Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?



Sivasutren:


Eine Übersetzung ins Deutsche, allerdings ausgehend von einer anderen Übertragung ins Englische. findet man übrigens (der Link ist vom 18.2.2018) unter:

http://de.universelle-lehre.de/dharmatexte/shivasutra.html


Saambhavopaaya

1. Chaitanyam Aatmaa
The individual spirit which is no other than the innermost self of man is essentially of the nature of Pure Consciousness or the Reality.


Der individuelle Geist, die individuelle seelisch-geistige Kraft, welche letztlich nichts anderes ist als das innerste Selbst eines Menschen, Wesens, ist von seiner Natur her im Wesentlichen eins mit bzw ist wesensgleich mit der Natur reinen Bewußtseins oder auch - anders gesagt - der Realität.


2. Jnaanam bandhah
Apparent knowledge vitiated by the illusions of mind is the cause of bondage of the Jiva in the physical world.


Anscheinendes Wissen, das beeinträchtigt, verfälscht ist von den Täuschungen, Illusionen, falschen Vorstellungen des Geistes, der geistigen Aktivitäten ist die Ursache der Gebundenheit des Jiva an die physikalische Welt.                                                                                          


3. Yoni-vargah kalaa-sariram.
Maya (as the generating cause of the universe), class, function and vehicle of consciousness (body) determine the nature of mental knowledge (which is the source of bondage).


Maya (als der erzeugende Anlaß, die auslösende Ursache des Universums), soziale Stellung sowie Schulklasse, Obliegenheit sowie Beruf und Träger, Instrument sowie Medium des Bewußtseins (Körper) bestimmen die Natur geistig-seelischen sowie intelektuellen Wissens (welche die Ursache der Gebundenheit ist).



4. Jnaanaadhisthaanam maatrka
The subtle structural basis of all kinds of knowledge which appear in the mind is the specific power present in the sounds corresponding to the letters of the words, or other modes of motion.


Die subtile strukturell-bedingte Grundlage aller Arten von Wissen, die im Geist vorkommen, ist die spezielle Kraft, die in den Tönen der zugeordenten Buchstaben der Worte gegenwärtig ist oder auch anderen Bräuchen, Moden des Antriebs, der Körperhaltung, Hand- oder auch Körperbewegungen, Winks, udgl.




5. Udyamo bhairavah
The tremendous effort and energy required in the manifestation of a universe comes from the Divine Will of Siva, the Universal Consciousness, and appears initially through
akasa as nada or integrated ‘Sound’ from which all forms of vibration and modes of motion in the realm of manifestation are derived.


Die ungeheuere, außerordentliche Anstrengung und Energie, die für die Manifestation eines Universums erforderlich ist bzw in der Manifestheit eines Universums steckt kommt vom göttlichen Willen Shivas, dem universellen Bewußtsein und erscheint ursprünglich (..anfänglich..) mittels Raum als Nada, was soviel heißt wie integrierter (..fest eingebauter, untrennbar damit verbundener..), ausgeglichender 'Ton', aus welchem alle Formen an Schwingungen und Arten der Bewegung im Bereich der Manifestation (..der manifesten Welt..) sich herleiten.



6. Sakti-chakra-samdhaane visvasamhaarah

By contemplation on the Centre through which Divine Power manifests the universe, (physical) consciousness reverts to its original pure state, Pure Consciousness, and the universe as a separate mental phenomenon disappears

Durch Kontemplation über das Zentrum durch welches Göttliche Macht das Universum manifest werden läßt, verwandelt sich das (physikalische) Bewußtsein zurück in seinen ursprünglichen reinen Zustand und das Universum als separates geistiges Phänomen verschwindet.



7. Jaagrat-svapna-susupti-bhede turyaabhoga-(samvit)-sambhavah

Supreme Consciousness is the turiya (fourth) state of consciousness beyond the three states of waking, dream and deep sleep. This state is eternal and the other three states come and go in it. As the turiya state alone exists and as the three preceding states merge into it and disappear, the turiya state transcends itself and becomes the turiyatita. The Self is the turiyatita, beyond the fourth, state of consciousness.

Höchstes Bewußtsein bildet den Turiya-Zustand des Bewußtseins, den vierten Bewußtseinszustand jenseits der drei Zustände des Wachens, Träumens und Tiefschlafes. Dieser Zustand (Turiya) ist ewig und die anderen drei Zustände kommen und gehen. In dem Maße wie der Turiya-Zustand ein tagaustagein-Phänomen wird, aus sich alleine heraus fortbesteht und die Dreiheit der Vorherigen damit und darin verschmelzen, transzendiert, überschreitet der Turiya-Zustand sich selber und wird Turiyatita. Das SELBST ist das Turiyatita, jenseits des vierten Bewußtseinszustandes, (...jenseits des reinen Bewußtseins wahrgenommen in einem selber bei zu Nicht-Tun beruhigten Sinnen...)

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Betreffs jenes Wortes "verschmelzen" siehe etwa Shankara's Kommentar zu Vers 12 der Mandukya-Upanishade)


8. Jnaanam jaagrat

The waking state of consciousness comprises, in its widest sense, all knowledge derived by the subjective self in direct contact with the objective world on any plane.

Der Wachzustand besteht im weitesten Sinne aus all dem Wissen, welches das subjektive Selbst in direktem Kontakt mit der objektiven Welt - auf welcher Ebene auch immer - erlangt bzw was es daraus hergeleitet hat.


9. Svapno vikalpaah

The dream state of consciousness comprises, in its widest sense, all knowledge present in the mind when the subjective self is engaged in mental activity unrelated to the physical world of waking consciousness.

Der Traumzustand besteht im weitesten Sinne aus all dem Wissen, das im Geist/im Bereich geistiger Aktivitäten gegenwärtig ist, wenn das subjektive Selbst intensiv mit einer geistiger Aktivität befaßt ist, die in keiner Beziehung zur physikalischen Welt des Wachbewußtseins steht.


10. Aviveko maayaa sausuptam

The deep-sleep state of consciousness comprises, in its widest sense, all knowledge within the realm of the mind unrelated to awareness of the One Reality, caused by Maya.

Der Bewußtseinszustand des Tiefschlafes besteht im weitesten Sinne aus all dem Wissen, das im geistigen Bereich ohne Bezug zum Gewahrsein der einen Realität, verursacht von MAYA vorhanden ist.



11. Tritaya-bhoktaa viresah

He in whose consciousness all these three physical states have become fused and been transcended into one integrated state can wield all powers within that limited realm of manifestation.

Jemand, in dessen Bewußtsein alle diese drei physikalischen Zustände eine Sicherung/Festigung erhalten haben und transzendierend in einen integrierten Zustand gelangten, können alle Mächte innerhalb dieses begrenzten Reiches von Manifestiertheit kennenlernen/mit einigen vorteilhafterweise in Beziehung gelangen.



12. Vismayo Yogabhumikaah

The states attained and experiences gained in the different stages of Yogic practice are really astonishing.

Die Zustände, die erreicht werden und die Erfahrungen, welche Ausübungen von Yoga im Rahmen der verschiedenen Etappen mit sich bringen, sind wirklich erstaunlich.


13. Icchaa-saktir umaa kumaari

The divine power working through a Yogi, still confined within the realm of manifestation, though astonishing, is still unwedded to the Divine Consciousness of Siva in the Un-manifest and is, therefore, not truly infinite.

Die göttliche Kraft, die sich mit dem Yogi durch ihn durcharbeitet (...in einem Yogi am Werke ist...) und noch beschränkt ist, behindert wird innerhalb des Bereichs der Manifestation/der manifestierten Welt, ist – obgleich erstaunlich seiend - noch unvereint, als wie nicht verheiratet mit Shiva's Göttlichem Bewußtsein, als wie nicht verheiratet mit dem Göttlichem Bewußtsein wie jenem von Shiva im Unmanifesten und ist, deshalb, nicht wirklich unendlich.



14. Drsyam sariram

The objective world around a Yogi appears as the body of Siva, no different from his own body, owing to transcendence of the three states of physical consciousness.

Die objektive Welt um einen Yogi herum erscheint (dem Yogi), aufgrund der Transzendenz der 3 physikalischen Bewußtseinszustände, wie der Körper Shivas - dh nicht wesensfremd vom Körper Shivas und der Körper Shivas nicht wesenfremd von der objektiven Welt, die den Yogi umgibt -, wie ununterschieden von seinem eigenen Körper- sodaß Ihm, dem/der/zwi Yogi, andere Körper  so schätzens-, bewahrens- und behütenswert erscheinen, wie der eigene Körper - , oder auch anders herum übersetzt: Shiva erscheint einem Yogi, der die 3 pyhsikalischen Bewußtseinszustände als Formen des einen transzendentalen, absoluten Bewußtseins erkannt hat, körperlich nahe als wie die physikalische Welt, die ihn umgibt und andere Körper werden hoch geachtet wie der eigene Körper.



15. Hrdaye chittasanghattaad drsyasvaapadarsanam

The perception, through the inter-section of consciousness and mind, of the objective world produces in the mind of the Yogi a dream-like state, that is, a purely imaginary (unreal) phenomenon.

Die Wahrnehmung der objektive Welt verursacht im Geist eines Yogi - aufgrund der sowohl-als-auch-Beziehung von Bewußtsein und Geist, aufgrund des Schnittpunkts, des gemeinsamen Punktes von Bewußtsein und Geist (dem transzendentalen Bewußtsein) – einen traumartigen Zustand, welcher ein wahrlich idealistisches, im wahrsten Sinne des Wortes ideal-istisches Phänomen ist oder auch anders übersetzt: Aufgrund der Erkenntnis daß Wachen, Träumen und Schlafen letztendlich nichts als Erscheinungsformen des einen absoluten, reinen Bewußtseins, des Turyia sind, nimmt der Yogi die Welt unmittelbar, wahrheitsgemäß als Art Traumwelt wahr, wissend, daß sein Wissen auf der Basis seiner wahrheitsgemäßen Wahrnehmung von anderen Wesen, die jene Erkenntnis (noch) nicht haben, als rein idealistisch, als wie nur gedacht, weltfremd-lich, nur in dessen Vorstellung existierend erscheint bzw erscheinen täte und zumindest mehr oder weniger viel Klarstellung und Erklärung not-wendig macht und auch angeraten sein läßt, sofern der Yogi ein Schweigen darüber nicht vorziehen sollte.



16. Suddha-tattva-samdhaanaad vaa apasu-saktih

By contemplation on the Reality in Its purity is attained the capacity to overcome the power which binds the soul to the unreal world.

Indem man über die Realität in deren Reinheit bzw Ursprünglichkeit eingehend nachdenkt, sich mit ihr unvoreingenommen (mit reinem Objektivsein) befaßt, erlangt man die Fähigkeit, Kompetenz, welche nötig ist, um die Macht, welche die Seele an die – in Wahrheit - unwirkliche Welt bindet, zu überwinden.





19. Sakti-samdhaane sarirotpattih

By contemplation on the Divine Power which is the source of the objective world, the Yogi can see how all bodies are created by this Power and, with this knowledge, can create them.

Indem man sich in aller Sorgfalt, objektiver Fairness mit der Göttlichen Kraft - mit der Kraft Gottes, wenn es GöttInnen/Göttzwi nunmal geben sollte -, welche die Quelle der gegenständlichen Welt ist, befaßt,darüber kontempliert (jene nicht inhaltsfreie Art von Meditation dazu betreibt) kann ein wahrer Yogi, kurzum ein Yogi sehen, erkennen wie alle Körper von dieser göttlichen Kraft erschaffen werden, vermöge dieser göttlichen Kraft entstehen und kann, mittels dieses Wissens, die Existenz solchiger verursachen.   




20. Bhutasamdhaana-bhutaprthaktva-visva-samghattaah

By contemplation on the nature of the five gross elements, the Yogi gains the capacity to analyze and separate them, and thus to find out how the universe and the objects within have been built or put together through their instrumentality.

Indem man sich in aller Sorgfalt, objektiver Fairness mit den fünf groben Elementen befaßt, darüber „kontempliert“ (jene nicht inhaltsfreie Art von Meditation dazu betreibt), erwirbt sich der Yogi die Fähigkeit sie zu analysieren und sorgsam zu unterscheiden, auseinanderzuhalten und kann so herausfinden wie das Universum und die Gegenstände und Gegenständlichkeiten, durch deren Mitwirkung und Zweckdienlichkeit, darin gebaut oder auch zusammengefügt wurden.




21. Suddhavidyodayaacchakresatva-siddhih

On the dawning of the pure integrated knowledge (consciousness) pertaining to the principle underlying all kinds of manifestation, the Yogi acquires mastery over the Great Centre (Source) through which Divine Power descends into manifestation in order to perform its multifarious functions.

Mit dem unaufhaltsam gewordenen Beginnen des reinen integrierten Wissens (Bewußtsein), geziemend betreffs des Prinzips das allen Arten von Manifestationen zugrundeliegt, begleitet, erwirbt der Yogi Herrschaft über das großartigste Zentrum (die großartigste Quelle) mittels wessen die Göttliche Kraft in Manifestationen eingeht, mit Manifestationen in Beziehung steht um ihre verschiedenen ungleichartige Ansprüche in sich vereinigenden, mannigfaltigen Funktionen, Aufgaben, Rollen zu erfüllen, jenen Aufgaben gerecht zu werden.




22. Mahaahradaanusamdhaanaat mantraviryanubhavah

By contemplation on the infinite reservoir of Divine Energy hidden within the Centre (Source) of Divine Consciousness is gained awareness of the integrated power of Sound present in all mantras through which they achieve their respective aims.

Indem man sich in aller Sorgfalt, objektiver Fairness mit dem unendlichen Reservoir, der nie versiegenden Quelle göttlicher Energie, welche im Zentrum, im Ursprung des Göttlichen Bewußtseins verborgen ist, befaßt, darüber „kontempliert“, wird Gewahrheit, Gewahrsein der integrierten Kraft von Ton erreicht, die in allen Mantren gegenwärtig ist, aber auch gegenwärtig ist im Erreichen der jeweils zugeordneten Ziele oder auch anders gesagt, die dafür sorgt, daß die , den Mantren jeweils zugeordneten Ziele, auch erreicht werden.







Saaktopaaya


1. Chittam mantrah

The mind is based on mantra; the basis of mind in its objective and structural aspect is the power inherent in different combinations of Sounds.

Der Geist, die geistigen Aktivitäten sind auf Mantra gegründet; der Geist ist, betreffs seiner objektiven und strukturellen Aspekte, gegründet auf der Kraft und Macht, die verschiedenen Tonkombinationen innewohnt.


2. Prayatnah saadhakah

Success in knowing the relation of mind and mantra, and by utilizing this relation to attain Self-realization, can be attained only by persevering and intelligent effort based upon pure knowledge.

Erfolg betreffs des Wissens der Beziehung von Geist sowie geistigen Aktivitäten einerseits und Mantra andererseits, aber betreffs des Anwendens dieser Beziehung zum Erlangen von SELBST-Verwirklichung, Erleuchtung, kann nur durch beharrliche und intelligente Bemühung, basierend auf reinem Wissen, gehabt werden.



3. Vidyaasarira-satta mantra-rahasyam

Pure knowledge and its acquisition are based upon sound vibrations. Therefore, the secret of acquiring Pure Knowledge concerning the inner-most Self is hidden in the science of mantras.

Reines Wissen und dessen Erwerb basieren auf Ton-Vibrationen. Deshalb liegt das Geheimnis zum Erwerb von Reinem Wissen betreffs des innersten SELBST in der der Wissenschaft der Mantras verborgen.



4. Garbhe chittavikaaso visishta-vidyaa-svapnah

The lower kind of knowledge that develops through mind in the realm of Maya or Prakrti is of the nature of a dream, that is, purely imaginary and un-real.

Die gewöhnliche, weniger entwickelte Art von Wissen,welches durch den Geist und geistige Aktivitäten im Bereich von Maya oder auch Prakriti sich entfaltet bzw entwickelt wird, ist von dessen Natur her wie Träume, welche rein imaginär, illusionär, phatansie-ig oder auch alà „wenn dies&jenes so wäre, dann wäre...“; „gemäß der bisherigen Erfahrungen wäre es dann so und so, aber es ist wahr, daß es sein könnte, daß schon Morgen uns neuere Beobachtungen, Erfahrungen zwingen nicht nur alles neu zu überdenken, sondern uns auch ganz andere Schlußfolgerungen abverlangt werden, die uns dann als der Wahrheit näher erscheinen“ und nicht wirklich, nicht grundsätzlich sind.



5. Vidyaasamutthaane svaabhaavike khechari sivaavasthaa

The Supreme Knowledge that arises in the turyatita consciousness, with the adoption of proper means, is not vitiated by the limitations of individuality (physical states of consciousness), and can exist only in the Supreme State of Reality known as Siva.

Die Höchste Art von Wissen, das Höchste Wissen,welches im Turyatita Bewußtseinszustand wahr wird/erwacht, sich dann auf dieser Basis und nur dieser Basis mittels der richtigen - in diesem Bewußtseinszustand und dem damit untrennbar verbundenen Wissen  enthaltenen - Mittel entfalten kann und entfaltet, wird nicht von den Grenzen, Begrenztheiten, Eingeengtheiten der Individualität (den pyhsikalischen Bewußtseinszustäünden) verfälscht, beeinträchtigt und es kann nur im Höchsten Zustand von Wirklichkeit, im Bereich der höchst entfaltensten Seinsweise, der Wirklichkeit, welche auch als Shiva bekannt ist, existieren.



6. Gurur upaayah

The means of obtaining this Supreme Knowledge is one’s Guru (spiritual preceptor) who has already attained Self-realization.

Das Mittel um dieses Höchste Wissen zu erwerben, ist der eigene Guru (geistiger Lehrer), der bereits SELBST-Verwirklichung erlangt, gefunden hat.





7. Maatrka-chakra-sambodhah

The spiritual preceptor, who initiates the disciple, does this by uniting the consciousness of the disciple with his own, and giving him direct knowledge of maatrka-chakra (mantra-yoga) through which the power of ‘Sound’ descends into manifestation.

Der Schulleiter jener geistigen Schule oder auch der geistige Unterweiser, der Interessenten, Lernwillige initiiert, macht dies zum Einen indem er sich dem Bewußtsein des Interessenten,Lernwilligen anschließt, sich damit zusammentut oder auch eine Verbindung mit seinem eigenen Bewußtsein herbeiführt  und zum Anderen dem Interessenten, Lernenwollenden unmittelbares, eindeutiges, persönliches Wissen des Maatra-Chakras (Mantra-Yoga), durch welches die Macht der „Töne“ auf Manifestationen übergeht oder auch in Manifestationen aktiv wird – insofern anscheinend erstmal eingeht - , vermittelt und insofern gibt.



8. Sariram havih

On the practice of the methods imparted by the spiritual preceptor, the body (the vehicle of consciousness) of the disciple is burnt up in the fire of Knowledge of Reality, and ceases to confine itself to physical consciousness.

Infolge der Ausübung der Methoden, welche der Lernenwollende, Interessent von seinem spirituellen Schulleiter, vom Leiter seiner spirituellen Schule oder auch seinem Unterweisenden erhält, wird der Körper (der Träger des Bewußtseins, das Gefäß des Bewußtseins oder  auch das Gefährt des Bewußtseins) des Lernenden, des Interessenten, des nach jenem Wissen Strebenden im Feuer des Wissens der Realität, im Feuer des Wissens um die Wirklichkeit, im "Feuer" des Kennens der Wirklichkeit gleichsam gänzlich "verbrannt", hört auf die alleinseeligmachende Wahrheit, die einzig wahre Realität, alleinig wirkliche Wirklichkeit von einem  selbst zu sein – oder aber auch, evtl ja falls der Betreffende das Zeugs gar nicht lernen wollte, fuchsteufelwild gemacht, so zumindest gemäß der formal möglichen Übersetzung. (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: TM-LehrerInzwis kennen das Problem, dass manchmal TM-Ausübende einen falschen Start machen, die TM-Technik nicht richtig ausüben und dann erstmal sowas wie nervöser und nervöser werden odgl; für diesen Fall wird den TM-Kursteilnehmenden im Rahmen des Kurses zur Erlernung der TM ein Gang zu einem/einer/ön TM-Lehreinzwi zwecks sog. "Checking" empfohlen. Das erklärt dann auch, wieso ich diese, formal mögliche Übersetzung explizit anmerke. SchülerInzwis, denen man versucht Mathematik beizubringen kennen häufig dieses Problem. Besonders krass war mal ein Fall, wo ich einem Schüler mühsam per kreativer Verkomplizierung, Verumständlicher- und damit Transparenter-, Verständlichermachung beigebracht hatte, große Zahlen durch mehrstellige Zahlen zu dividieren, sodaß er, ohne auch nur ansatzweise in Verzweiflung zu geraten,  dann selbst Aufgaben wie 2339135791823 : 349701 routinemäßig erfolgreich per Hand, mit für ihn trefflich abschätzbaren, vorhersehbarem Zeitaufwand lösen konnte; er schrieb dann 4 - also "ausreichend" - statt der schlechtesten Note, jener 6. Aber der, sorry, total fiese, offenbar ziemlich ver-pädagogisierte Lehrer schrieb Ihm an den Rand dann hin "umständlich!", weil ihm, anscheinend,  "ausreichend" nicht "ausreichend" genug war - na klar hatte er es nett gemeint gehabt und wollte dem Schüler nur etwas "Ballast", "Mühe" abnehmen; aber Er nahm Ihm leider seine "Schwimmflügel", sodaß er unterging -; daraufhin war, wegen dieser absurden Vermengung von Mathematik und komischen Pädagogik-Vorstellungen des Lehrers, jenem Schüler, völlig unnötigerweise, jegliche Tür zur Mathematik leider erstmal verschlossen. Daß ich Ihm die "völlig sichere und auch noch etwas einfachere Methode" nicht mehr vor jener Schuzlaufgabe beizubringen inn der Lage gewesen war, lag nicht an mir, dem Diplomathematiker, sondern an der zeitlichen Enge und außerdem war es für das "Weiterkommen", "Mut fassen", "Sich zu recht selbst vertrauen können"-"Erwerben" auch gar nicht von Nöten. Dieses Problem ist leider häufiger als man meint. Dasselbe erlebte ich später nochmals. Die Lehrerinzwis schafften es nicht dem/der/dös Schülerinzwis die einfachsten Regeln der Mathematik beizubringen; das vermochte ich dann unschwer, indem ich Mathematik machte, erklärte und die Ursache - ein Mißverstehen, einen einfachen, verzeihlichen Übersetzungsfehler von der Muttersprache in die Schulsprache und umgekehrt -  fand. Aber was kommt dann von Lehrerinzwis, wenn man sojemandem beibringt, sorgsamer zu "übersetzen"? "Das ist doch umständlich!". Was soll so nen Unfug? Es gibt in Deutschland Gott-sei-Dank keine Pflicht auf "Deutsch" zu denken! Daß ees eine gewisse Umständluchkeit hat oder auch haben kann, das "Kleine Einmaleins" auf chinesisch, arabisch, russisch, odgl. zu "betreiben" und "Infinitesimalrechung" dann auf Deutsch, mag ja sein; aber es reicht allemal für "ausreichend" samt "Steigerungsmöglichkeit", dh der Tendenz zum Besseren". Die deutsche Sprache kennt 4 Fälle, fein da kann man Kausalketten leichter damit erfassen und darstellen als wie in eienr Sprache mit nur 3 Fällen - wie dem Englischen. Im Englischen hat man  aber über ein Dutzend "Zeitformen" bzw "Zeitlichkeiten" wohingegen man im Deutschen da nur ca 6 kennt. Insofern lassen sich im Englischen eben "zeitliche Abfolgen", welche gerade bei Projektplanung & co von größter Bedeutung sind, wesentlich trefflicher, unmißverständlicher und kürzer darstellen. Andere Sprachen wie das Lateinische haben 6 Fälle und das Russische angeblich noch viel viel mehr, sodaß man in jenen Sprachen wiederum Kausalketten erheblich prägnanter darstellen und begreifen lassen, was  für fanatische Anglistikinzwis dann als "völlig verkürzt" bschimpft, verschmäht oder auch gar bekriegt wird. In Sanskrit hat man wiederum über 50 Buchtsaben und an der fabelhaften Aussprache der Britin Frau Gaiea Sanskrit - zB - kann man die Vorteile dieser Sprache wahrlich kaum überhören. Wieder andere Sprachen, die in all diesen Punkten ein gewisses "Mittelmaß" als Charakteristikum haben, eigenen sich für Alltagsangelegenheiten - und wenig aufgewendeter Zeit für Lernen und Studium - dann wieder besser als hoch-komplizierte Gelehrtensprachen; das findet man dann auch in "Programmiersprachen" wieder wo man eine einfache Programmiersprache für rasche, kleinere Aufgaben besser nutzt, als irgendwelche Komplizierten - welche auch aufwendiger zu erlernen sind, mehr Pflege erfordern - , die es aber wiederum erleichtern sehr komplizierte Zusammenhänge auch noch mit der nötigen Zuverlässigkeit programmieren zu können. Darüberhinaus ist es selbstverständlich, daß man in komplizierte Programme bisweilen Routinen einbinden, die in einfachen programmiersprachen geschrieben sind, aber auch umgekehrt, dh man schreibt rasch in einer einfacheren Programamiersprache ein kleines Programm und bindet fertige Programme, die mit hochkomplizierten, viel schwieriger zu erlernden Programmiersprachen geschrieben wurden, einfach ein. Das ist genauso wie wenn ein/eine/ön Schülerinzwi auf Deutsch in die Schule geht und seine Hausaufgaben erst mal - teilweise oder auch vollständig - in die Muttersprache übersetzt, sie damit löst und dann wieder zurückübersetzt. Teils wird die "Muttersprache" ins Deutsche oder aber auch das Deutsche in eine Muttersprache eingebunde. Irgendwann mag dies dann das "Praktischere" sein und sich als sehr vorteilhaft, mit sehr nachhaltigen Erfolgen und anfänglichen bescheideneren Leistungen erweisen.)  - und hört auf, sich auf das physikalische Bewußtsein zu beschränken.



9. Jnaanam annam

Realization of the Self is the true oblation to the sacrificial fire of Supreme Reality.

Verwirklichung des SELBST ist das einzig wahre Opfer an das Opfer-"Feuer" der letztendlichen, Höchsten Wirklichkeit.

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: 

Man bedenke betreffs des wiederkehrenden Begriffs "Feuer" - wobei man unwillkürlich leider erst mal an Hexenverbrennungen, Inquisition & co denken zu müssen nicht umhinkommt - , daß der Stoffwechsel der Lebewesen etwas mit sehr langsamer Verbrennung der Nahrung via einer wundersamen, sehr komplizierten biochemisch-enzymatisch geregelten, stufenweisen energetischen Umsetzung, die letztlich viel mehr ist als eine Verbrennung und doch aber auch - bei einer, ein Einzelphänomen herausgreifender, Betrachtungsweise -  einen speziellen, Energieverfügbarkeit in Form von Wärme, usw ergebenden, Vorgang gleichsam enthält, umfaßt, beinhaltet, der einer Verbrennung gleicht oder aber zumindest sehr ähnelt.

Offenbar gibt es auch einen Zusammenhang zwischen diesem "Feuer" des "Stoffwerchsels" und dem Phänomen jener besonders tiefen Ruhe im Rahmen korrekter Meditation . Naturwissenschaftler sähen es als "Beweis" an, wenn der Sauerstoffverbrauch gegenüber 30-minütigem nur Dasitzen  bei entsprechenden 30 Minuten "TM-Ausübung" meßbar und statistisch signifikant geringer wäre. Na klar hätte eine U-Boot-Besatzung oä im Katastrophenfall dann ja am Ende uU etliche, eventuell lebensrettende, Stunden mehr Sauerstoff  auch gehabt, sodaß das Ganze zumindest insofern ein praktisch bedeutsames Thema ist. Das könnte auch einer der Gründe gewesen sein, weshalb sich dereinst der KGB dafür - allgemein und für TM im Speziellen - interessierte)

Das Phänomen der Körperwärme eines lebenden Geschöpfes im Gegensatz zur Kälte eines Leichnams läßt sich nunmal nicht leugnen. Ein Künstler baute mal eine Maschine - welche in der Schweiz auch im Rahmen einer Ausstellung gezeigt und vorgeführt wurde -, die Er "Scheißmaschine" nannte, in welche man oben Nahrungsmittel hineinstecken konnte, zwischendrin wurden von der Maschine in ausgeklügeltem Ablauf synthetische Säure, synthetische Enzyme & co eingebracht und am Ende kam etwas heraus, das aussah und roch wie "Scheiße". Nunja, diese Maschine produzierte vermutlich weniger Energie als sie verbrauchte.

Daß "Feuer der Erkenntnis" und ähnliche Begriffe, sich auf Unsterblichkeit, Erleuchtung, Unbegrenztheit & co beziehen hat offenbar damit etwas zu tun, daß man  - im Gegensatz zur verzehrenden, verbrennenden, verletzenden und todbringenden Situation im Zusammenhang mit Feuer - im Falle von Erleuchtung, Unsterblichkeit etc ein "anderes Feuer", ein nicht verzehrendes, nicht todbringendes Feuer - zumindest - als Thema  hat und nicht umhinkommt oder auch nicht umhinkommen könnte, sich diesen Begrifflichkeiten, etc zu stellen.)



10. Vidyaasamhaare taduttha-svapna-darsanam

While transcending the three states of consciousness, one realizes the dream-like nature of the physical world.

Indem man die drei physikalischen Bewußtseinszustände transzendiert, erkennt man die traumartige Natur der physikalischen Welt. 


Aanavopaaya


1. Atma chittam

Mind is nothing but a derivative and differentiated form of Consciousness, and essentially of the same nature as Consciousness.

Geist ist nichts anderes als eine abgeleitete sowie spezialisierte Form von Bewußtsein und ist prinzipiell von der selben Natur wie Bewußtsein, vom Wesen her nichts anderes als absolutes, reines Bewußtsein.


2. Jnanam bandhah

It is mind (mental knowledge) that is vitiated by the illusion of duality, and is the source and instrument of bondage of the spirit in man which is inherently free, and essentially an expression of the Reality.

Es ist der Geist (das geistig-intellektuelle, in Begriffsbildungen strukturierte Wissen), der durch die Illusion von Dualität beeinträchtigt ist, verfälscht,getäuscht wird und der Geist (das geistig-intellektuelle, in Begriffsbildungen strukturierte Wissen) ist der Ursprung und das Instrument der Gebundenheit des eigentlichen Wesens sowie der seelisch-geistigen Kraft in den Wesen,welche der inneren Natur nach frei und gänzlich Ausdruck der Wirklichkeit sind.


3. Kalaadinaam tattvaanaam aviveko maya

The inability to realize that the phenomena in the realm of the mind are due to the differentiation of principles inherent in Consciousness is the essential nature of Maya.

Die Unfähigkeit zu erkennen, daß die Phänomene im Bereich des Geistes sich aus Grundwahrheiten,Charakteristika,Prinzipien herleiten, die im Bewußtsein vorhanden sind, dem Bewußtsein eigen, Phänomene des absoluten, reinen Bewußtseins sind, ist die grundlegende,wesentliche Natur von Maya.



4. Sarire samhaarah kalaanaam

When the vehicles of consciousness (bodies) are burnt up in the Fire of Knowledge, the differentiated functions of the principles of Consciousness that find expression through the said vehicles also disappear simultaneously.

Wenn, sobald die Träger des Bewußtseins (Körper) im „Feuer des Wissens“ gänzlich „verbrannt“ sind, verschwinden gleichzeitig (parallel dazu) auch die hergeleiteten, davon herrührenden Funktionen der Prinzipien, Grundwahrheiten, Charakteristika des Bewußtseins, welche durch die genannnten Träger einen Ausdruck finden.



5. Naadisamhaara-bhutajaya-bhutakaivalya-bhutaprthaktvani

By the withdrawal of consciousness from the pulse of a living being is attained mastery over the Gross Elements, and the capacity to isolate and separate them from one another.

Durch das – per richtiger Meditation - Zurückziehen des Bewußtseins vom Impuls, Schwung, den Tendenzen eines Lebewesens wird Meisterschaft über die grobstofflichen  Grundtatsachen, Grundbestandteile, Äußerlichkeiten ebenso erworben wie die Fähigkeit sie individuell präzise zu erkennen, benennen, herausstellen und sie von einander zu trennen, unterscheiden, auseinanderhalten zu können.




6. Mohaavaranaat siddhih

In the siddhis or accomplishments (other than final Liberation), there is still moha or delusion of mind caused by attachment that prevents complete freedom or Liberation from the world of manifestation.

Im Bereich der übernatürlichen Fähigkeiten oder auch Errungenschaften (,welche verschieden sind von der schlußendlichen, wirklich wahren Befreitheit und nunmal anders als im Fall der wirklich wahren Befreitheit,)  gibt es immer noch moha oder auch Täuschung,Irrglauben,Irreführung,Selbsttäuschung,Einbildung des Geistes und das Analoge im Bereich der der gedanklichen Aktivitäten, welche von Verhaftetsein, Voreingenommensein,Befangensein,Abhängigsein verursacht wird und welche die vollständige,zeitlose,wirklich wahre,ewig wahre Freiheit,Befreitheit,Unbelastetheit, Ungebundenheit von der Welt der Manifestationen verhindert.


7. Mohajayaad anantaabhogaat sahajavidyaa-jayah

Only on overcoming delusion of mind caused by attachment even to the subtlest objects on the highest planes of manifestation, there is attainment of that Knowledge, inherent in Reality, all-embracing and through which anything can be accomplished.

Der Erwerb, das Erlangen jenes Wissens, jene Kenntnis welche in der Wirklichkeit innewohnend als eigen derselben enthalten ist, das allumfassend, vollständig ist und durch welches – im Rahmen der Wahrheit über die Welt, über Gesetz des Karma, usw usf versteht sich - alles erreicht werden kann, ist nur verwirklichbar, realisierbar, erwirkbar, realwerden-laßbar indem man die Täuschung, Illusion des Geistes, welche die Verwickeltheit in, Gebundenheit an bzw Voreingenommenheit für selbst die subtilsten Gegenstände und Angelegenheiten auf den höchsten Ebenen der Schöpfung verursacht, überwindet.


8. Jagrad dvitiya-karah

The waking state of consciousness in an individual is only the secondary level radiated by the effulgence of the Supreme Light of Consciousness of Siva, the primary level radiated being the consciousness of the Logos.

Der Wachzustand des Bewußtseins eines Individuums ist nur die zweite Ebene, welche vom Glanz des Höchsten Lichtes des Bewußtseins von Shiva ausgeht, die erste Ebene die erstrahlt ist das Bewußtsein des Logos. (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: In Wikipedia findet man begl des Begriffs „Logos“ Folgendes: >> Der altgriechische Ausdruck logos (maskulin; griechisch λόγος lógoslateinisch verbum, hebräisch דבר davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum. Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt („Sinn) gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige Vermögenund was dieses hervorbringt (z.B. „Vernunft) wie auch ferner ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit. Darüber hinaus existieren – je nach Kontext– noch spezifischere Verwendungen, beispielsweise als „DefinitionArgument, Rechnung“ oder „Lehrsatz“. Auch philosophische und religiöse Prinzipien werden mit dem Ausdruck lógos bezeichnet, beispielsweise in den Fragmenten Heraklits und in Texten stoischer Philosophie sowie jüdisch-hellenistischer und christlicher Herkunft. <<. Ich gehe davon aus, daß derjenige, der die Shivasutren ins Englische übersetzt hat, hier vermutlich einen umfassenderen Begriff ähnlich oder auch synonym zu „transzendentalem Bewußtsein“ - jenem Turyia - umschreibend zu übersetzen versuchte, indem er die alt-griechische Philosophie zu Hilfe zu nehmen versuchte. Evtl. wird aber auch jener Vorgang bezeichnet, welcher die Erfahrung  momentanen Samadhis - kshanika samadhi -, momentaner Zustände von absolutem, transzendentalem Bewußtsein als Vorstufe zu zeitlosem Samadhi -nitya samadhi – für die Individuen ermöglicht.)



9. Nartaka Aatmaa

Every individual who is aware of his spiritual nature being Atman realizes of his being an actor on the world stage; and he is, therefore, not affected or deluded by the particular role he is enacting.

Jedes Individuum das sich dessen gewahr, bewußt ist, daß seine geistige, seelische Natur nichts anderes als Atman ist, verwirklicht damit verbunden, daß er selber eine schauspielende, darstellende Person auf der Weltbühne ist; und daher wird er weder von der speziellen gespielten, ihm zugeordenten Rolle oder auch dem Stück das er spielt vereinnahmt, verfällt auch nicht in Arroganz, Eingebildetheit noch täuscht jene Person sich darüber hinweg, daß es nur eine Rolle ist, die da gespielt wird, dh jene Person verfällt darob nicht in Täuschung, Illusion, odgl.



10. Rango antaraatmaa

The manifested world is the stage on which the manifested Jiva play their limited roles.

Die manifestierte Welt ist die Bühne auf welcher manifestierte Jivas ihre beschränkten,begrenzten Rollen spielen.



11. Prekshakaanindriyaani

The sense organs and the organs of action, and their activity, are the objects of perception in the sordid play.

Die Sinnes- und Handlungsorgane sowie deren Aktivitäten, sind die Objekte der Wahrnehmung in bzw im Zusammenhang mit dem unerquicklichen, nicht leidfreiem Schauspiel.



12. Dhivasaat sattvasiddhih

By complete mastery (transcendence) of intellect, it is possible to make consciousness turn inward, and centred in the atman, the individualized centre of Reality.

Durch vollstände, perfekte, vollkommene Meisterschaft über den Intellekt (,insbesondere zunächst mal fähig geworden sich Transzendenz irgendwie vorzustellen,)  ist es möglich das Nach-Innenwenden des Bewußtseins zu erlangen, zu beginnen und in zeitloser Gefestigtheit im Zentrum des Rades an zu kommen, vollkommene Ruhe, vollkommene Gesammeltheit in und durch Atman, dem individualisierten Zentrum der Wirklichkeit, zu erlangen.




13. Siddhah svatantra-bhaavah

On attaining mastery (transcendence) of mind and intellect, the Yogi attains a state of being beyond the confines of embodied consciousness in varying conditions of time and space.

Durch Erlangen der Meisterschaft (mittels Transzendieren und absolutem reinen Bewußtsein; (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche): die Verbindung des Individuums mit Objekten der „Außenwelt“ per des Strahls der Aufmerksamkeit steht nach Erlangen der Erkenntnis - wonach dasselbe reine Bewußtsein in einem selber auch in den Objekten ist – senkrecht auf allen Koordinatenachsen, Richtungen der - mindestens - 3-dimensionalen, „manifesten", scheinbar "realen“' Welt und insofern hat man durch jene grundlegend unparteilich-objektive Beziehung zur Außenwelt dann Meisterschaft über Geist und Intellekt erreicht und zwar durch wirkliches, angemessenes Transzendieren und nicht durch datenverarbeitungsmaschinegemäßer stupider, geistloser Anhäufung von Informationen, „Bücher-Wissen“) über Geist und Intellekt, erreicht der Yogi, inmitten der sich verändernden Gegebenheiten von Raum und Zeit, einen Zustand jenseits der Begrenztheiten des verkörperten Bewußtseins.



14. Yathaa tatra tathaanyatra

The yogi behaves the same way everywhere and anywhere he is.

Der Yogi benimmt sich auf dieselbe Art und Weise (Anm. des Übersetzers: vgl. „Strahl der Aufmerksamkeit steht senkrecht auf allen Richtungen des Raums der sog. „realen Welt“ und das in selbstverständlicher, nicht  mühsam intellektuell odgl sich stets einredender Unart und Unweise), wo immer er ist und dabei ist es auch egal um welchen Zeitpunkt es geht.


15. Bijaavadhaanam

The consciousness of the Yogi is centered in the source of the manifested world, the Supreme Brahman.

Das Bewußtseins des Yogis ist fest gegründet in der Quelle, im Ursprung der manifesten Welt, im erhabenen Brahman.



16. Aasanastho sukham hrade nimajjati

Established in the consciousness of the Atman, the Yogi is immersed in the ocean of bliss and knowledge of the source of the manifested world.

Gefestigt, zeitlos und raumlos Halt gefunden habend in der Gewahrheit  des Atman, im Atman-Bewußtsein tauchte der Yogi in den Ozean der Quelle, des Ursprungs der manifesten Welt, einen Ozean aus Glückseligkeit und Wissen ein.


17. Svamaatraa-nirmaanam aapaadayati

Such a Yogi has the power to create or bring about results, according to the measure of his capacity, which, though tremendous, may still be limited.

So ein Yogi hat die Energie, Kompetenz& Macht, Kompetenz&Möglichkeit etwas per eigener Kreativität zu schaffen oder auch Ergebnisse hervorzubringen und zwar entsprechend des Maßes seiner Fähigkeiten, welche, obgleich enorm, noch begrenzt sein können.



18. Vidyaa-vinaase janmavinaasah

The cycle of birth and death comes to an end only on transcendence of the physical illusory knowledge of the mind.

Der Zyklus von Geburt und Tod kommt nur durch Transzendieren und der absoluten, reinen Transzedenz bzgl des physikalischen, illusionären Wissens des Geistes, zu einem Ende.



19. Kavargaadishu maahesvaryaadyaah pasumaatarah

The Yogi should beware of the divine powers of Mahesvara, the differentiated forms of Adi Sakti, inherent, in their elementary form, in the sounds of letters that perform the functions of creation, producing illusions, etc.

Der Yogi sollte sich in Acht nehmen vor – sich all dessen gewahr sein - den göttlichen Mächten von Maheshvara, der von Adi Shakti herrührenden, abgeleiteten Formen, welche enthalten, innewohnen, inhärent sind, in deren elementarer, grundlegender Form, in den Klängen von Buchstaben, welche die Funktionen der Schöpfung steuern & erhalten, Illusionen hervorrufen, usw. (Anmerkung des Übersetzters ins Deutsche:"In Acht nehmen" nicht weil man vor Shiva, Shakti & co Angst zu haben bräuchte, sondern weil es wohl auf diese Weise mit/in der eigenen, persönlichen Entwicklung, dem Wissen, dem Erkennen, Begreifen usw  "weitergeht".)



20. Trishu chaturtham tailavad aasechyam

Supreme Consciousness is the turiya (fourth) state of consciousness beyond the three states of waking, dream and deep sleep. This state is eternal and the other three states come and go in it. As the turiya state alone exists and as the three preceding states merge into it and disappear, the turiya state transcends itself and becomes the turiyatita. The yogi is to strive to be in this state of consciousness without interruption like the flow of oil.

Das erhabene Bewußtsein ist das Turiya, der vierte Bewußtseinszustand jenseits der drei Zustände, jenseits des Wachens, Träumens und Tiefschlafes. Dieser Zustand ist zeitlos, ewig, unabänderlich und die anderen Zustände kommen und gehen; die anderen Zustände entspringen und enden in Ihm. Wenn der Turiya-Zustand nicht mehr „nur“ mit den anderen Drei - dem Wachen. Träumen und Schlafen - co-existiert, sondern zeitlos, unabänderlich, alldurchdringend „existiert“ und die anderen, die vorgenannten, vorherigen Zustände sich als eins damit, als eine Erscheinungsweise von Turiya seiend heraustellen, somit damit verschmelzen, daher und nur insofern verschwinden, transzendiert sich der Turiya-Zustand selber und wird zu Turiyatita. Der Yogi muß sich darum bemühen, darum bestrebt sein, die not-wendige Anzahl von Meditationsausübungen und insofern Anstrengung, Bemühung und Zeit  aufwenden, um in diesen Bewußtseinszustand des Turiyatita dauerhaft, zeitlos sowie allzeit wahr zu gelangen; so wie Öl zähflüssig, nach eigenen Gesetzmäßigkeiten der Viskosität aber auch Trägheit fließt - man Geduld und insofern eine gewisse Hingabe aufzubringen hat -, so ist der Übergang vom Bewußtseinszustand „Turiya“ zum Bewußtseinszustand „Turiyatita“ geprägt von seiner eigenen Natur, seinen eigenen Gesetzen.




21. Magnah svachittena praviset

The yogi enters the turiya (fourth) state of consciousness by way of diving into it from any of the physical states of consciousness.

Der Yogi gelangt in den Turiya (vierten) Zustand des Bewußtseins indem er darin, ausgehend von irgendeinem der physikalischen Bewußtseinszustände – dem Wachen Träumen oder auch Tiefschlaf - gleichsam eintaucht, per „transzendentaler“ Meditation (...und nicht durch eine Meditation, die von Inhalten zu Inhalten zu gehen sich als Gesetz, als das Prinzip derselben gibt..).



22. Praanasamaachaare samadarsanam

The attainment of the fourth (turiya) state of consciousness transcending the three states of physical consciousness requires the regulation of the currents of prana and kundalini in their respective channels within the body.

Das Erlangen, Erreichen, Verwirklichen des vierten (Turiya genannnten) Bewußtseinszustands, welcher jenseits der drei physikalischen Bewußtseinszustände liegt - von den drei anderen Bewußtseinszuständen grundlegend verschieden ist - , erfordert eine Regulierung der Ströme des Prana und der Kundalini in – im Rahmen - deren jeweiliger Kanäle innerhalb des Körpers.



23. Madhye varah prasavah

The attainment of the fourth (turiya) state of consciousness transcending the physical states of consciousness, lower in nature, arises owing to samskaras (impressions) resulting from the karma of the lives in the past.

Das Erlangen des vierten (Turiya) Zustandes des Bewußtsein der jenseits der physikalischen Zustände des Bewußtseins liegt – die von ihrer Natur her „niedriger“,“oberflächlicher“ - da sich mit Veränderlichkeiten befassend, was auch ein „Hätte-verzichtet-gehabt haben-können“, „wäre besser gewesen dies oder auch jenes nicht getan oder auch nicht gedacht gehabt zu haben“ umfassen – , der die drei physikalischen Bewußtseinszustände transzendiert, entfaltet sich auf der Basis von und beeinflußt von Samskaras (Eindrücken), die aus dem Karma der Leben in der Vergangenheit herstammen, die dem Karma der Leben in der Vergangenheit geschuldet sind.



24. Maatraasvapratyayasamdhaane nastasya punar utthaanam.

A state of consciousness is a manifestation of patterned interaction of physical, biological, psychological and social-cultural factors. Consciousness is related to human nature as we normally understand, and also to the nature of Reality. This leads to the postulation of the levels of consciousness, some being in a normal state and a few others in a higher state of consciousness. Human beings in their ordinary waking conscious state can become aware of themselves (ego), of others (interpersonal), about human nature in general (realities of human nature), universe (aesthetic) and about the external world as such (reality). Transcendent awareness is available to those who are able to go beyond the confines of space–time frame work. But when one experiences transcendence, one is open to other realities. This experience will have profound influence on other aspects of awareness. The interrelatedness of different aspects of consciousness leads to the breakdown of compartmentalized outlook for one experiencing transcendent awareness resulting in the awareness of the Self.

Ein Bewußtseinszustand ist eine Manifestation einer gemusterten, strukturierten, wie geordnete Muster aufgebauten Interaktion physikalischer, biologischer, psychologischer und sozial-kultureller Faktoren. Bewußtsein wird, gemäß dem üblichen Verständnis nach, der menschlichen Natur zugerechnet; ein Bewußtseinszustand wird darüber hinaus auch der Natur der Wirklichkeit zugeordnet. (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Etwas das sich nicht ändert wird als Gesetzmäßigkeit, Wahrheit bezeichnet; ein Bewußtseinszustand, jenes turiya sowie turiyatita, der seiner Natur nach unveränderlich, ewig, zeitlos ist, ist daher ebenfalls als „Wahrheit“ und dessen Natur sowie Eigenschaften „als Gesetzmäßigkeit“ zu bezeichnen). Dies führt zu einer Postulierung, Feststellung, Anerkennnung von „Ebenen des Bewußtseins, Bewußtseinsebenen (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Man könnte ja meinen, daß es in der euklidischen Geometrie genug sei, „Strecken“ genau postuliert und axiomatisch gegeben zu haben. Aber, erstaunlicherweise, läßt sich dem Begriff „Strecke“ dann noch, ohne daß das aus in den anderen Axiomen schon enthalten, daraud herleitbar wäre, auch noch eine Länge zuordnen und die Länge einer Strecke ist unabhängig von der Strecke selber, aber konsistent dazu; die Länge einer Strecke ist eine, 1 reelle Zahl und eine Strecke ist ein Gebilde aus unendlich vielen Punkten und Teil einer Gerade...). Einige entsprechen einer normalen Bewußtseins-Ebene und andere werden einem „höheren Bewußtseinszustand“ zugeordntet. Menschen können im gewöhnlichen Wach-Bewußtseinszustand ihrer selbst (ego), Anderer (mehrere Menschen betreffend), menschlicher Natur im Allgemeinen (Wahrheiten über die menschliche Natur, unterschiedliche Realitäten derselben), des Universums (ästhetisch, den Gesetzen des Schönen entsprechend) und der externen Welt als solcher („Realität“) gewahr, bewußt werden. Transzendentales Bewußtsein, transzendentale Gewahrheit, transzendentales Gewahrsein ist für jene verfügbar, erreichbar, die über die Begrenzungen durch den Rahmen von Raum und Zeit hinauszugelangen in der Lage sind. Aber wenn man der Transzendenz gewahr wird, transzendentales Bewußtsein erlangt, ist man für andere Wirklichkeiten – als der zuvor genannten, also anders als wie ego, Anderer, usw - offen. Diese Erfahrung wird grundlegende, tiefgreifende, bedeutsame Auswirkungen haben auf andere Aspekte des Gewahrseins, auf andere Aspekte des Bewußtseins, auf andere Aspekte der Gewahrheit, auf andere Aspekte der Bewußtheit. Die wechselseitigen Beziehungen, Verbundenheiten, Verflochtenheiten unterschiedlicher Aspekte des Bewußtseins führt für jene, die transzendentale Gewahrheit erlangen und dadurch zur Erfahrung des transzedentalen SELBST gelangen, zu einem Zusammenbruch der bzw zu einer Abkehr von einer Betrachtungsweise, die in Abteilungen, Kasten-Einteilung, „Schubfächern“ udgl denkt&bewertet.



25. Sivatulyo jaayate

In the fourth (turiya) state of consciousness, the consciousness of the Yogi becomes one with the Constant Integrated Awareness of Siva, the Brahman.

Der vierte (Turiya) Bewußtseinszustand, der Bewußtseinszustand der Yogis wird – im Prinzip, dem Wesen nach  (aber anderen Grades) - eins mit dem Zustand des dauerhaften, integrierten Bewußtseins das Shiva auszeichnet und das Shiva lebt, jenem dauerhaften, integrierten Gewahrsein das Shiva auszeichnet und das Shiva lebt, dem Brahman.



26. Sarira-vrttir vratam

Such a Self-realized yogi, although free from the compulsion of reincarnation, may take on human body in the manifest world to help humanity in the process of Self-realization as an act of austerity.

Eine/Ein/Ön in diesem Sinne verwirklichte/~r Yogin/Yogi/Yogiz kann, obwohl frei seiend vom Zwang zur Reinkarnation - nicht mehr dem Gesetz von Geburt-und Wiedergeburt unterworfen seiend -, einen menschlichen Körper in der manifesten Welt annehmen, um der Menschheit beim Thema SELBST-Verwirklichung, als einem Akt wohlverstandener Askese, strenger Nüchternheit, ohne unnötiger Komplikationen-Behaftetheit, ohne unnötiger Kompliziertheiten und Verkomplizierungen ebenso wie ohne gefährliche Versimplifizierungen oder auch Unterlassungen behilflich zu sein.




27. Kathaa japah

In his case, whatever he does or says is in the nature of a rite in the worship or meditation of the Supreme Self.

In diesem Falle geschieht alles was er/sie/zwi tut oder auch sagt im Stile der Natur einer Gepflogenheit der , aus wahrem Wissen darob herrühenden unergründlich tiefen Wertschätzung, Verehrung des Höchsten SELBST, des unveränderlich, ewig wahren SELBST oder aber auch es geschieht im Stile einer Routine, Gepflogenheit, eines Brauchs von Meditation, die dem Höchsten SELBST entspringt und angemessen ist.



28. Daanam atmajnaanam

Such a yogi ever disseminates the knowledge of the Supreme Self in word and deed. He is the true ‘Guru’ to spiritual seekers.

Eine solche Yogin, ein solcher Yogi oder auch ein ön solch Yogiz verbreitet das Wissen über das Höchste SELBST, über die Wahrheit des SELBST mit Worten und Taten. So jemand ist ein wahrer 'Guru', der einzig wirklich richtige 'Guru' für geistig-spirituell suchenden Personen.



29. Yo avipastho jnaahetuscha

He is the instrument for transmission of true knowledge of the Supreme Self to the spiritual seeker. In the process, he protects him from going astray from the path of realization.

Sie/er/zwi ist das Instrument für die Übertragung richtig wahren Wissens über das erhabene SELBST auf geistig-spirituell Suchende. Im Zusammenhang mit diesem Vorgang – zur SELBST-Verwirklichung der betroffenen Personen – bewahrt er sie vor Irrwegen, Abirrungen vom Weg zur SELBST-Verwirklichung ebenso wie vor gefährlichen Abgründen im Zusammenhang mit dem Weg zur SELBST-Verwirklichung.



30. Sva-sakti-prachayo visvam

Such a yogi is capable of creating a manifested system by the power of the Supreme Self that is endowed on him.

Solche Yogins/Yogis/Yogizs haben die Befähigtheit ein manifestes System - mittels der Kraft und Macht des Höchsten SELBST, welche ihnen zur Verfügung und zur Seite steht – zu schaffen.



31. Sthiti-layau

In the same way, he has the capacity to sustain and bring about dissolution of the manifested system.

In diesem Sinne und Maße, auf diese Art und Weise hat sie/er/zwi die Fähigkeit ein vorhandendes manifestes System – uU in Ordnung bringend - zu erhalten oder auch aufzulösen.



32. Tat-pravrttaavapyaniraasah samvetr-bhaavaat

Although such a Self-realized yogi is capable of or engaged in such activities, he is utterly unattached to them on account of his consciousness ever established in the Supreme Reality.

Obwohl so ein Yogi/eine Yogin/ön Yogzwi, der das SELBST verwirklicht, erkannt hat, fähig ist solche Aktivitäten zu entfalten oder auch damit befaßt zu sein oder daran teil zu nehmen oder auch teilhaben kann, ist so ein Yogi/eineYogin/ön Yogzwi darin äußert nicht-verwickelt, nicht darin verhaftet, bleibt davon unberührt, frei aufgrund dessen, daß sein Bewußtsein immer, überall und allezeit in der Höchsten Realität ruht, in der wahren Wirklichkeit gefestigt ist, unveränderlich teilhat an jener Höchsten Realität.




33. Sukhaasukhayor bahir-mananam

There is no experience of duality (pairs of opposites) such as pleasure and pain in the consciousness of such Self-realized Yogi.

Es gibt im Bewußtsein eines/einer/einez solchen Yogis, der das SELBST verwirklicht, erkannt hat keine Erfahrung von Dualität (es gibt keine Erfahrung von Gegensatzpaaren) so wie Spaß und Leid, Vergnüglichkeit und Schmerz.



34. Tad-vimuktas tu kevali

One who is so freed from duality (pairs of opposites) is truly liberated.

Jemand, der solcherart befreit ist von Dualität (befreit ist von den Gegensatzpaaren, nicht mehr verhaftet ist in Gegensätzlichkeiten) ist wahrlich befreit, aus der „Gefangenschaft durch das Gesetz des Karma“ für immer und überall freigelassen, fortan bestens organisiert, wahrlich emanzipiert.



35. Moha-pratisamhatas tu karmaatmaa

One who is free of delusion of mind because of non-attachment to worldly objects is the true doer of acts. Whatever such one does is always God’s work.

Jemand der, aufgrund von Nicht-Verhaftetsein, Nicht-Verwickeltsein, fairer umfassender Unvoreingenommen sowie Objektivität in Bezug auf bzw gegenüber weltlichen Objekten, Erscheinungen, Phänomenen, frei ist von Täuschung des Geistes und der geistigen Aktivitäten (... geistig frei ist von Illusionen, Täuschungenerliegen, Fatamorganas-für-real-halten, absurdem Sich-Einbilden, Getäuschtwerden, Glauben an Patentrezept „Andere Täuschen, Irreführen oder auch andere so führen, daß deren Verderben billigend in Kauf genommen ist, udgl“..), ist die,der,dzi wahre, richtige Handelnde, ist jemand, der in Wahrheit, umfassend gemäß der Ordung der Schöpfung  Handlungen vollbringt.. Was immer so jemand wann und wo immer tut, ist stets eine Handlung die den Göttern, Göttinnen oder auch Göttzwi, die Gott - wenn es jene nunmal geben sollte - nicht zu wider laufen, die Gottes Billigung oder auch Schmunzeln wenn nicht sogar Wohlgefallen haben.



36. Bhatiraskaare sargaantara-karmatvam

The mind sees all things as different from one another and does not relate them to the One Reality. The one that transcends the mind sees all things as different expressions of this One Reality. One who acquires the capacity to see the Oneness in all functions has equal ease in all spheres and the kingdoms of Nature.


Der Geist sieht alle Dinge als wohlunterschieden voneinander und verbindet, vermischt sie nicht zu Einer Wirklichkeit, ernennt sie nicht zur Einen Wirklichkeit. Jemand der den Geist, die geistigen Akitivitäten transzendiert sieht alle Dinge, Phänomene als wohl unterschiedliche Ausdrucksformen der einen Wirklichkeit. Jemand der die Fähigkeit erwirbt, die Einheit aufgrund des Transzendentalen in allen Funktionen zu erkennen, hat es gleichermaßen leicht in allen Bereichen der Welten und den Reichen der Natur.


37. Karanasaktih svato anubhavaat

The capacity to act with ease and in freedom comes to one naturally and without effort, for one is established in the state of consciousness of the Supreme Reality.

Die Fähigkeit harmonisch - Anm. des Übersetzters, vielleicht kann man ja sagen:wie Wasser es selbst bleibend dahin fließt, da Wasser seiend -, ohne Stress und Gestreßtheit, mit Leichtigkeit und in Freiheit, in aller Ungebundenheit sowie Zwanglosigkeit zu handeln, kommt zu so jemand ohne Anstrengungen, ohne extra sich darum bemühen oder gar sich dazu plagen oder gar quälen zu müssen und zwar, weil so jemand gefestigt ist, teilhat an dem Zustand des Bewußtseins der Höchsten Wirklichkeit und zeitlosen Wahrheit, der Erhabenen Wirklichkeit.



38. Tripadaady anupraananam

The three physical states of consciousness lead ultimately to and merge in the fourth (turiya) state of Consciousness vitalizing it for ultimate realization.

Die drei physikalischen Zustände des Bewußtseins führen letztendlich zum vierten (turyia) Zustand des Bewußtseins und „verschmelzen“ damit, erscheinen nicht mehr als wesensverschieden davon sondern, erscheinen, das Bewußtsein für die endgültige Verwirklichung, wahre Erkenntnis belebend, immer mehr als eine Erscheinungsform des absoluten, reinen Bewußtseins, als durch und durch durchdrungen vom und in wahrer, wirklicher Beziehung stehend zu absoluten, reinen Bewußtsein.



39. Chittasthitivat sarira-karana-baahyesu

As in the case of mind, the body and the organs of sense and action are also on the periphery of Consciousness and do not affect its deeper levels.

So wie auch in Bezug auf den Geist und die geistigen Aktivitäten, sind die Sinnes- und  Handlungsorgane peripher in Bezug auf das absolute, reine Bewußtsein und beeinflussen dessen tiefere Schichten, Ebenen nicht und andererseits sind auch der Geist und die geistigen Aktivitäten peripher in Bezug auf das absolute, reine Bewußtsein und beeinflußt/beeinflussen dessen tiefere Schichten, Ebenen nicht.


40. Abhilaasaad bahirgatih samvaahyasya

The desire of action in itself limits one to the physical states of consciousness, but does not affect one’s innermost being established in the Supreme Reality.

Die Wünsche, das Verlangen, die Lust nach Handlungen an sich beschränken jemanden auf die physikalischen Bewußtseinszustände, aber sie beeinflussen nicht die Wahrheit über das grundlegend letztendlich innere Teilhaben an, die innere Verbundenheit mit der Höchsten Wirklichkeit, der zeitlosen Wahrheit, der erhabenen Wirklichkeit.


41. Tadaaruudha-pramites tatksayaaj jiva-samksayah

The exhaustion of karma of one leads to the dawning of the awareness of the Supreme Reality and also brings simultaneously an end to one’s existence leading to one’s mergence into the Supreme Reality. One is freed from samsara, the cycle of life and death.

Das Leerwerden, der Abbau, das Überwinden der Ansammlung, des Anhäufens & der Anhäufung von Karma führt zum Erwachen der Gewahrheit der Erhabenen Wirklichkeit und ergibt gleichzeitig ein Ende für die eigene, isolierte Existenz, für die Sterblichkeit der eigenen Existenz, des eigenen Seins indem es zu jener „Verschmelzung“, „Einswerdung“ mit der Höchsten, Erhabenen Wirklichkeit, zur Gewahrwerdung der zugrundliegenden alldurchdringenden Gemeinsamkeit des Daseins und damit der transzendenten Basis für ein unsterbliches Leben in vollkommener Harmonie  bzw zu einer Gewahrwerdung der Alldruchdringentheit jener transzendenten Basis und somit Einswerdung mit jener transzendenten Basis führt. Man ist befreit vom Samasara, befreit vom Kreislauf von Leben und Tod, Geburt und Wiedergeburt.



42. Bhutakanchuki tadaa vimukto bhuyah patisamah parah

When one is freed from the physical and non-physical categories of the manifested world, one’s consciousness reverts to the state of Siva or the Transcendental Reality.

Man ist befreit von den Kategorien der Physisch-, Physikalischheit sowie Nicht-Physisch-, Nicht-Physikalischheit der manifesten Welt, das eigene Bewußtsein kehrt zum Zustand Shivas oder auch der Transzendentalen Wirklichkeit zurück, das Hinweggäuschtsein über die grundsätzliche Einheit mit der Transzendentalen Wirklichkeit - auch der Transzendentalen Wirklichkeit von Shiva und Anderen – hört auf und insofern kehrte das Bewußtsein zum Zustand Shivas oder auch der Transzendentalen Wirklichkeit zurück.



43. Naisargikah praanasambandhah

The principle of vitality, prana, is a physical category of the Jiva related to Prakrti, though it is an instrument connecting a yogi to the Pure Consciousness, in the realm of manifestation. When the consciousness of the yogi merges in the Supreme Reality, the prana remains behind with the body in the physical world, and its association with Pure Consciousness is completely terminated.

Das Prinzip der Vitalität, der Lebensfähigkeit, der Belebtheit, dh Prana, ist eine physiaklische Kategorie von Jiva, die in Beziehung steht zu,verbunden ist mit Prakriti; sie ist gleichwohl ein Instrument, eine Möglichkeit um einen Yogi mit dem absoluten, reinen Bewußtsein in Verbindung zu bringen, einem Yogi zu ermöglichen sich des absoluten, reinen Bewußtsein gewahr zu werden und das obgleich der Yogi in der manifesten Welt zuhause ist. Wenn sich das Bewußtsein des Yogi mit der Erhabenen Wirklichkeit, dem alldurchdringenden transzendentalen Sein vereint, sich dessen gewahr wird und insofern eins wird mit jener transzendentalen Grundlage für vollkommene Harmonie und ewiges Leben, bleibt das Prana mit dem Körper in der physikalischen Welt zurück und dessen Assoziiertheit mit „das ist die Wahrheit über das eigene Leben“, „das ist der Sitz des Bewußtseins“, „da gibt es kein reines Bewußtsein außer dem, das mit diesem Körper verbunden ist, diesem Körper entspringt“ endet vollständig.

(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Nunja, Medizin, Psychiatrie, "westliche Wissenschaft" sehen das eben ganz anders. Nur ein menschlicher Körper sei Träger von Bewußtsein, Bewußtsein ist gebunden an so einen menschlichen Körper und das Weltall bestehe aus Materie, gleichsam aus einem "Nichts", das man beschleunigen dürfe und mit nahezu "Lichtgeschwindigkeit" zur Kollision bringen dürfe, das man Vernichten dürfe per "Materie-Antimaterie-Reaktion", das eben "Sache" sei und aus "Sache" - wenn nicht irgendwie aus einem Nichts - entstanden sei. Insofern besteht hier eine klare Verschiedenheit zu Medizin, Psychiatrie & co und es ist leider so, daß die Medizin, Psychiatrie & co ihre Grenzen und Begrenztheiten im Allgemeinen da weder sehen noch anerkennen können bzw wollen. Als man jedoch die Staatengemeinschaft "Weltanschauungsfreiheit" & co als grundlegend not-wendig verkündete, hatte es die Art von Wissen de Shivasutren eben zuvor bereits gegeben und es geht nicht, daß Staaten wie der Feistaat Bayern, die Deutsche Bundesregierung und andere diese Art von Weltanschauung, Betrachtungsweisen und Überlegungen sowie Schlußfolgerungen für "hochgefährlich" erachten, davor warnen, dagegen arglistig, schie runsichtbar agitierten und agitieren, wohingegen sie den "Überlegungen und Betrachtungsweisen" der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften dienen, Vorschub leisten und dabei die Augen vor Ozonloch, Treibhauseffekt, den ungeheuerlichen Umzerstörungen, Artenausrottungen & co im Namen, daß das doch alles "Sachen" seien verschließen und verschlossen, statt gegen destruktive Auswirkungen fanatischer Wissenschaftlerinzwis und Ingenieure ebenso vorzugehen wie gegen fanstische Pseudo-Yogis,, fanatische Priesterinzwis, Medizinerionzwis, Psychiaterinzwis & co.)




44. Naasikaantarmadhya-samyamaat kimatra savyaapasavya-sausumnesu

For those that regulate the forces of prana and kundalini through spiritual practices, their consciousness can move in different planes of manifestation as they will. There is really no confinement of consciousness for them within the realm of manifestation.

Jenen, die ihre Kräfte des Prana und der Kundalini durch korrekte spirituelle Übungen, Praktiken regulieren, harmonisieren, in Ordnung bringen, ist es möglich ihr Bewußtsein zu unterschiedlichen Ebenen der Manifestation zu bringen und zwar nach deren Willen, gemäß deren Wollens. Es gibt für jene keine wirkliche Beschränkung des Bewußtseins – auch nicht innerhalb des Bereichs der Manifestation, den Bereich der Manifestation, den Bereich der Phänomene und Erscheinungen betreffend.


45. Bhuyah syaat pratimilanam

A yogi, who transcends the physical states of consciousness to enter the fourth state of consciousness, can enter, by his will, the physical states of consciousness again, re-enter the fourth (turiya) state of consciousness, and on and on.

Ein Yogi, der die pyhsikalischen Zustände des Bewußtseins überschreitet, transzendiert um in den vierten Zustand des Bewußtseins einzutreten – anders gesagt: im vierten Zustand des Bewußtseins zu vollkommener, unbegrenzter Ruhe und Entspanntheit zu gelangen -, kann aus seinem Willen heraus erneut in die pysikalischen Bewußtseinszustände eintreten, kann abermals, erneut den vierten Zustand (Turyia) des Bewußtseins betreten, herbeiführen,– anders gesagt: im vierten Zustand des Bewußtseins zur Ruhe und Entspanntheit kommen, zum Einssein damit gelangen - usw usf.