß, also in aller Objektivität, daß jenes transzendentale Bewußtsein auch tief innen im Objekt ist und deshalb das Objekt so "komisch deutlich" wahrgenommen worden war, so erkennt man plötzlich, daß dieses "transzendentale Bewußtsein" alldurchdringend ist, es ist nicht das eigene transzendentale Bewußtsein einerseits und ein "transzendentales Bewußtsein" im Gegenüber (ob Lebewesen oder auch Sachen ist dabei egal) andererseits, nein, es ist ein-und-dasselbe transzendentale Bewußtsein und das ist man selber ebensowenig bzw nicht mehr als wie der Stein gegenüber; es ist aus sich selbst heraus existent; man wird zu einem körperlosen Wesen, das in jenem "transzendentalen Bewußtsein" lebt, durchdrungen von jenem, es überall wahrnehmend wo die Aufmerksamkeit primär d'rauf fällt - selbst in der Idee, daß es Gott geben könnte. -.

 Dann stellt sich (...weil man die "Siddhis" -, die man als natürliches Phänomen wahrgenommen hat und sie tagtäglich natürlicherweise erlebt/lebt, in den Patañjali Yogasutren verifiziert findet und zu unterscheiden lernen bzw im Detail zu begreifen vermag - als "Hindernis" wahrnimmt...) ein weiteres (während der Meditation) natürliches "Sich-Zurückziehen-Können" ein und die gepflegterweise fortgesetzte regelmäßige Meditationsausübung bringt einen weiter, darüberhinaus. (Siehe wohl auch Sri Aurobindo's Ausführungen zum "Supramental" udgl.)


Gleichwohl ist jenes "Transzendentale Bewußtsein" eben auch das "Transzendentale Bewußtsein" im Gegenüber (ob "Lebewesen" oder Stein uä) , es ist das SELBST; es wird ein zunehmendes Vertrautsein bis hin zu einem innigstes Einsein mit jenem erreicht. Nie&nimmer ist so ein Mensch x die Intelligenz eines anderen Menschen y. In allen Wesen ist jedoch Intelligenz, sie alle sind jener "kosmischen Intelligenz" teilhaftig.

In "seinen" Yogasutren erwähnt Maharishi Patanajali, daß der "Keim der Allwissenheit und Allmacht" in allen Wesen ist und jedoch in Gott seinen Höhepunkt gefunden hat.

Das ist jene Vorstellung bzgl dessen was man in Insekten ebenso wie in Tieren, Pflanzen, der Natur, aber auch im Menschen auszumachen nicht umhinkommt, nämlich Intelligenz und deren Beziehung zu jener "Intelligenz", die - heutzutage leider absurderweise und weitverbreiterte Weise - Menschen als das bezeichnen was nur sie hätten und sonst kein anderes Lebewesen.  "Intelligente", gute, brauchbare Ideen erscheinen dann als - zumindest auch - entstanden aus jener übergeordneten "Intelligenz", als "Geschenk" reiner Intelligenz, eine "Frucht" jener reinen Intelligenz an der man einen gewissen Anteil per jenem innigsten Einssein nunmal hat. (...Feststellung: Na klar, wenn man im Internet etwas suchen will, muß man sich damit verbinden...)

Dabei ist es eben so, daß es für diese Art  "Realisierter" dann sehr wohl ein Thema ist gleichsam tief einzutauchen in den unendlichen Ozean reiner Intelligenz, Würde, Liebe und Fürsorglichkeit auf der "Suche" nach noch tieferer Wahrheit, auf der Suche nach Ideen, die nun ganz genau von daher, bar jeglicher eigener Subjektivität kommen könnten, sollten, mögen, evtl ja doch sollten nicht auszuschließenderweise kommen können. (Allerdings taucht da wieder jenen Situation auf, daß die eine oder andere Idee aus einem selber käme und wieder eine andere von der reinen Intelligenz in einem anderen Wesen und allmählich zeigt sich da ein Wesen, das reine Intelligenz ist und aus einem "Ich bin das, Du bist das, All dies ist das" heraus lebt, das sein innersten Selbst eben als jenes "transzendentale Bewußtsein ohne ein Zweites", jenes "Brahman" weiß und das lebt. So wie mean bei Erlangen  jenes "Einheitsbewußtseins" zu einem "körperlosen Wesen" wurde, das in jenem transzendentalem Bewußtsein lebt, so leben eben jener Götterinzwis in jenem Brahman, weil sie erkannten, daß sie alles im Begriffen des SELBSTs im Lichte Brahmans sehen und Brahman ein aus sich selbst heraus Seiendes ist. Jenes ist dann wohl die Welt der Götterinzwis, wenn es sie denn geben sollte; sie stören wahrlich nicht. Diese Möglichkeit ist zweifelsohne nicht auszuschließen.)

Kommt es dann dazu, so ist man da zumindest im Bereich "vedischer Erkenntnis", deren Prinzipien - so sagte Mr. Mahesh mal - von Rishi Vasishta in jener Qualität vedischer Erkenntnis erkannt worden waren/seien. Mr. Mahesh erwähnte bzgl "vedischer Erkenntnis" - vorsorglich - daß das nicht per Wollen, Wünschen, "ich will das haben" udgl ereichbar ist. Es ist ein Phänomen auf der Basis völligen Objektivseinsin, ein mögliches Ergebnis eines Gelangens in einen Zustand "völligen Objektsein", eines in völligem Objektivsein völlig zur Ruhe-Kommens. (... Der Zustand transzendentalen Bewußtseins - momentaner Samadhi - bzw jenes darüberhinausgehenden "nitya samadhi" bis hin zu jenem Zustand des "ich bin das, Du bist das, dh auch der Erkenntnis des eigenständigen Seins jenes absoluten Bewußtseins beinhaltet eben in seiner Natur auch jenen Zustand völligen Objektivseins; der Zustand des transzendentalen Bewußtseins, des zur Ruhe gelangt seienden, entspannenden, erholsamen Verweilens in jenem Turyia ist eben auch ein allgemeiner Zustand des Objektivseins, da ja das individuelle Selbst in jenem Zustand jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen zur Ruhe gelangt ist....) Das ist jene Art von Wissen, um welches es in den Veden geht.


Allerdings zeigt die  Erfahrung, daß auch weiterhin Gedanken, Ideen kommen werden, die eben nicht aus jener völligen Objektivität und jenem völligen Objektivsein, jenem "Zustand des Einen ohne einem Zweiten" entspringen und die man aber auch nicht gerade für völlig blöde halten kann und da ist man eben wieder in jenem Bereich, daß der Zustand innigsten Einssein auch ein Zustand völligen Getrenntseins ist, wobei aber eben das Wissen bleibt und man also nicht mehr in jene "Unwissenheit" zurückfällt, wie es eben "wahres Wissen" so an sich hat. Andererseits ist man eben auch, sozusagen, als Welle stets gewahr, daß man eine Welle jenes Ozeans ist und alles nichts als Wasser und Wasserspiele wiederum und es steht einem frei, sich in diese Realität immer wieder mal zu versenken oder auch, genauer gesagt:

Personifiziert, als Folge von "Bhakti" erscheinen dann alle solche Ideen im Lichte reiner Intelligenz als "Geschenk" jener reinen Intelligenz, jener Saraswati. Gleichwohl wird eben selbstverständlich jene übergeordnete Intelligenz nicht zu einer "mechanischen Wunscherfüllungsmaschine" zur Erlangung "brauchbarer Gedanken, Ideen und dem was daraus dann werden kann".

Insofern ist jene übergeordnete, voll-und ganz, jederzeit eigenständige, unabhängige Intelligenz nicht anders zu begreifen als wie ein eigenständiges lebendiges  - und insofern also lebendes - Etwas und insofern, wenn jemand so will, "Göttin Saraswati".

Dieses findet jedoch erst statt, nachdem durch fortgesetzte Meditationspraktik schließlich auch all das, worauf die Aufmerksamkeit nur so ganz nebenbeiher noch d'rauffällt auch im Lichte jenes absoluten, reinen Bewußtseins, reiner Gewahrheit in Begriffen jenes SELBSTs wahrgenommen wird und durch das allmähliche Verstehen dieses Zustands "brahman" verstanden, erkannt, realisiert wurde/worden war.

Dabei ist es dann eben jenes Vertrautsein, inniglichste Einssein mit jener reinen Intelligenz, welches Thema& Gegenstand bzw ein Ergebnis jener "Transzendentalen Meditation (kurz "TM") nach Swami Brahmanda Saraswati - zumindest laut Mr. Mahesh aber auch samt zumindest einer gewissen Vergleichbarkeit mit Meditation gemäß Swami Shantanand Saraswati (laut dessen Ausführungen zu Meditation) für jene die jene "TM" erlernt haben - ist. Das ist nunmal jener "wissenschaftlich-objektiv-unpersönliche" Weg.


Eingeräumtermaßen hat Mr. Mahesh diese Sachverhalte sehr korrekt, im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses der Sorte wie in Playa La Antilla, März bis Mai 1973 (Diesen Kurs erwähnt auch Paul Mason in seiner Biografie über Mr. Mahesh auf Seite 257 der deutschsprachigen Ausgabe im Aquamarin-Verlag, ISBN 3-89427-071-3; auch Robert Oates erwähnt in seinem englischsprachigen Buch "Celebrating the Dawn" aus dem Jahre 1976 -  ISBN: 9780399118159 - jenen Kurs, den er selber besuchte.) dargestellt. Dafür gebührt Ihm Dank und Anerkennung. Daß er später zum "nützlichen Idioten des KGB" wurde ist umso bedauerlicher. Es ist für mich um so bedauerlicher, als ich Ihm persönlich im Frühjahr 1976 eine durchaus faire Gelegenheit bot, sich mit mir über diese Dinge so ausführlich als nötig und kurz als möglich zu unterhalten (Damals wußte ich ja schon um die Möglichkeit, daß "linksradikale" Personen die TM-Scene anscheiend für ihre Zwecke zu benutzen versucht und die Äthiopienrevolution aus "seiner TM-Scene" heraus gemanagt hatten bzw -etlichem an Anschein nach - haben könnten). Aber wie manche nunmal eine "halt schöne" Schatzkarte über Generationen hinweg bewahren, erhalten und weitergeben bzw konnten, so hat Mr. Mahesh jenes Wissen über die "Transzendentale Meditation" und der zugehörigen Kapitel aus den Veden, Upanishaden, Vedanta, Bhagavad Gita, Yogavashishta und anderer klassischer  Literatur zumindest soweit korrekt überliefert, wie mir scheint; es zeigt jenes Wissen als so etwas Ähnliches wie ein "Weltkulturerbe", im Lichte von "Weltkulturerbe im besten Sinne des Wortes".


Gleichwohl ging es in der Meditation zu keinem Zeitpunkt um Gott, Hingabe, religiöses Tun odgl; es war sozusagen ein natürliches, objektives, sachliches, faires, unvoreingenommenes Suchen nach  tiefst-möglicher Entspannnung, Entspanntheit, Ruhe, Beruhigung, Ärgerlosigkeit, Friedenhaben per jener "Transzendentalen Meditation", allgemein gesagt, per richtiger, korrekter "Meditation" per jenem was den Namen "Meditation" verdient, jenem was eben zu jenem "Turyia" führt, worüber die Shivsasutren berichten. (Mr. Mahesh sprach, zumindest während jener ca 5 Jahre - während welcher ich mich in der TM-Scene genauer umsah - nicht über Bhagavatam & co und beschränkte sich auf jene Lehren über das "transzendentale Bewußtsein", welches er nunmal auch als "reines Bewußtsein" bezeichnete. Es gab keinen einzigen Versuch seinerseits, daß ich mich einer Verehrung Shivas, Krishnas, Lakshmis, Saraswatis usw anschließen sollte. Auch das sei, weil es nunmal wahr ist, ausdrücklich erwähnt und bestätigt.). Der Weg der TM ist eben nunmal jener "unpersönliche Weg", der zu reinem Bewußtsein, reiner Intelligenz bzw zu jener Fülle reiner Intelligenz und evtl ja auch bzw gegebenfalls zu jenem speziellen Zustand völligen Objektivseins führt. Setzt man es dann in Beziehung zu Texten wie dem Saraswati-Stotra, was nunmal Angelegenheit jedes Einzelnen ist, kann ja der/die/zwi Eine oder auch Andere sich - von da ausgehend - auch mit dem Thema Gott befassen; ein solches Interesse findet auf solcher Basis ja allenfalls verbesserte Chancen pro wahrheitsgemäßer Ergebnisse. Wer sich zuvor schon mit Religion befaßte, sich einer speziellen Religion anschloß, wird sich halt der notwendigen Objektivität, Unvoreingenommenheit und Fairness zu befleissigen haben, wenn es um das Thema "TM" geht/gehen soll. "Bewußtes nicht verstehen wollen" (Begriffsbildung von Dr. Horst Seehofer, Ex-Ministerpäsident des Freistaats Bayern), hilft da nunmal nicht weiter und damit kann man der Thematik auch nicht gerecht werden.

Würde es viele Götter, Göttinnen und Göttzwis geben, so würden sie untereinander wohl auch zumindest in jener natürlichen, selbstverständlichen Beziehung inniglichstem Einssein zusammen mit natürlichem Getrenntsein stehen. So wie es etwas gibt was einen  Tiger zum Tiger, einen Hund zu einem Hund, einen Affen zu einem Affe, eine Eiche zu einer Eiche, einen Ginkobaum zu einem Ginkobaum usw macht, wäre davon auszugehen, daß es da etwas gibt, was Gott zu einem/einer/einzwi Gott macht.. (Im Bhagavatam - genauer: zumindest in der erwähnten Ausgabe des Bhagavatam von Swami Prabhubada in der deutschen Übersetzung, Band 1 - wird dann von der transzendentalen Persönlichkeit Gottes gesprochen, was in jenme Buch dann personifiziert als Krishna verstanden wird und was dann zu einer ziemlich monotheistisch anmutetenden Lehre führt.). Sinn und Zweck dessen, daß es da etwas gibt was, zB eine Katze eine Katze, eine Latsche eine Latsche, usw sein läßt, ist es jedoch offenbar und offensichtlich nicht, daß es dann nur eine einzige Katze , eine einzige Latsche (wachsen oberhalb der Baumgrenze in den Bergen; sind ziemlich flache, zähe Gewächse, die sich etwas flächig ausdehnen), ein einziges Edelweiß, usw gibt. Zweifelsohne ist es nicht falsch der Spezie/den Spezien an sich auch gebührliche Beachtung schenken. In jener tantrischen Initiationszeremonie in jenem Buch "Die Welt des Tantra in Bild und Deutung" von Mookerjee/Khana, 1977, Seite 221,(Das Buch gibt es, lt. amazon, auch in einer Auflage von O. W. Barth, Mchn. vom März 1989 mit ISBN-Nr.: ISBN-10: 3502654719, ISBN-13: 978-3502654711) heißt es u.a. "Jener Kraft, die in allen Wesen in Form der Spezies existiert, Verehrung Ihr, Verehrung Ihr, Verehrung, Verehrung!". (...Daß man heutzutage  -2020 - in etlichen Teilen der Welt gerade anfängt die "Spezien" um ihrerselbst willen zu tolerieren und willkomen zu heißen, ist leider eine sehr späte Einsicht und für viele Arten eine zu spät gekommene Einsicht bzw "allergnädigste oberherablassende Toleranzaufbietung" vieler achso moderner und aufgeklärter sowie ober-super-klugen Menschen und derer Staaten. Da wird von "Wissenschaft geredet" und dann wird die Welt, die man da wissenschaftlich verstehen zu wollen und dürfen im Namen von sog. "Wissenschaftsfreiheit" vorgibt andauernd widersinnigerweise grundlegend verändert und destruktiv, gewaltsam in sie eingegriffen. ...)



Es war ein sich Zurückziehen, ein Abwenden von all den Gedanken, Vorstellungen, Träumen, Hoffnungen, Wünschen, Ideen; letztlich ist es, um es auch mal mit von Herrn "Shri"  Aurobindo häufig gebrauchten Worten berichtet zu haben, ein "Zurückweisen der Gedanken" (siehe zB dessen Werk "die Synthese des Yoga", das es auch in deutscher Übersetzung im Verlag Hinder&Deellmann, Bellnhausen seit 1972 in deutscher Sprache gibt; eine neuere Auflage von 1980 gibt es zB bei amazon per ISBN-10: 3873481480, ISBN-13: 978-3873481480 ), das schließlich dazu führt/dann geführt gehabt haben wird.

In den Patañjali Yoga-Sutren wird extra darauf hingewiesen, daß auch Hingabe an Gott die Hindernisse, die das Erlangen von samadhi vereiteln, beiseite geräumt werden können; es ist dort als gleichwertiger eigener "Weg" erwähnt Siehe: "Patanjali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,; es findet sich auf Seite 21 im Kapitel I "über die Versenkung" erst eine Definition von Yoga und sodann Beschreibung dessen worum es bei Yoga geht (2,3) und worum es nicht geht (4).In den Versen 17 -29 wird dann bei den Arten der Versenkung (samādhi) differenziert. Vers 23 enthält dabei jene Erwähnung des Beiseiteräumens der Hindernisse für Samadhi durch Hingabe an Gott.


Man würde aber reiner Intelligenz bzw "Saraswati" nicht gerecht werden, wenn man nicht feststellte, erwähnte, daß jenes "innigste Einssein" aber auch "völliges Getrenntsein" beinhaltet und absolut nichts mit dem zu tun hat, was manche - üblicherweise relativ bis ziemlich unwissende PsychiaterInnen & co - als "Schizophrenie" bezeichnen. Jenes "Getrenntsein" zeigt sich eben auch in jenem, daß man "kleiner, gerade noch es nicht gewußt habender Mensch" selber doch nicht das/der/die/dös gegenüber sein kann, sondern es eben ein eigenständiges absolutes Bewußtsein gab, gibt und immer geben wird, ein eigenständiges Bewußtsein, dem es völlig egal sein kann, ob ein Mensch das nun weiß oder auch nicht.

Gleichwohl ist jenes eigenartige "Etwas", jener seltsame "Impuls", jenes "seltsame oder auch seltsam anmutende Konstrukt" wonach man - nach der Realisation von "ich bin Das, du bist Das" - alles "in Begriffen des Selbsts, im Lichte reinen Bewußtseins" wahrnimmt, wiederum so, daß indem man diesen Zustand einerseits lebt und andererseits aber weiterhin sich seine Meditationszeiten (ca 2-mal täglich zu je ca 30 Minuten; siehe Swami Shantanand Saraswati, aber auch Mr. Mahesh gemäß der TM-Lehre in der Zeit von 1971 bis 1976) gönnt. So kann es wohl nicht ausbleiben, daß "erkannt" wird, daß in den "Anderen" nach der Verwirklichung von "ich bin Das, du bist Das" auch genau jener "seltsame Impuls", jenes "seltsame Konstrukt", jenes "Wissen", jene "Erkenntnis" aktiv geworden ist oder auch sein wird und irgendwann kommt man einfach nicht mehr umhin anzuerkennen, zu erkennen, daß es eben derselbe "Impuls" ist, dasselbe "Konstrukt" und das heißt, daß man - analog zu jenem "Ich bin Das, du bist Das" , was heißt/mit sich bringt, daß es jenes 'Das' als eigenständiges 'Etwas', als transzendente eigene Wirklichkeit gibt -, dann die Erkenntnis erlangt hat/hätte, die Wahrheit gefunden hat/hätte, daß man auch nicht diese Erkenntnis ist und es ist anscheinend genau dieser Erfahrung, die Shankara im Shivoham (= Nirvanashtakam) so deutlich zum Ausdruck brachte, als er feststellte: "Ich bin nicht die Erkenntnis" und insofern braucht man dann auch nicht umher zu spekulieren, ob er eine "Inkarnation reiner Erkenntnis" gewesen sein könnte/wäre; er sagte doch selber, daß er nicht die Erkenntnis ist. Und so sieht man auch hier wieder, daß das fortschreitende Wissen auch zu "Beschränkungen" führt, die zwar bisweilen als "Beschränkungen" wahrzunehmen sind, aber das Ergebnis von Wissen sind. (Etwa, daß es im Bereich der Potenzmenge des 3-dimensionalen euklidischen reellen Raums grundsätzlich kein Wahrscheinlichkeitsmaß geben kann und man auf diese Vorstellung des Messen-Könnens per "Wahrscheinlichkeiten" nunmal, im Zusammenhang mit jenem Mengensystem, zu verzichten hat, ohne dem auszukommen hat.)


Also zusammenfassend:

Mit der Erkenntnis des "man sieht alles in Begriffen des Selbsts, im Lichte reinen Bewußtseins" geht einher, daß jenes reine Bewußtsein eine eigene Wesenheit, Ātman ist.

Mit der Erkenntnis wonach diese Erkenntnis in einem selber dieselbe Erkenntnis ist, die auch andere Wessen erlangen können, geht einher, daß man auch nicht diese Erkenntnis ist und daß diese eine eigenständige Wesenheit sein muß/ist. Damit verbunden ist jenes inniglichste Einsein mit jenem "Ohne-ein-Zweites-Seiende"; es heißt ja in den Schriften bzw in den klassischen Überlieferungen "Das Eine ohne ein Zweites" und das beschreibt diese Erfahrung durchaus.

Dieses "Einheitsbewußtsein" hat sich immer weiter zum "des Brahman bewußt seins", zu "Brahman Bewußtsein" entwickelt, wo dann alles in Begriffen des Selbst, im Lichte reinen Bewußtseins ist, egal ob man es mit direkter Aufmerksamkeit oder doch nur irgendwie so nebenher wahrnimmt.

Schließlich kann man sich vorstellen, daß Götterinzwis in Begriffen ihres Selbsts, im Lichte Brahmans wahrnehmen und damit verbunden die Erkenntnis sich bei jenen einstellte, wonach Brahman eine eigenständige Wesenheit sein müsse und sie als individuelle Götterinzwis unsterbliche Wesen - dh so in Analogie zu jenem Ereignis, daß man selber zu einem körperlosen Wesen wurde, als man die Erkenntnis erlangt hatte, daß man all das immer in Begriffen des Selbst im Lichte reinen Bewußtseins wahrnimmt, worauf die Aufmerksamkeit primär fällt.

Desweiteren: So wie man sich als Mensch per Meditation zum transzendentalen Bewußtsein "begibt", in den Zustand des Turiya sich begibt, so ist das bei den Götterinzwis die Realität Brahmans, der Zustand Brahmans. Im Buch "Illustrierte Geschichte der Weltreligionen" von Monika und Udo Tworuschka, erschienen 2017 im Metzler Verlag, ISBN 978-3-476-04477-8  findet man auf Seite 130 eine Abbildung titels >> meditierender Vishnu mit Keule und Wurfscheibe, indische Skulptur, 10.Jh. << . Und so heißt es ziemlich am Anfang des Saraswatistotras eben auch, daß dies oder jenes  Saraswati's Lieblingsmantra ist und es kann wohl nicht anders verstanden werden, als daß sie eben auch selber meditiert. Rezitiert dann jemand ebenjenes Mantra, so kann sie sich sehr wohl daran erfreuen; sie hat da kein Problem damit, daß sie es einerseits  für ihre eigenen Meditationsitzungen benutzt und andere es eben rezitieren. Da gibt es kein Herumgetue alà, daß man das nicht dürfe, wo so Mantren, die man in der eigenen Meditation benutzt, "geheim zu halten" seien und es Saraswati dann doch evtl. ein Probleme bereiten könnte, müßte oder auch täte, wenn man "ihr" Mantra  "rezitiert", "chanted" und man es daher nicht auch für Rezitationszwecke benutzen dürfte. Meditation ist eben das eine, Rezitation ein Anderes. Na klar behält man Sein Mantra für die Meditation für sich; es nützt niemandem Anderen. Mantren für "Rezitieren" mögen gleich klingen, gleich aussehen; aber Meditation ist Meditation und Rezitieren ist Rezitieren; das eine mag Göttin Saraswati regelmäßig ausüben und am Anderen mag sie sich erfreuen.

Shiva meditating on the banks of River Ganga in Rishikesh.

Ort: Parmarth Niketan, Rishikesh, Uttarakhand, India

Statue des meditierenden Shiva am Ufer des Ganges in Rishikesh

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Shiva_meditating_Rishikesh.jpg

ursprünglich veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/blaiq/75116239/

von (Fotograph/Autor): Iqbal Mohammed

am 28 November 2005

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Zuordnung, Autor, Fotograph: Unknown author  Iqbal Mohammed / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)



Chennakesava temple at Somanathapura, Karnataka, India. Wonderful example of Hoysala architecture of the 13th century. What isn't quite so nice is the desecration of idols by marauding invaders.

meditierender Vishnu im Chennakesava-Tempel in Somanathapura, Karnataka, India. Es ist ein wunderbares Beispiel für die Hoysala-Architektur des 13.Jahrhunderts. Was weniger schön ist, sind die  Schändungen, Entweihungen von Kultgegenständen durch plündernde, raubende Eroberer.

8 September 2013, 10:46:50

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Zuordnung/Autor/Photograph: Nagarjun Kandukuru / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)



Im Überblick sieht man dann auch den Weg, den man selbst gegangen war und das was dabei eben wirklich wichtig war. Es zeigt sich, daß regelmäßige TM-Ausübung  das Wesentliche war. Allerdings gehörte auch Alltag dazu und dabei kam es (bisweilen) allerdings zu gewissen Konflikten zwischen den yogischen idealen und jener Kehrseite regelmäßiger TM-Ausübung, jenem sich mehr und mehr Einstellen der yogischen Ideale auf der einen Seite und auf der anderen Seite einer Gesellschaft, die für "TM" einerseits wenig bis nichts übrig hat und andererseits aber Individuen die Freiheit, jenen Weg zu gehen auch noch vermasseln wollte bzw zumindest madig machen wollte bzw in Einzelfällen so leidvoll als möglich machen wollte. Na klar hatten auch mehrere TM-Kurse wie TM-Lehrerinzwi-Ausbildungskurse und gewisse TM-Lehrerinzwifortbildungskurse uU dazu gehört und jene vermehrte und intensivierte Meditatiosnpraxis auf solchen Kursen, jenes "Runden".

Kurzum es scheint schon vorstellbar, daß dieser "TM-Weg" so im Großen und Ganzen brauchbar ist. Das eine oder auch Andere würde man wirklich verbessert haben können und Etliches würde auch zu unterlassen bzw zu beheben gewesen sein. Wenn ich mir so vorstelle, daß ich das mal erlangt haben sollte/hätte, bleibt festzustellen, daß sich im Zusammenhang mit mir die TM-Scene wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat. Allerdings gilt das ganz genauso und eher noch in entscheidend erheblicherem Umfang für das bayerische Kultusministerium, die deutsche Psychiatrie, die deutsche Justiz und leider auch noch für Teile der Kirchen, die zweifeslohne erhebliche Schäden zusätzlich noch beigetragen haben.

Ok, so ein spirituelles Leben zu leben kann man sich dann irgendwann schon vorstellen.


Fener sei an dieser Stelle festgehalten, daß es laut Mr. Mahesh (im knappen persönlichen Gespräch mit mir) auch möglich ist/sei, daß jemand TM ausübt und erst mal ein Zustand erlangt wird, der dadurch gekennzeichnet sei/ist, daß ein einziger der 5 Sinne Erleuchtung erlangt habe/hat, dh daß das betreffende Individuum auf der Basis jenes einen Sinnes, zB Sehsinn, die Welt  wahrheitsgemäß wahrnimmt wie jemand im Zustand der Erleuchtung und darauf aufbauend ein klares bis klarstes, wahrheitsgemäß korrektes abstraktes Verstehen von Erleuchtung und Artikulierung jenes "Wissens" (ohne es jedoch zunächst wirklich zu erlangen) samt einer gewissen teils  (insofern auch) auf sinnlicher Wahrnehmung basierender teils abstraktheits-basierter Wertschätzung für jene Themen bzw wahre Lehren und Darstellungen zu jenem Themenbereich inklusive einem gewissen  einerseits lebendig-anmutendem als auch in gewisser Weise wirklich bisweilen wahr erscheinendem, sich zeigendem Verständnis sich einstellt. Das ist dann ein Zustand von nicht wirklich wissen einerseits aber auch wirklich nicht leugnen können andererseits.("Man weiß es und weiß es doch nicht" - s. Gopi Krishna, "Kundalini", O.W. Barth-Verlag- gilt als eine "klassische Formel", als "Mahavakia")


"The subtlest element of things"                                       
"Das subtilste Element aller Dinge, also subtiler als das Subtilste"
, heißt es im "Saraswatistotra"

Es gibt angeblich  oder auch wahrerweise sowas wie ein "Feinst-Relatives", ein "Feinstes", etwas das nicht mehr "teilbar" ist, dh nicht mehr in Teile zerlegbar ist. In der sog. "Quantenmechanik" (die nunja ihre Probleme hat) wird auch ein "kleinstes Wirkungsquantum" mehr oder weniger - im Bemühen gewisse Beobachtungen erklärend formulieren zu können  - postuliert.

Die ganze "Atomtheorie" geht davon aus, daß es kleinste, nicht weiter teilbare Teilchen gäbe.

Die Begründung für jene Annahme von Herrn Dalton lieferte dann jene Chemie, welche "Waage" & co zuhilfe genommen hatte und feststellte, daß zB Eisen und Schwefel stets nur in fixen Mengenverhältnissen miteinander reagierten. Zu viel Eisen, Zink oä genommen ergab "Eisen bzw Zink blieb übrig". Zu viel "Schwefel" genommen ergab "Schwefel blieb über". (Das findet sich auch im Gesetz der "Minimumtonne" aus dem Bereich der Düngemittel bzw analog aus dem bereich der Ernährungswissenschaften, wonach Nährstoffe eben wohl-ausgewogen zu sein haben, da der Hunger erst aufhören kann, wenn alle not-wendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zugeführt wurden. Nicht-Ausgewogenheit führt dann zu unnötigen Kosten einerseits und allzuleicht zu Übergewichtigkeit mit allerlei schlimmen gesundheitlichen Folgen, andererseits.) Um das zu "erklären" mutmaßte man dann, daß es eben ein kleinstes Eisen bzw Zinkteilchen gäbe und ein kleinstes Schwefelteilchen und dann eben soundso viele Eisen bzw Zinkteilchen odgl immer nur mit einer elementspezifischen Anzahl von Schwefelteilchen reagieren können/könnten. Bei Eisen träfe auf 1 Eisenteilchen eben immer 1 Schwefelteilchen. Bei der Reaktion von Schwefel und Kohlenstoff wären es dann immer  2 Schwefelteilchen und 1 Kohlenstoffteilchen gewesen. Man gab dann die Massen der Teilchen in Vielfachen der Masse eines einzelnen Wasserstoffteilchens und später speziellen Kohlstoffteilchens an. Wassertoff bekam eben "1" und Kohlenstoff dann ca 12. Das ergab sich daraus, daß  in 12g Kohlenstoff dann eben genau so viele Kohlenstoff-Teilchen enthalten sein müßten wie in 1 Gramm Wasserstoff. Dabei spielte die Meßgenauigkeit dann auch noch herein.  Aus der mühsamen, zeitraubenden, wenig gesunden Ermittlung sämtlicher Mengenverhältnisse entstand dann schließlich das "Periodensystem der Elemente".

Der Haken dabei war, daß Herr Rutherford, dann zeigen konnte, daß diese sog. "Atome" größtenteils aus "Leere" bestanden und nicht massive kleine Kügelchen oä gewesen sein könnten, weil sonst jene "Heliumkerne" daran viel häufiger abprallen hätten müssen als es die Beobachtungen seines Teams per Zinksulfid-Schirm jedoch experimentell ergeben hatten. Daraus entstanden dann diverse Atommodelle, Ungereimtheiten (...siehe etwa die an Bayern's Schulen amtlich zugelassenen Schulbücher der Chemie und Physik...).

Schließlich versuchte Prof. Heisenberg mit seiner Quantenmechanik unter Zuhilfenahme unendlicher "Matrizen" die Probleme zu lösen. Dabei muß irgendein Fehler unterlaufen sein, da Prof. von Neumann berichtete, daß da die Gesetze der normalen Logik verletzt seien. Prof. Mittestaedt bestätigte das Ergebnis von John von Neumann in einem offiziellen Gutachten für die Bayerische Akademie der Wissenschaften.

Der Ansatz von Schrödinger hat das weitere Problem, daß da "wahrscheinlichkeitstheoretisch" interpretiert, argumentiert und ausgewertet wird. Das Problem dabei ist dann, daß ein sog. "Wahrscheinlichkeitsraum", dh eine Menge von statistisch auszuwertenden Ereignissen niemals die Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen Raumes sein kann, da man auf jenem Mengensystem nunmal nachgewiesenermaßen nie&nimmer ein sog. "Wahrscheinlichkeitsmaß" definieren, finden kann, dh wenn es in dieser Welt nunmal Ereignisse in einer Fülle gibt, die "mindestens" so groß wie (zB) die Menge aller Teilmenge des 3-dimensionalen reellen Raumes  ist, dann kann man dort nicht ein allgemeingültiges Maß einführen, das den "Vorstellungen" der "Wahrscheinlichkeit" entspräche.

In der Mathematik hat man es aber oft mit der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen Raums zu tun, sodaß sich also die Mathematik jener Vorstellungswelt der Physik da sowieso entzieht.

Nunja in der Mathematik kennt man nun ja auch keine "kleinste" rationale Zahl, keine "kleinste" Bruchzahl, auch keine kleinste reelle Zahl, udgl.

Auch ist es so, daß der Differentialrechnung sehr wohl die übliche mathematische Logik zugrundgelegt ist und eine "quantenlogische Differentialrechnung" von der Physik bis heute nicht vorgestellt wurde.

Man kann nicht für das Bereitgestelltsein des Begriffs der "Differentialgleichung", wie es bei der "Schrödingergleichung" geschah und geschieht, sich der normalen mathematischen Logik "bedienen", diese dann über den Haufen werfen und sodann ,munter' "quantenlogisch" "d'rauflos-tun.

So geht das nicht. Insofern macht es auch keinen  Sinn die "Quanten" als jene "kleinsten" Teilchen anzusehen.

Der Standpunkt des Mr. Mahesh, wonach es ein  "Feinst-Relatives" gäbe und insofern auch "kleinste Teilchen", die dann nicht mehr weiter teilbar sein könnten, weil das ja dann dem Begriff" "kleinstes Teilchen" widerspräche, ist insofern - wegen seiner schwer zu begreifenden Anhänglichkeit an die Quantenmechanik, die in etlichen seiner Reden zum Ausdruck kam - anzweifelbar.

Allerdings - und deshalb ist das an dieser Stelle von Interesse - ist auch in der gegebenen englischen Übersetzung des Saraswati-Stotra von einem "feinsten Relativen" insofern die Rede als es heißt "subtilstes Element".

Aus der Sichtweise  des Yoga und der Meditationserfahrungen vieler sehr anerkannter Yogis wie Gaudapada, Shakti, Shankara, Vasishta, Vyasa und Anderer, gibt es jedoch ein "Feiner als das Feinste" und insofern ein "wenn immer jemand meint, er sei bei einem 'Feinsten' angelangt so gibt es jedoch ein noch Feineres in Form dessen was Feiner als das Feinste und alldurchdringend, allgegenwärtig ist.

Mathematisch hat das eine interessante Parallele:

Ein mathematischer Punkt galt bei Euklid als etwas, das ohne Ausdehnung ist, das weder Länge, noch Breite noch Höhe hat, dh als etwas was auch heutzutage noch als "Punkt" vorgestellt wird- Eine Gerade bestehe dann aus unendlich vielen solcher Punkte, die selber keine Länge haben/hätten. Ja wie könne das sein? Etwas mit Länge 0 + etwas anderes mit Länge 0 + etwas ganz anderes mit Länge 0 ergäbe doch immer immer wieder nur etwas mit Länge 0; ja was denn sonst?

Dennoch erkennt man im Rahmen der euklidischen Geometrie, daß eine Gerade aus unendlichen vielen Punkten besteht und zwar genauer gesagt, daß jeder reellen Zahl genau 1 Punkt einer euklidischen Geraden zugeordnet werden kann und umgekehrt. (Siehe etwa Seite 72 im Buch von Professor N.W. Efimow, "Höhere Geometrie I, Vieweg, C.F.Winter, 1970, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Leipzig, 3.Auflage, übersetzt aus der russischen Ausgabe von 1953; es heißt dort u.a.: "23. Durch die Einführung von Koordinaten auf einer Geraden stellen wir eine eineindeutige Zuordnung zwischen der Menge aller Punkte der Geraden und der Menge aller rellen Zahlen her". Dazu ist dann Seite 70 zu beachten, wo man die Begründung dafür findet wieso man überhaupt "Koordinaten" einführen kann; es heißt dort "22 Aufgrund der Axiomengruppen I bis IV kann man für die Gerade, die Eben und den Raum das Koordinatenprinzip einführen").

Insofern erscheint dann also ein Punkt einerseits als irgendwie seiend und doch wie ein  Nichtseiendes weil Nicht-Gewußtes und andererseits ist jedem Punkt die abzählbare Unendlichkeit der Dezimalstellen jener zuordenbaren reellen Zahl zugeordnet und insofern damit fest verbunden.

Nunja, der Länge einer Geraden läßt sich nun eben auch keine Zahl zuordnen, weil "unendlich" keine "reelle" Zahl sein kann und auch nicht ist. Nunja, leider wird in Videos wie "https://www.youtube.com/watch?v=yJLviEtfbFI" (April 2020) auf solche Fragen auch nicht eingegangen. Zwar wird vom Nullvektor geredet und der Vektor "AA" ist der Nullvektor und gemäß der Formel für die Länge erhält man eben "Wurzel aus (0² + 0²), welches 0 ergibt und insofern erhält ein Punkt dann als Länge die Länge 0 zugeordnet; aber im Mathematik-Schulbüchern sind desöftern Ungereimtheiten bis kapitale Fehler drinnen. Im Übrigen widerspricht der sog. "Nullvektor", der in Realschulbüchern gegeben Definition von Vektor als der "Menge aller gleichgerichter, gleichlanger Pfeile", weil ein Punkt wie der Vektor von A nach A nunmal keine Richtung hat. Andererseits aber macht es Sinn von der geometrischen Abbildung zu sprechen, die einen Punkt A auf sich selber abbildet. Aber sei es wie es sei, welche "Länge" man einem Punkt auch immer zuordnet oder auch einem Punkt grundsätzlich keine Länge zuordnet (kann man ja in Hilbert's Axiomensystem nachsehen; wird da der Strecke "AA" auch eine Länge zugeordnet oder etwa nicht? Wird gefordert, daß Anfangs- und  Endpunkt einer Strecke betreffs "Längenbegriff" grundsätzlich verschieden zu sein haben?) ist egal, es ist schlüssig korrekt, daß jedem Punkt genau eine Zahl der reellen Zahlen entspricht und umgekehrt jeder reellen Zahl so ein Punkt einer euklidischen Geraden zuzuorden ist. Insofern ist ein Punkt ein infinitesimal kleiner Teil einer Geraden und als solchem kann Ihm dennoch - per genauem Hinsehen - immer noch nicht "Unendlichkeit" abgesprochen werden, da ja überabzählbar vielen solcher Punkte jeweils eine reelle Zahl mit immerhin doch abzählbar unendlich vielen Dezimal-Stellen entspricht.

Man kommt also zu "Kleiner als das Kleinste" wenn man über ein "Kleinstes" nachdenkt.

Wesen, die die Unendlichkeit des Selbst nicht realisiert haben, kennen nunmal ein  "Feinstes", ihre "Schranken" wie "Lebensdauer", die Zeit zwischen 2 schnellst ausgeführten Schritten, usw usf.

Und insofern kann ein Wesen,  das jedoch jene Unendlichkeit des Selbst voll und ganz lebt, solchen Wesen stets als ein - im  Sinne des unwissenden Wesens, im Sinne eines Lebe- wesens, welches das unendliche Selbst nicht wirklich weiß - "Feinstes" erscheinen. Auch insofern gibt es also ein "Feinstrelatives", das all diese "Feinsten" erfaßt und zu jedem - noch so feinen - Zeitpunkt gibt es dort wo Nicht-Wissen über die Unendlichkeit des Selbst herrscht/ist/anzutreffen ist - also  in dem was man die Welt der Maya zu bezeichnen pflegt - ein "Feinstes" einerseits und ein Verhaftetsein in die Welt der Veränderlichkeiten, Phänomenalitäten der Welt andererseits.

Die Absurdität von Versuchen, Taten, Bestrebungen  "Erleuchtung" & co ins Lächerliche zu ziehen zu versuchen oder auch Taten, ein nur von einem selber noch nicht Gewußtes zu "bekriegen", sind Zeitverschwendung und erscheinen insofern als eine verstärkte "Gebundenheit" an Zeitlichkeit und können nicht helfen ein Verhaftetsein zu überwinden. 



Es ist zweifelsohne bemerkenswert, daß es zu jedem Punkt (ohne Länge, Ausdehnung, Volumen) genau eine reelle Zahl - bei genauem Hinsehen und dank der Analythischen Geometrie von René Descartes - gibt und umgekehrt sich zu jeder reellen Zahl ein Punkt einer euklidischen Geraden, der "Zahlengeraden", finden läßt. Nun was ist dann ein Punkt? Jenes "nichts, das da "infintesimal klein" ist oder "Unendlichkeit"?

Entspringt die Vorstellung des "wie ein Nichts seinenden Punktes" einem Nichts oder Unendlichkeit? Nun es ist eigentlich ja ganz einfach. Bei genauem Hinsehen stellt(e) man fest:

* Zu jedem so "nichtsigen Punkt" einer euklidischen Geraden  gehört eine Zahl mit abzählbar unendlich vielen Dezimalstellen und im 3-dimensionlen Raum jedem Punkt ein Vektor mit 3 reellen Zahlen als seine Koordinaten entspricht.

* Die Menge aller Teilmengen (von Punkten) jenes 3-dimensionalen reellen Raumes ist dann  nicht einmal mehr ein "Wahrscheinlichkeitsmaß" zuordenbar, dh mit jener "Vorstellung von Wahrscheinlichkeit" kommt man damit nicht zurecht.

Dies zeigt, daß jene Aussagen (siehe Mr. Mahesh's "Bhagavad Gita"-Ausgabe zu den ersten 6 Kapiteln und dabei im Anhang über Vedanta.) von Mr. Mahesh betreffs "Ishvara" durchaus - von der logischen Struktur her - möglich sind.

Insofern gibt es eben "Nichtwissen","Maya", Illusion und aber auch "Unendlichkeit". Unter dem Einfluß von Nicht-Wissen erscheint das transzendentale, unendliche Bewußtsein als individuelles Wesen und unter dem Einfluß der Fülle von Nichtwissen, von Illusion, von Maya erscheint brahman als "individueller Gott" (siehe Mr. Mahesh's "Bhagavad Gita"-Ausgabe zu den ersten 6 Kapiteln und dabei im Anhang über Vedanta.).





Weitere Anmerkungen meinerseits zum Text des "Saraswatistotra":


Wenn man das Saraswatistotra liest fällt am Stil des Textes etwas Interessantes auf:


* man hat sehr allgemeine Aussagen im folgenden Zusammenhang:

>>Aing, Aing ist dein liebstes Mantra" - bei Mookerjee, Tantrasana -  bzw

Aim, Aim is thy favourite mantra bei Sir John Woodroffe 

- von mir ins Deutsche übersetzt ergibt das: -         

Aim, Aim ist dein liebstes Mantra) bei Sir John Woodroffe

und bei http://www.indiadivine.org/audarya/shakti-sadhana/93127-goddess-week-saraswati- sarasvatistotra.html heißt es (gleich ins Deutsche übersetzt):

HRIM, HRIM ist dein Lieblingsmantra<<


 Diese auffallend allgemeinen, abstrakten Aussagen sind namentlich:

„Du bist Gestalt sowie gestaltlos“

„…, jedoch aller Eigenschaften bar“

„unveränderlich, weder grob noch fein "(Anm.: also von „transzendenter“ Natur)

(Ist ein Punkt einer euklidischen Zahlengeraden nun jenes "nichtige Pünktchen infinitesimal kleiner Ausgedehntheit, kleiner als das Kleinste oder ist es jenes "Grobe", "Unhandliche", "Nach sehr viel Mühe Aussehende", das aus abzählbar unendlich vielen Ziffern besteht, deren Reihenfolge in aller Regel nicht aus einer "Formel" - durch einsetzen der Zahl n für die n'te Stelle hinter'm Komma - "bequem" errechenbar sind? Es gibt halt eine eineindeutige Zuordnung zwischen beiden, wobei man schon wieder einen weiteren Begriff benutzt, nämlich den einer "Zuordnung".

„Keiner kennt dein Wesen, noch Deine innere Wahrheit“,

 „Ohne selbst teilbar zu sein bist Du in deiner Fülle überall“


Desweiteren findet man so unpersönlich-persönliche Äußerungen wie:

“Du bist der Schatz des Lotus-Gesichts der Lotus-Geborenen“

„Ganz und gar rein bist Du“.


Es geht hierbei offenbar um "Turiya"  



* Andererseits ändert sich der Stil der Textlichkeit, sobald es um das* „Rezitieren von Mantren“ geht, also an der Stelle:

>>  In besonderer Weise  erfreut Dich ein  Rezitieren des Mantras "HRIM". <<;

Nun dominieren konkrete Aussagen wie:

„Deine Krone ist weiß wie Schnee“

„Verbrenne meine Sünden und gewähre mir Intelligenz“,

„Oh Mutter, Mutter, sei gegrüßt“

„Du bist das Wissen selber“

„Vedanta besingt Dich für immer“ (Anmerkung: dh „Du bist wißbar“)

„Du gibst Befreiung“

 

Plötzlich geht es da um jemanden, einen Menschen, der etwas von ihr bekommen will bzw schlichtweg „Wünsche“ hat und mit Saraswati irgendwelche Hoffnungen verbindet:

Ende seiner Schulden, Sünden, Lasten, Spannungen, ein bischen mehr Intelligenz täte auch nicht schaden und weil Du doch das Wissen usw selber bist, könnte Saraswati doch etwas beim Hausaufgabenmachen helfen, etwas einsagen; aber auch  Freude gewähren, usw usf wird nicht vergessen; außerdem könnte sie doch die Rezitier-Bemühungen fördern und noch erfolgreicher werden lassen, indem Sie dazu ihr Musikinstrument, die Vina spielt.

(Betreffs Vina ist dabei noch anzumerken:

Es bezieht sich vermutlich oder auch naheliegenderweise auch auf „Ewig singen die Wälder“ - dh das „Rascheln“ der Blätter im Wind, das von Pflanze zu Pflanze unterschiedliche Geräusche ergibt - wohl bezieht und insofern  jenes „Musikinstrument“, das Saraswati spielt/spiele - sehr wohl auch was mit „Rankengewächsen“ zu tun hat bzw haben könnte.

Es begleitet sozusagen das Rascheln der Blätter das Rezitieren eines Mantras, das ein Yogi in Zurückgezogenheit, „freier Natur“ praktiziert und insofern begleitet Saraswati sein Rezitieren mit ihrer „Vina“ bzw jener - religiös ambitionierte - Yogi erblickt im Rascheln der Blätter, im Singen der Wälder das Spiel von Göttin Saraswati, was ihn erfreut und Ihm jene transzendente Harmonie auch außerhalb seiner Versenktheit in sein Inneres udgl erahnen läßt und ihn schließlich, nachdem er es nunmal nicht abstellen kann in völlig natürlicher, unaufdringlicher Art&Weise, zur Einsicht auch „Du bist das“ und nicht nur „ich bin das“ zu führen vermögen könnte/kann. Inwieweit auch das „Fließgeräusch“ von Flüssen, das bei größeren Strömen wie „bewegte Ruhe“ sich anhört; bei kleinen Gebirgsbächen wie „fröhliches, unbeschwertes Dahin-Plätschern“, bei reißenden Flüssen wie ein Dröhnen klingen kann, usw ist da durchaus auch eine Frage.

Metapherartigerweise paßt das Bild „Rankengewächs“ sehr gut zu irgendwelchen meandernden Flüssen.

Aber inwieweit es auch in der Sanskrit-Sprache da so eine „Doppeldeutigkeit“ gibt ist die Frage.

Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Vina -besagt dazu, daß der Begriff ursprünglich sich nicht sicher auf ein Saiten-Instrument bezogen habe:>>

Die ersten Saiteninstrumente waren Musikbögen und StabzithernVina war der allgemeine Begriff für Saiteninstrumente in den auf Sanskrit verfassten, altindischen Veden, er taucht bereits in der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. auf. Noch früher im Rigveda und Atharvaveda erwähnte Namen wie gargara und karkari könnten sich ebenfalls auf Saiteninstrumente bezogen haben. Möglicherweise bezeichnete picchoravina die einfachste Form eines Musikbogens, dessen Saite mit dem Mund verstärkt wird ( Mundbogen), während kandavina vielleicht eine mehrsaitige, aus mehreren parallelen Bambusröhren zusammengesetzte Floßzither war. In den Brahmanas (um 800–500 v. Chr.) werden mehrfach Bogenharfen beschrieben. An einer Stelle im Jaiminya-Brahmana besitzt die vina sieben Saiten (tantri),<<....)

Aber noch bleibt alles im Rahmen von Ausgeglichenheit, weder Trägheit noch Dynamik dominieren das „Rezitieren“ von Mantren

(...es gibt da nun ja etliche Beispiele zum Anhören: Anuradha Paudwal und auch deren Tochter, Mohani Heitel, Deva Premal, Um Mohan, aber auch Gaiea Sanskrit und viele andere durchaus hörenswerte, schöne Darbietungen/Angebote...)


und so geht es da offenbar um den Bereich von „Sattva“.

   



* Schließlich ändert sich der Textlichkeits-Stil abermals leicht, als dann die Form von HRIM, etc betrachtet und Saraswati darin erblickt wird und zwar im Stile von „Buchcharakter“.

>> In Form von HRIM, KSIM, DHIM, HRIM

hast Du/hat es Buchcharakter.<<

 

(Na klar beim Lesen kommt es nunmal auf die Form der Buchstaben an und nicht auf deren Klang wie beim Zuhören. Nun wird gleichsam herausgelesen, daß sie die Ursache für das Verhaftetsein sein könnte/sei und sie doch einem die dunklen, blöden Gedanken verjagen und Befreiung schenken möge, usw usf.

Man findet Aussagen wie:


>> Mit aller Macht, allen Möglichkeiten&Fähigkeiten des Verhaftens;...<<

>> Beseitige, schnell und gründlich wie ein Feuer, schnell und gründlich als wie sie einfach verbrennend meine grundlegenden Fehler, "Sünden".<<

(Es wird in diesem Textbereich sozusagen der Fall betrachtet, daß jemand selber gar nichts tun könne; das Wissen, die Erleuchtung solle irgendwie schon ganz automatisch  daher kommen müsse.)

>> Und zerstreue die Dunkelheit meiner falschen, bösen, absurden Gedanken. <<


Man ist dabei offenbar im Bereich der „Trägheit“ der Buchstaben, im Bereich von "Verhaftetsein", "keine Ahnung was man wie beitragen könne", dh im Bereich des „Tamas“.



* Erneut ändert sich der Stil des Textes

Schließlich wird  noch – über die Form der Buchstaben hinausgehend - ihr Einfluß auf Poeten, Wissenserwerb bzw Erwerbarkeit von Wissen erwähnt/untersucht wobei es selbstverständlich wieder um das geht, was sie doch gewähren könnte, möge; an der Stelle schildert der Texte nun jene Menschen, die mittlerweile  nahezu anfangen von einem schönen , bequemen , erfüllten Leben zu träumen:

Am Anfang steht nunmehr die "Idee", daß man Saraswati doch Ruhm und Anerkennung irgendwie sollte zollen können

>> Oh Du, die Du in all deinen Eigenschaften, voll und ganz Ruhm und Anerkennung verdienst.<<


Hinweis vorab: (siehe Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4)

  )

Lt. Prof. Mylius (Seite 429) bedeutet das Sanskrit-Wort „vác“ f  1. Sprache, Stimme; 2. Rede, Wort; 3.Gebet; 4. Zunge, 5. Name der Göttin der Beredsamkeit (=Saraswati)  

und interessanterweise findet man via www.ecosia.org udgl, etliche Einträge, die dieselbe Bedeutung ergeben, auch wenn sich die Schreibweisen bisweilen etwas unterscheiden.

Es geht um Aussagen wie:

>> Du bist gih, guuh, Vak und Bharati.<<

>> Du warst und bist es, die den größten Poeten Erfolgreiches gleichsam auf die Zunge legtest bzw legst <<

>> Ich "bete" zu Dir, ich suche die Wahrheit über Dich und gegebenfalls mit deiner Hilfe Wahrheit, Wissen; Ich anerkenne Dich und verneige mich vor Dir. <<

>> Möge ich sorgenfrei sein, Sorgenfreiheit würde wohl wichtig sein. <<

>> Möge ich in Zeiten der Gefahr niemals Verwirrungen / Täuschungen erliegen. <<

>> Möge mein Geist unbehindert tätig sein können, mögen meine geistigen Bemühungen nicht behindert, nicht sabbotiert werden - weder durch meine Mängel noch von außen - mögest Du Gedankenfreiheit beschützen <<

>> und zwar sowohl betreffs Streitgesprächen über grundlegende Gesetzmäßigkeiten, Gesetzesangelegenheiten,  inklusive naturgesetzlicher Belange als auch Versen, Poesie, Dichtung. <<

Regeln werden plötzlich ein Thema und es geht um Götterinzwis, Gott als "Gegenüber", an das man sich hoffnungsvoll und voller Wünsche, Verlangen, Wollen in "freien Worten" wendet.

>>Wer unschuldig, also in Harmonie mit den  Geschöpfen als auch der  Schöpfung, insofern schlicht und bescheiden lebt, Stille beobachtet, evtl. sich darin übt und auch bzgl religiöser Hingabe wie beobachtend, objektiv, fair eingestellt ist,<<

>>Die Nicht-Wegreinigbarkeit seiner Sünden wird zu einem Ende kommen als würde sie einfach hinweggespült werden, die Hindernisse betreffs des befreienden ewigen Samadhi werden gleichsam weggespült werden.  <<

>>Wohlstand kehrt in sein Haus ein,<<

>>und alle Erfolgs-Hindernisse verschwinden.<<

Es steht nunmehr Rede im Vordergrund, Gebet, Tätigkeit und nicht mehr „Buchcharakter“ und somit hat es hier nun etwas mit Dynamik zu tun, dh jetzt geht es um „Raja“.

  

Interessanerweise kommt hier dann „Ich bete zu Dir, ich bete zu Dir, ich verneige mich vor Dir“. Zu Beginn, im Bereich „Aing, Aing ist dein liebstes Mantra“, findet sich nichts wie „Beten“, „sich vor ihr verneigen“, „Ehrerbietung“ aufbringen udgl. Beim Abschnitt über das Rezitieren“, findet sich dann sowas wie ein „oh Mutter, Oh Mutter, sei gegrüßt“, aber noch kein „Beten“, „Verneigen“ udgl. und beim Abschnitt zum „Buchcharakter“, den Buchstaben wird sie als verehrungswürdig bezeichnet, aber kein  „Ich bete zu Dir“ odgl.

 

Dann aber geht es um „gih“, guuh“, Vak und Bharati und nicht mehr nur um Buchstaben, Buchcharakter und Studium anhand von Büchern bzw wie anhand von Büchern; nun kommt Dynamik ins Spiel, nämlich Rede, Redekunst und insofern wohl auch „Schauspiel-Kunst“ udgl, um Größe von Poeten, um Erfolg in der Rede, um Durchsetzungskraft, Überzeugunsgkraft udgl und jetzt erst kommt „Gebet“ ins Spiel und typischere bis typische „Gebetsfloskeln“ wie „Möge ......“

   

Aber von jenem Lieblingsmantra HRIM das eingangs erwähnt wird und das im Zusammenhang mit der Methode des Rezitierens abermals und dann als es um Lesen, Studieren, Verstehenwollen gehen soll ein letztes Mal Erwähnung findet, kommt dann nichts mehr; stattdessen hat man die Vorstellung von "Kind Gottes":

Devi beschützt ihn/sie/zwi als wäre er/sie/zwi ihr eigenes Kind.


* Schließlich kommen noch einige allgemeine Aussagen

>>Werimmer auch die Gänze dieses Verses - es als ein Ganzes erkennend oder auch anerkennend und so  - unterbrechungsfrei liest<<

>> sowohl auf der dunklen als auch hellen Seite des Monats, egal ob bei Neumond als auch Vollmond,<<

>> erlangt in dieser Welt die Früchte seiner Wünsche. <<





So sieht man 3 Formen des Umgangs mit jenem „Mantra“.

1) Göttin Saraswati meditiert selbst damit; es ist schließlich ihr Lieblingsmantra. (siehe zum Vergleich:  "Illustrierte Geschichte der Weltreligionen" von Monika und Udo Tworuschka, erschienen 2017 im Metzler Verlag, ISBN 978-3-476-04477-8  findet man auf Seite 130 eine Abbildung titels >> meditierender Vishnu mit Keule und Wurfscheibe, indische Skulptur, 10.Jh. << ) Dabei ist festzustellen, daß Mookerjee/Khanna hier ein Mantra "Aing" als Lieblingsmantra von Göttin Saraswati erwähnen; Sir John Woodroffe hingegen erwähnt "Aim". Insofern kommt also die Betonung des Umgangs mit dem Mantra, zum Zwecke des Meditierens, zum Ausdruck und daß gewisse Mantren, de in diesem Sinne benutzt werden, keine Götterinzwi-Verekrung darstellen, da nicht davon ausgegangen werden kann, daß Götterinzwis meditieren, um sich selber anzubeten, sich selber zu verehren.


Es geht um "Meditation", wie es "Göttin Saraswati" praktiziert, versteht und für sinnvoll erachtet sowie um Ihr Lieblingsmantra, wobei die Texte da schon wieder differieren, mal heißt es "Aing, Aing ist dein liebstes Mantra", mal "Aim, Aim ist dein liebstes Mantra" oder auch "HRIM, HRIM ist dein Lieblingsmantra". Nunja, welches bitte sehr?

Dabei fällt eine Bemerkung von Swami Shantanand Saraswati  in "Sayings of Shantanand" auf:

>>Falls wir, in der Meditation, nachdem wir mit dem Mantralaut begonnen haben, anfangen nach irgendwas Ausschau zu halten, vielleicht einen Ton oder auch eine Substanz, haben wir aufgehört/sind dabei aufzuhören zu Meditieren, machen wir was im Widerspruch zur Meditation. Selbst das Reden von "Wertschätzung" ist Dualität. In tiefer Meditation betreiben wir nicht einmal Wertschätzung von Friede, Wahrheit, Glückseligkeit oder auch Bewußtsein; tatsächlich werden wir friedlich, wahrheitsliebend, glückselig und unseres SELBST bewußt. Man muß alle Ideen des Wertschätzens in Bezug auf das Mantra aufgeben. Das Mantra wird auf natürliche Weise in jener Einheit zu jener Ruhe  kommen in der es keine Aktivität und Unterteilheit gibt.<<.

Explizit heißt es da:

>>Man muß alle Ideen des Wertschätzens in Bezug auf das Mantra aufgeben.<<

Die Idee "liebstes Mantra", die im Saraswatistotra ausgedrückt wird, wenn es heißt:

>>Aing, Aing ist dein liebstes Mantra<<, steht da am Anfang dieses Textes.   

"Wertschätzung" ist etwas sehr subtiles und davon geht Saraswati, gemäß dieses Textes, bei ihrer Meditation anscheinend aus.

Aber wie Shankaracharya Shantanda bemerkt, geht es während der Meditation nicht um Momente von Wertschätzung, Gefühlen, Gedanken, Ideen.

Insgesamt ist also davon auszugehen, daß es eben da "klassischerweise" gewisse Mantren gibt mit denen Götterinzwis a) selber meditieren würden, b) deren Rezitierung sie erfreuen würde und c) die buchartiger Gelehrtenkunst auch Stand halten würden. Maßstab dabei ist eine allgemeine sehr umfängliche und differenzierte "Wertschätzungs-Befähigtheit". Dies beinhaltet, daß nicht jeder Laut als Mittel für Meditation geeignet genannt werden kann.



Es geht um Brahman, um das "Eine ohne ein Zweites" einerseits und um den "Weg" vom Bereich der Aktivitäten - ganz allgemein -  hin zum reinen Bewußtsein, zum transzendentalen Bewußtsein, zu Turiya, zu Samādhi. Dabei ist klar, daß ab einer gewissen "Realisation" der Weg vom transzendentalen Bewußtsein insofern aus beginnt, weil eh schon tagaustagein das transzendentale Bewußtsein - aufgrund von dessen Transzendentseins - natürlicherweise mit Wachen, Träumen und Schlafen coexistiert und damit auch mit dem gesamten Bereich der Meditation coexistiert. Das Saraswatistotra legt wert darauf, daß auch vollerleuchtete Wesen weiterhin Meditation praktitzieren und daß "Meditieren" eine natürliche Gegebenheit für das Leben ist, so wie Wachen, Träumen und Schlafen auch.


2) Das Mantra wird rezitiert, um Göttin Saraswati – hoffentlich – zu erfreuen, dh es wird von "Ausgeglichenauftretenwollen" ausgegangen; es geht darum  Verhaftetsein von „Sattva“ ausgehend zu überwinden.


3) Die Thematik jenes „Mantras“ wird studiert, dh buchcharakter-artig damit umgegangen, Weg der „Erkenntnis“ ist nun einerseits anscheinend das Thema und andererseits wird von der „Trägheit“ , der „Trägheit der Buchstaben“ ausgegangen und einfach „zuhören“ reicht nicht mehr; man muß etwas aufwenden, um aus der Trägheit herauszukommen, die „Buchstaben „überhaupt zum Leben zu erwecken und andererseits will man das Verhaftetsein in „Trägheit“ überwinden, aber wie? Da ging es um "Tamas"


4) Schließlich war da noch Rajas angesprochen worden und damit verbunden "Poesie", "Gebet", "Bittgebete" udgl.; aber in diesem Zusammenhang wurde das eingangs erwähnte Mantra nicht mehr explizit erwähnt. Dafür wird eine andere Göttin, Devi, erwähnt.

 



Nachdem also in 3 Fassungen des Saraswatistotra immerhin 3 jener – nunmal relativ wenigen -  „TM-Mantren“ (gemäß jener Listen im Internet bzw von Scholl/Mildenberger in „Zauberformel TM“) erwähnt werden und auch als Lieblingsmantra der Göttin Saraswati bezeichnet werden, TM nun aber weder „Rezitieren eines Mantras“ , noch Japa, noch buchcharakterartiges Studieren, sich damit Befassen ist, stellt sich die Frage, inwieweit die „Technik der TM“, dh der Umgang mit dem Mantra etwas zu tun hat, mit dem wie „Saraswati“ meditiert, meditieren würde.

 

Nachdem man nicht davon ausgehen kann, daß Saraswati es vor sich hinmurmelt um sich selber zu Gefallen und von sich selber was zu erbitten, dafür geschenkt zu bekommen odgl und auch nicht davon ausgegangen werden kann, daß sie es „Urschrei-Therapie“-(Prof Dr. Dr. Görres)-gemäß hinausplärrt, frägt man sich, ob sie „transzendental damit „umgeht.

 

Nun in jenem Zusammenhang wird von „unveränderlich“,“weder grob noch fein“, „selber unteilbar“, „bist Du in deiner Fülle überall“, „sowohl Gestalt wie gestaltlos“ , usw berichtet. Man fühlt sich unweigerlich an „TM-Vorträge“ erinnert und an die „Beschreibungen“ oder auch Beschreibungsversuche bzgl “reinem Bewußtsein“, jenem „Turiya“.

Wenn Göttin Saraswati selber mit ihrem Lieblingsmantra meditiert, so geht es da – demzufolge – um „Unveränderlichkeit, weder grob noch fein, Gestalt sowie gestaltlos, dh um jenes „alldurchdringende Sein“.

 

Nunja, wenn man mit TM anfängt geht es um jenes Buch mit 7 Kapiteln: Wachen, Träumen, Schlafen und dann – per TM – um „transzendentales Bewußtsein“ („Turiya“), also zunächst mal vorrübergehender Samadhi, der dann angeblich mal  - mit der Zeit und regelmäßiger TM-Ausübung morgens und abends fü jene ca 20-30 Minuten - zu nitya-Samadhi, ewigem Samadhi sich wandele, was aufgrund der "transzendentalen Natur" des "transzendentalen Bewußtseins" in natürlicher Art und Weise möglich ist/scheint/sein sollte. (Siehe auch Swami Shantanand Saraswati bzgl „Meditation“). Danach käme es über das Zwischenstadium der Realisation des „feinsten Relativen“ als charackteristischem Etwas zum Einheitsbewußtsein, dh der Realisation von jenem „Ich bin das, Du bist das“, was einem solche „Unparteilichkeit“ und „Objektivität“, sowie „Fairnesse“ gegenüber dem „Anderen“ (inkl. Tiere, Pflanzen, Götterinzwis - falls es Letztere nunmal geben sollte) und sich selber beschert, daß man merkt, daß jenes „Samyama“, das in den Patañjali-Yogasutren im Zusammenhang mit „Siddhis“ Erwähnung findet, ebenso ein natürlicher Teil der eigenen geistigen Aktivitäten ist wie transzendentales Bewußtsein zu einem natürlichen Bestandteil des Lebens geworden war/ist.

 

Also von einem Sich-Zurückziehen aus dem Wachen-Träumen-Schlafen gelangt/gelangte man schließlich via transzendentalem, absolutem Bewußtsein zum dauerhaften Samadhi als natürlichem „Bestandteil“ des eigenen Lebens: Nun fand per fortgesetzter TM-Ausübung eine Verfeinerung der Sinne statt, dh es fand eine Abkehr von den „groben Sinneswahrnehmungen“ statt. Im Einheits-Bewußtsein war man dann jener „Erkenntnis“ des „ich bin das, Du bist das“ ebenso gegenwärtig/teilhaft geworden, wie des subtilen Zusammenwirkens spezieller geistigen Tätigkeit, des „Samyama“. Wohin nun in der Meditation gehen? Nunja, da bietet es sich an, sich von jenem“ Samyama“ zurückzuziehen, dh nach Kaivalya („große Befreiung“; siehe Patanjali Yogasutren) zu streben, weil die Siddhis als „Hindernis“ wahrgenommen werden.

 

Schließlich findet man da seinen Frieden  und die Erkenntnis, daß man jene Erkenntnis des „ich bin  das, Du bist das“ nunmal auch nicht ist, daß es eine solche Erkenntnis gibt und jene dieselbe in den Anderen ist als wie in einem selber und weil es sich mit dieser Einsicht ebenso verhält, bleibt nur noch über, was Shankara in jenen 6 Versen, dem „Shivoham, dem „Nirvanashtakam“, ausdrückte; „ich bin nicht die Erkenntnis, bin nicht….“- bin „Sat-Chit-Anananda“ und nicht ich bin das „Sat-Chit-Anananda“, denn das ist eben was es  und ich bin völlig frei von der Illusion des „meine Erkenntnis“ und „deine Erkenntnis“, udgl.

 

Alternativ gesagt wird „Brahman“ realisiert.

 

Und genau davon  geht nun Göttin Saraswati aus, sie taucht ein in die Fülle des Brahman, ihre innerste Wahrheit, ihr ganz eigenes Wesen, das niemand kennt, unbelästigt von „ich will, bitte gibt mir, könntest Du nicht?…“.

 

So wie sich das „Transzendieren“ im Laufe der „Entwicklung“  als eine Vielzahl von „Sich Zurückziehen“ zeigte, was auch in verschiedenen Sanskrit-Begriffen wie „Tapas“, „Nivirthatvam“ (oder wie auch immer man das schreibt), „sich in Samadhi begeben“, „Nistrai gunya bhav“ seine Ausdruck findet.

Letzteres spielt in Mr. Mahesh’s Kommentar zur „Bhagavad Gita“ eine entscheidende Rolle: zu Vers 45, Kapitel II; in der deutsche Ausgabe von 1971 findet man das auf den Seiten 118 bis 124. („Bhagavad Gita, übersetzt und neu kommentiert, Kapitel I bis VI, Maharishi Mahesh Yogi, deutsche Übersetzung 1971, Verlag International SRM Publications, Stuttgart, ohne ISBN-Nummer, erste englische Veröffentlichung 1967)

Anhand der Länge jenes Kommentars von Mr. Mahesh  kann man die Bedeutung, die er dem beimaß/beimißt unschwer ablesen. Shankara’s Kommentar dazu ist knapp und er weist auf die Vorzüge von Sattva hin und daß für den „Suchenden“ ein „Lebenswandel im Hinblick auf das Höchste“ von großer Bedeutung ist bzw das aufzugeben sei, was das behindert. „Diesen Rat solltest du beherzigen, wenn du deine Pflicht tust“ schreibt Shankara zum Abschluß seines Kommentars zu diesem Vers (siehe  Bhagavad Gita, der vollständige Text mit dem Kommentar Shankaras, ISBN 3-426-26447-1, Knaur Esoterik, 1989)

.

 

Ziemlich am Anfang des Saraswatisotras fndet sich dann ja auch - im Abschnitt mit „Aing, Aing ist Dein liebstes Mantra“ - : „Verkörperung aller Gunas, jedoch aller Eigenschaften bar, unveränderlich, weder grob noch fein.“, dh man sieht hier die „Lehre“ bzgl „Erleuchtung suchen und erlangen“ an den Anfang gestellt in Form von „Jenseits der 3 Gunas, da wird’s interessant, da findet man das Erhoffte, Gesuchte“. Wenn Saraswati meditiert und sich um ihr „unbekanntes Wesen“, ihre „innere Wahrheit“ kümmert kann sie das offenbar nur, indem sie der Realität, daß sie zwar einerseits „die Verkörperung der 3 Gunas“  und aber, andererseits, auch „aller Eigenschaften bar , dh jenseits der 3 Gunas ist/lebt; allerdings ist die Wirklichkeit von "Göttin Saraswati" sowieso jenseits der 3 Gunas; sie ist nicht verhaftet in die Gunas, sie kennt sie.."

   

Wieso das gefährlich sein sollte, ist mir schleierhaft.

Wieso das eine „Sekte“ sein soll, wenn man diese Meditation für sich selber macht, ist nahezu wahnwitzig, jedenfalls bar jeglicher Vernunft.

Gehört Göttin Saraswati der "Saraswati-Sekte" mit genau 1 Mitglied, nämlich ihr selber, an?

Wenn ein Bundesrichter A, der sagen wir mal gerne in die Oper geht, von einem Freund B gesagt bekommt: "Du, gestern war ich in der Oper, die "Netrebkov" - oder halt irgendwer - hat gesungen; die solltest Du Dir mal anhören" und jener Bundesrichter A geht in die Oper, um mal Frau Netrebkov zuzuhören. Gehört jener Bundesrichter dann der Sekte B seines Freundes an oder wurde er automatisch Mitglied einer "Netrebkov-Sekte" odgl? Und wenn sie am Ende mal zusammen in die Oper gehen um Netrebkov singen zu hören, haben sie deshalb noch lange keine "Netrebkov"-Sekte gebildet und noch nicht einmal einen "Netrebkov-Fanclub", dem sie deshalb ja auch noch lange nicht angehören.

Also nur weil da jemand vor Jahrhunderten mal sagte, daß dies&das das Lieblingsmantra einer Göttin soundso sei und man das selber zum Meditieren hernimmt wird diese Meditationspraxis doch noch lange nicht zu einer "Sekte"!

Und wenn man da schon so irgendwas meint äußern zu können, dann würde, bitte sehr, "Saraswati-Sekte" und nicht "TM-Sekte" doch wohl angemessener gewesen sein!

Allerdings stand hinter dem Sitz des Mr. Mahesh nie ein "Saraswati-Gemälde" - etwa gemalt vom Namens-Verwandten oder auch echten Verwandten von Mr. Mahesh, jenem Maler "Raja Ravi Varma (1848-1906)" - sondern ein Bild von Swami Brahmanda Saraswati und der war Shankaracharya von Jothirmath.

Meditation ist eine individuelle Angelegenheit und Sekte ist eine "Gruppen-Angelegenheit".

Nachdem Göttin Saraswati mit ihrem Lieblingsmantra nunja - lt. des vorliegenden Textes - schon Jahrhunderte vor Mr. Mahesh's irdischem Dasein "meditiert" hat, ist sie damit doch nicht Mitglied der "Mr. Mahesh"-Sekte geworden und auch nicht einer "TM-Sekte", selbst wenn sie selber schon immer "TM" gemacht haben sollte/würde.

Achso, das Mantra wäre vom Mr. Mahesh weitergegeben worden und woher hatte er es? Na klar, aus solchen Schriften oder auch von Swami Shantanand Saraswati oder wem auch immer.  (Auf das so.g "TM-Mantra" - dh gemäß der "Zauberformel TM"-Liste - "shyama" gehe ich ua. bei Kali-Karpūrādi-Stotra ein. Um Gottes willen, das Wort bedeutet lt. Professor Mylius "dunkel, schwarz, blau" - hoffentlich wird man da nicht unverzüglich Mitglied einer "Professor Mylius-Sekte" - und "Shyamakali" heißt dann  halt "blaue Kali", so wie Krishna eben bisweilen "blau" dargestellt wird. Auweia, evtl gilt sie als  "Schwarze" - von ihrer angeblichen Hautfarbe her ist gemeint -. Achso, Mr. Mahesh könnte es aus keinem "Sanskrit-Wörterbuch" oä haben - Aber wie bitte? Der hat doch mal Physik studiert! -).

Sorry das Mantra ist das Lieblingsmantra der Göttin Saraswati und es ist wie mit mit "Netrebkov"-Beispiel: Am Ende gehen beide uU gemeinsam in die Oper und hören ihr zu. Dann meint Mr. Mahesh halt auch, daß das ein sinnvolles Mantra wäre, na und?

Mr. Mahesh war bemüht, nachzuweisen, daß "TM" ein Bestandteil des traditionellen Wissens über "Meditation" schon immer gewesen und lediglich in Vergessenheit geraten war. Wer seinen Kommentar zu den ersten 6 Kapiteln der Bhagavad Gita las, kann das eigentlich nicht übersehen; da müßte man schon "Bewußtes Nicht-Verstehen-Wollen" (der letztere Begriff stammt von Dr. Horst Seehofer, Ex-Ministerpräsident von Bayern und anno 2020 Bundesinnenminister) praktizieren statt ordnungsgemäße, normal-bemüht-korrekte "Juristerei".



Wieso Menschen, die das nicht praktizieren, die es auch gar nicht interessiert, die diesen Weg nicht gingen/gehen, die selbst mit den abstrakten Begriffen wie „jenseits aller Form“ schon nicht klarkommen bzw nichts damit zu tun haben wollen, wieso solche Menschen darüber zu urteilen oder auch zu begutachten versuchen ist völlig Schleierhaft und nur noch als völliges „Nicht-Verstehen“ zu begreifen.

Aber daß man jenen Text nicht lesen sollte können bzw Bundesgerichte odgl niemand finden hätten können, der es ihnen fachlich-perfekt (damit meine ich nicht mich) ins Deutsche übersetzen hätte können, glaube ich jenen Richterinzwis einfach nicht. Es nicht gewußt zu haben, daß es jenen Text da gibt, glaube ich jenen nicht, weil die TM-Mantrenlisten bekannt waren und jenes Buch „große Welt des Tantra“ von Mookerjee lange Zeit im normalen Buchhandel zu finden gewesen war und per Lektüre desselben sich der Tipp ergab, ergeben hätte, daß man im Bereich „Tantra“ nachzusuchen hätte. Dann wiederum war für mich und wäre wohl auch für jene Gerichte bzw Bundesgerichte nicht minder schwer der Weg zu den anderen Büchern des Herrrn Mookerjee zu gehen gewesen und u.a. via der staatlichen Bayrischen Staatsbibliothek wäre man bei „Tantra-Asana“ gelandet und dem Hinweis auf „Saraswatisotra“.

Da bischen Text-Analyse, das ich oben durchführte bzw dessen Sinn und Zweck ich aufzeigte oder auch andeutete, ergibt dann eben, wie „TM“ einzuordnen sein würde bzw ist:

 Mantren – keine Götterinzwi-Namen

Technik  - transzendental, es geht um „Transzendieren“, vgl auch

                 Shankaracharya Shantanand Saraswati, der angesichts

                 der „Dauersaustellung“ des Bildes von Jagadguru

                 Swami Brahmanda Saraswati wohl besonders leicht zu

                 finden gewesen sein würde oder hat der deutsche Staat keine kompetenten

                 Botschafter und Kulturattachés in Indien?

 

Kurzum: „TM“ als jene „Meditationstechnik der transzendentalen Meditation“ , wie sie von Mr. Mahesh insbesondere von 1971 bis ca 1976 – meinem Wissen nach – gelehrt wurde und lt. einer eigene Aussage des Mr. Mahesh in seiner „wöchentlichen Internetpressekonferenzen“  sich auch nie geändert habe, ist nie&nimmer eine Sekte und gefährlich ist sie auch nicht. Gefährlicher ist es unwissend bzgl „reinem Bewußtsein“& co zu bleiben.

 

Allerdings hat sich die „Organisationsform“ für das Lehren der „TM“ leider so verändert, daß es

a) zu teuer wurde

b) für viele abstoßend wirkt

c) Sektencharakter annahm

 

Desweiteren stelle ich klar, daß in den Vorträgen, die gehalten werden, um jemand auf die Ausübung der „TM“ vorzubereiten, wichtige Informationen – mindestens bis ca Herbst 1973-  nicht gegeben wurden und den meisten TM-Lehrerinzwis anscheinend weder bekannt noch bewußt waren.

Dabei geht es um jenes „Man zieht an einem Tischbein und der ganze Tisch kommt daher“ ud analog bewirkt „TM-Ausübung“, daß eben auch „Gewaltlosigkeitsambitionen“ udgl unweigerlich daherkommen, was zu Konflikten mit Berufen, usw führen kann, die Gewalttätigkeit gegenüber – insbesondere- Tiere, Pflanzen, Natur beinhaltet. Nun mag man ja evtl. einen „Job“ relativ leicht wechseln können, aber  bei gewissen Berufen sieht das anders aus, da soziale Verpflichtungen einerseits, gesellchaftliche Gegebenheiten bzgl „Zweitberuf“ erlernen andererseits da dann evtl zu unüberwindbaren Hindernissen führen könnte. Man denke etwa auch an "Prostituierte", bei denen sich dann "Brahmchariya" in ihrem Denken, Wollen, Sehnen & co, allgemeiner in deren Wesen, sich breit zu machen anfängt. Nunja, da könnte es schon sehr schwerwiegende Komplikationen mit etwaigen "Zuhälterinzwis" & co geben, oder noch nie was davon gehört?

Daß aber Bundesgerichte und die Bundesregierung in einer Zunahme von Gewaltlosigkeitsbereitschaft,~ambitionen, udgl eine Gefahr sahen/sehen ist nahezu grotesk und widersinnig.

Da frägt man sich dann schon: „Was führt denn da Deutschland – wieder mal – im Schilde?




Künstlerischerweise findet man es sowohl als Gesangs- als auch Tanzdarbietung:

Vorab: Bzgl folgendem Hinweis schreibt der Internetseiten-Betreiber extra Folgendes, aber das ist analog allgemein (mindestens) so zu handhaben.

* Please note that these stotras are by some of the best artists of India and we are providing them freely to you so that you can play them for personal purpose and learn the correct way of reciting and pronouncing these remedial Vedic stotras. Any commercial use may bring legal action from the copyright holders and this site will not be responsible in any way.

(Übersetzung ins Deutsche ohne Gewähr):
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß diese Stotras von einigen der besten KünstlerInnen/Künstlzwis Indiens vorgetragen werden und das, für den Zweck - und nur diesen - sie für eigene, private Zwecke zu spielen, die richtige Art des Rezitierens und der Aussprache bzgl dieser heilsamen vedischen Stotras zu zu erlernen,  frei. Jegliche kommerzielle Nutzung ist untersagt hat legale Aktionen derjenigen Personen zur Folge, welche das Copyright innehaben und diese Internetseite wird dafür in keiner Weise verantwortlich sein oder auch haften.

In Folgendem Link muß man dann auf   Saraswati stotram (Ya kundendu)  clicken, dann etwas etwas herunter-"fahren" und auf das übliche Playsympbol (Dreieck, mit Spitze nach rechts zeigend) drücken.  Im Übrigen möchte ich keine Reklame machen für die weiteren Angebote auf jener Internetseite. Ich meine jedoch, daß jene 2 älteren Damen das Saraswatistotra in erfreulich auffallender, sehr würdevoller Art und Weise singen. 

http://www.astrojyoti.com/saraswatimp3list.htm

Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: 

Inwieweit diese Internetseite mit jener "indischen Form der Astrologie" in Beziehung steht, weiß ich nicht; aber der Titel der Internetseite weist auf eine direkte Verbindung hin.

Ohne mich näher darauf einlassen zu wollen oder mich auch konkret dazu zu äußern, sei folgendes angemerkt: Mein/"Unser" Zeichenlehrer (OStR Dieter Stöver  - schon verstorben, seine Bilder - insbesondere "Ackerfurchen"-Bilder haben Anerkennung gefunden und werden gehandelt; zu einer der ersten, wenn nicht der ersten Ausstellung seiner Ackerfurchenbilder im "Herbstsalon" im Haus der Kunst im München, hatte Er uns eingeladen; im Sommer 1971 wurden jene Bilder in einem rundherum positiven Artikel in der Süddeutschen Zeitung gewürdigt -, er unterrichtete mich alle Schuljahre des Gymnnasiums hindurch) erzählte in der Schulklasse mal folgende Begebenheit: 

Er nahm an einem Art psychologoischen oä Test teil. Alle - sehr unterschiedlichen Menschen - bekamen, zunächst separat, einen Text vorgesetzt und sollten dann sagen, ob er auf sie passe. Alle sagten, daß der Text auf sie passe. Schließlich "durften" sie die Texte gegenseitig austauschen und stauen doch sehr darüber, daß sie alle exakt denselben Text erhalten gehabt hatten. 

So ist es nun ja evtl mit Astrologie. Es ist wie jenes "Den ZuschauerInnen/~zwis, den TheaterbesucherInnen/~zwis den Spiegel vorhalten". Jeder erkennt sich selber darin, obwohl alle so individuell verschieden sind.Insofern wäre Astrologie dann als Teil der Linguistik, der Sprachwissenschaften anzusiedeln und es ginge in jenem Teilgebiet darum aus Worten solche "Verbal-Spiegel" zu konstruieren .

Aber sowie man aus Lichtspiegeln höchst gefährliche Brennglas-entsprechende "Anlagen" bauen  und folgenschwere Katastrophen auslösen kann, so bestünde diese Gefahr dann eben ganz prinzipiell auch bei "Astrologie". Allgemein bekannt sind auch die sog. Solarturmkraftwerke, die solartechnisch gesehen sehr sinnvoll sind, da solche Anlagen ca 30 Jahre lang funktionabel bleiben (Prof. Dr. Eder, TU-München mal in seinen Vorlesungen über Sonnenenergie I und II) und 1 Anlage innerhalb von 1 1/2 - 2 Jahren soviel Energie liefert wie zum Bau einer solcher Anlage - inklusive Rohstoff-Arbeiten etc - nötig ist. Sodaß 15 solche Anlagen innerhalb ihrer "Lebensdauer" einerseits 15 neue Anlagen energie-gleichungsgemäß "hergeben", und die "entnehmbare" Energie aus 14 jener Anlagen dabei voll zur Anwendung zur Verfügung ist. Der Haken dabei. Wenn die Computer eine Fehlsteuerung der Spiegel verursachen, so könnte es sein, daß Kilometer entfernte Gebäude in Flammen aufgehen. Prof. Dr. Eder erwähnte den Fall so einer Anlage in Süditalien, wo man dann irgendwann jene Gefahr erkannt hatte und eine ganze Klinik in 1,5 km Entfernung verlegen hatte müssen. Auch die Gefahr für die Augen von Tieren - aber auch Menschen - darf man dabei nicht außer Acht lassen, udgl. Das zeigt, daß Massenanwendungen solcher "Spiegel"-Effekte zu allerlei Komplikationen führen können und  - schlichtweg auch strategisch überlegend - man da auch allerhand Gefahren keinesfalls außer Acht lassen darf. Na klar, sind so Solaranlagen militärisch relativ "verwundbar" und insofern wären Staaten, die auf Solartechnik setzen - so wie HauseigentümerInnen/~zwis - in besonderer Weise an Frieden, friedlicher Ko-Existenz, Fähigkeit zu defensiver Verteidigung - inklusive Cyberspace; die Bundeswehr in Deutschland arbeitet gerade am Aufbau einer Abteilung zur Abwehr von Attacken aus dem "Cyberspace"  - interessiert.


Saraswati stotram - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=am_jaglXTb8  (Link vom 16.12.2017)

Mix - Saraswati stotram YouTube; ... Saraswati Stotra ... Sree Saraswati Stotram written by Sage Agastya ... (Vermutlich gesungen von irgendwelchen Schülerinnen)


* oder auch, Saraswatistotra gesungen von Uma Mohan: https://www.youtube.com/watch?v=HhwJRFn1zGc,  (Link vom 16.2.2018) bzw

Trishakti: Devi's Divine Dimensions by Uma Mohan on iTunes  https://itunes.apple.com/mx/album/trishakti-devis.../973514616?...Link vom 16.2.2018

14.03.2015 - Probehören, Kaufen, und Herrunterladen der Songs des Albums "Trishakti: Devi's Divine Dimensions", inklusive  "Devi Ashtakam", "Durga Suktam und Durga Gayatri", " Medha Suktam und Hamsa Gayatri" und vielen Anderen; das Album kaufen für  $120.00. Songs beginnen bei $15.00. (was dann aber leider nicht mehr als "preisgünstig" bezeichnet werden kann).

oder auch:  https://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss?url=search-alias%3Daps&field-keywords=Uma+Mohan%2C+Trishakti


* als Tanz: zB in YouTube unter  https://www.youtube.com/watch?v=YdrcCOXvhiw (Link vom 16.12.2017)..


* Von allgemeinem Interesse mit Links zu den Stellen im Rigveda, in denen es auch um Saraswati geht, findet man auf einer Seite des kroatischen Staates; eingangs heißt es dort: "Saraswati ist eine altkroatische Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit und eine der populärsten hinduistischen Göttinnen, die sich aus der Muttergottheit der Indus-Saraswati-Kultur entwickelte." http://nezavisna-drzava-hrvatska.com/html/saraswati.html


Hier noch das erwähnte Zitat aus der Übersetzung von John Woodroffe:  Man geht zu:"The Online Books PageOnline Books byJohn George Woodroffe"und dann zu:"Woodroffe, John George, Sir, 1865-1936, ed.: Hymns to the Goddess (HTML at sacred-texts.com)"und findet es dann per:"Sarasvatī (Sarasvatīstotra) from the Tantrasāra"Hymns to the Goddess by John Woodroffe (Arthur Avalon)[1913]>>


Zitat-Anfang (März 2017, http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/book/lookupname?key=Woodroffe%2c%20John%20George%2c%20Sir%2c%201865%2d1936)


Weitere Hinweise zum Thema "Sarswati, Göttin Saraswati":


Fotograph: Amit Karkare  •   Pune/India


Sehr interessant in diesem Zusammenhang - auch im Hinblick auf die unsachliche Kritsiererei-Agitationen gegen "TM" durch Pfarrer Haak und Andere ist desweiter auch folgende Web-Seite:

erreichbar per http://nezavisna-drzava-hrvatska.com/html/saraswati.html (Der Link war ok am 11.4.2020):


Es heißt dort ua.:

>>Saraswati ist eine altkroatische Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit und eine der populärsten hinduistischen Göttinnen, die sich aus der Muttergottheit der Indus-Saraswati-Kultur entwickelte.<<

>>Als Vac („Wort“, „Logos“), so ein anderer Name, verkörpert sie das personifizierte Wort, die perfekte Rede.<<

>>Nicht nur im Hinduismus wird Saraswati verehrt, sondern ebenso im Jainismus und Buddhismus. Nach Myanmar dürfte Saraswati mit der Ausbreitung des Mahayana-Buddhismus gekommen sein. Ihr Name taucht in Inschriften ab dem 11. Jahrhundert auf. Wandmalereien in den Tempeln von Bagan aus dieser Zeit lassen sich als Darstellungen Saraswatis interpretieren. Im Buddhismus gilt sie als Göttin der Gelehrsamkeit und Unterweisung und als Frau des Bodhisattva Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit. In Japan ist sie eine der sieben Glücksgötter. Dort ist sie unter dem Namen Benten oder Benzaiten bekannt. <<                                                       

>> Saraswati ist im Rigveda auch ein Nebenfluss des Indus. Dieser heute ausgetrocknete Fluß gilt als Siedlungsgebiet der alten Kroaten, die bis nach Indien gezogen sind. Saraswati ist nicht nur der Name dieser kroatischen Göttin, sondern auch der Name des Flußes der das Zentrum des Siedlungsgebietes der alten Kroaten bildete, sowie auch der Name der alten Kroaten in Indien in dieser Zeit : Saraswati.

                                                        

Der Fluß Saraswati trocknete etwa 1800 vor Christus komplett aus und versandete. Dieser Prozess begann aber schon 200 Jahre früher. Vorher soll es einer der großen Flüsse zwischen Sindhu und Ganges gewesen sein, an dessen Ufern sich die Zentren der arischen Kulturentwicklung befanden. Hier wurden die frühen vedischen Gottheiten geschaffen, Priester ausgebildet und Weisheit gesammelt und hier entwickelte sich die arische Sprache aus dem Groben in das Komplexe. Saraswati war also zur Hüterin der wachsenden Kultur geworden.<<



Man findet dort auch Links zu jenen Stellen des Rigveda in welchen es um Saraaswati geht.
        





zu 3) erste gefundene klassische Textangabe zu einem jener sog. "TM-Mantren"